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    Pharmazeutischer Fortschritt 2011 - Neue Technologie für Nasensprays

    Aus mehreren Jahren medizinischer Grundlagen-Forschung von Dr. med. Rainer K. Liedtke, http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Liedtke resultierte eine innovative Technologie zur nasalen Arzneimittel-Verabreichung.

    Die Verabreichung über „intranasale“ Sprays, ist eine „sanfte“ Anwendungs-Form. Sie erbringt bestimmten Arzneimitteln für verschiedene medizinische Probleme erhebliche Vorteile:
    Dazu gehören ein deutlich schnellerer Wirkeintritt und weniger Nebenwirkungen als orale Medikation (Tabletten). Zudem ist sie oft eine Alternative zu den gefürchteten Spritzen, die auch einen Arzt benötigen. Verschiedene derzeit noch als Tablette verabreichte chemische Arzneimittel können über diesen Weg leichter die sich hemmend auswirkende „Blut-Hirn-Barriere“ überwinden.

    Andere Arzneistoffe, u.a. sogenannte Peptidhormone (z.B. Oxytocin, Calcitonin), müssen gespritzt werden um ins Blut zu gelangen, da sie im Magen zerstört werden.

    pharmed belegte aber erstmals in experimentellen Studien, dass ein „bekanntes“ Peptid intranasal auch rasch ins Gehirn dringen kann und – in wenigen Minuten – dort therapeutische Effekte auslöst, was systemisch sonst Tage benötigt.

    Verschiedene technische Probleme derzeitiger „Nasensprays“ verhindern aber noch optimale medizinische Nutzung dieser Anwendung. Dazu gehören u.a. Sicherheit bei Dosierung, Kontamination (bakterielle Verunreinigung), Ergonomie, Entsorgung, Kosten. Die neue „C-Pen“ Technologie ist hierzu eine nächste technische Generation. Sie ermöglicht bessere Sicherheit, variable Anwendungen und eine höhere Akzeptanz durch einfache und diskrete Bedienung.

    „Zu den medizinischen Problemen, die hierüber sanft und vorteilhaft gelöst werden können, gehören u.a. akuter Schmerz, epileptische Anfälle, Allergien, Osteoperose, mentale Störungen und Impfungen in Spray-Form“, sagte Dr. Liedtke, der bisher schon einige neue „Drug Delivery Systeme“ entwickelt hat.

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