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    "Oh Du Fröhliche" – Keine Chance für Sodbrand & Co. während der Weihnachtszeit

    Mit den Feiertagen brechen harte Zeiten für Magen und Darm an: Plätzchen, Gänsebraten, Schoko-Nikoläuse und Zimtsterne locken beinahe überall. Dazu kommt das ein oder andere Gläschen Wein, Bier oder sogar Hochprozentiges – und schon geht einem das "Fest der Liebe" auf nicht gerade angenehme Art und Weise durch den Magen. Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden sind im Advent und an den Feiertagen leider nur allzu oft an der Tagesordnung. Der Vorbereitungsstress mit Putzen, Geschenkekauf, Besorgungen allem Drum und Dran greift ebenfalls den sensiblen Magen-Darm-Bereich an. Damit ist die Festtagsstimmung jedoch schnell verdorben.

    Jeder dritte Deutsche kennt Sodbrennen – und knapp 20 Prozent der Bevölkerung leiden regelmäßig daran. Da tröstet auch die Tatsache wenig, dass man mit seinen Beschwerden nicht allein ist, sondern selbst große Staatsmänner wie Napoleon oder Bill Clinton Leidensgenossen sind. Und auch der Fakt, dass die Magenbeschwerden bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. von Diokles von Karystos beschrieben wurden, hilft im akuten Fall wenig.

    Hier sollte man zu Natriumbicarbonat greifen – doppeltkohlensaures Natron, das die chemische Formel NaHCO3 trägt. Einfacher gesagt: Bullrich Salz (rezeptfrei in Apotheken, Drogerien und im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich), das bereits seit mehr als 180 Jahren bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden mit Erfolg eingesetzt wird. Es neutralisiert die Magensäure; die chemische Reaktion der beiden Stoffe führt zur Entstehung von Kochsalz, Wasser und Kohlendioxid. Während die ersten beiden Substanzen auf natürlichem Wege ausgeschieden werden, entweicht die Kohlensäure über die Speiseröhre und bahnt sich als befreiendes Aufstoßen seinen Weg ins Freie - nicht ganz Knigge-like, aber sehr erleichternd!

    Was ist Sodbrennen und wie entsteht es?

    Sodbrennen macht sich durch brennende Schmerzen hinter dem Brustbein bemerkbar, die allerdings auch auf den Nacken, den Rachen, die Schultern, das Gesicht und sogar in den Unterleib ausstrahlen können. Ursache der Beschwerden ist ein Rückfluss von Magensäure in die etwa 25 cm lange Speiseröhre, durch die normalerweise der Nahrungsbrei vom Mund in den Magen gelangt. Im Magen ist dann die sehr scharfe Magensäure, die sogar Metall auflösen kann, für die Verdauung verantwortlich. Im Wesentlichen besteht diese aus Salzsäure und Pepsin, einem eiweißverdauenden Enzym. Während der Magen durch seine Schleimhaut vor der ätzenden Kombination geschützt ist, hat die Speiseröhre einen solchen Schutz nicht - weil ja auch die Magensäure hier eigentlich nichts zu suchen hat.

    Im Normalfall öffnet sich der Verschlussmechanismus (Ösophagussphinkter) der Speiseröhre nur, um Nahrung von der Speiseröhre in den Magen gelangen zu lassen. Ist dieser Ablauf gestört, kann Magensäure jedoch auch den umgekehrten Weg nehmen. Dies kann zum Beispiel durch besonders fetthaltige Mahlzeiten, übermäßigen Alkohol-, Kaffee- oder Zigarettenkonsum oder auch eine ungünstige Körperhaltung (Liegen, Bücken) geschehen. Zudem kann Übergewicht zu einem erhöhten Druck auf den Magen führen, dem das Ventil dann nicht mehr standhalten kann.

    Fett ist in zweierlei Hinsicht Gift für die von Sodbrennen Geplagten. Zum einen liegt es am längsten im Magen, bis es zur Verdauung kommt. Zum anderen aktiviert Fett im Darm ein Hormon mit dem beinahe unaussprechlichen Namen Cholezystokinin. Dieses regt die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse an. Gleichzeitig lässt das Hormon aber auch den unteren Schließmuskel der Speiseröhre erschlaffen. Durch Alkohol wird die Wirkung im Übrigen noch verstärkt. Er begünstigt nicht nur die Erschlaffung des Muskels, sondern wirkt wie Zucker auch säurelockend - es wird mehr Magensäure produziert als benötigt wird.

    Auch hier setzt auch das bewährte Bullrich Salz an - die überschüssige Magensäure wird durch das natürliche Antazidum neutralisiert - und das bereits kurz nach der Einnahme. Der Wirkstoff Natriumbicarbonat, der vom Körper übrigens auch selbst gebildet wird, bindet die Magensäure quasi als Sofortpuffer - die unangenehmen und quälenden Beschwerden des sauren Brennens verschwinden praktisch in Sekunden. Bullrich Salz wirkt natürlich, schnell und zuverlässig.

    Wichtig ist eine konsequente Bekämpfung des Sodbrennens, da sich aus diesem Leiden Schlafprobleme oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zu Heiserkeit, Asthma-Anfällen und Lungenbeschwerden entwickeln können. Wird die Refluxkrankheit nicht behandelt, kann daraus sogar der gefürchtete Speiseröhrenkrebs entstehen.

    Tipps für entspannte Feiertage

    • Ein Verzicht auf alles Süße und Fettreiche kann zumeist nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Allerdings bietet es sich gerade an den Festtagen an, die Mahlzeiten voneinander abzugrenzen und zwischendurch nicht andauernd zu naschen.
    • Ernährungsexperten raten dazu, den Speiseplan an den Feiertagen zu variieren. Auf den Gänse- oder Entenbraten kann beispielsweise ein leichtes Essen mit viel Gemüse und Salat folgen. Auch fettarme Beilagen sind hilfreich - also statt Pommes und Kroketten die klassischen Petersilienkartoffeln wählen.
    • Fisch kann außerdem eine äußerst schmackhafte und leichter verdauliche Alternative zur schweren Weihnachtsgans darstellen.
    • Gewürze spielen eine wichtige Rolle - sowohl beim Geschmack als auch zur Anregung der Verdauung. Wirksam sind z.B. Kümmel, Fenchel, Anis, Kräuter der Provence oder Kurkuma.
    • Zeit und Muße sind wesentlich für den richtigen Genuss der Speisen. Je langsamer gegessen und je mehr gekaut wird, desto leichter und besser kann der Magen die Speisen auch verdauen.
    • Besonders wichtig für die Verdauung ist ein guter Stoffwechsel. Durch ausreichende Bewegung wird er so richtig angekurbelt. Daher bieten sich ausgiebige Spaziergänge - nicht nur nach dem Weihnachtsmenü - an.
    • Mit Natriumbicarbonat (auch Natron genannt) lassen sich blähende Speisen wie Kohl, Zwiebeln oder Bohnen außerdem "entschärfen". Eine Prise davon lässt das Gemüse nicht nur schneller weich werden, sondern schont auch wertvolle Vitamine und nimmt diesen Gemüsesorten die blähende Wirkung.
    • Überschüssige Säure in Lebensmitteln wird durch Natron neutralisiert oder abgeschwächt. Dies ist etwa bei der Zubereitung von Konfitüren aus sehr sauren Früchten (z.B. Sanddorn oder Rhabarber) von Bedeutung, da diese so einen milderen Geschmack erhalten und daher auch weniger Zucker verwendet werden muss. Auch zu einer Speise versehentlich übermäßig zugesetzter Essig oder Zitronensaft kann durch Natron neutralisiert werden.

    Bullrich Salz gibt es in Form von Tabletten sowie als Pulver in Apotheken, Drogeriemärkten und auch im Lebensmitteleinzelhandel. Der Preis für Bullrich Salz Magentabletten (180 Stück) liegt bei ca. 3,80 Euro – Bullrich Salz Pulver (250 g) ist für ca. 2,00 Euro erhältlich. Bullrich Salz Magentabletten, 180 Stück / Bullrich Salz Pulver, 250 Gramm

    Wirkstoff: Natriumhydrogencarbonat

    Anwendung: Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    delta pronatura, 63329 Egelsbach

    Weitere Informationen rund um das traditionelle Arzneimittel Bullrich Salz gibt es auch im Internet unter www.bullrich-salz.de.

    Bei Rückfragen und Fotowünschen:
    ifemedi, Dr. Jörg Hüve
    Hopfenweg 44c, 26125 Oldenburg
    Tel. 0441 / 9350590, Fax 0441 / 9350592
    E-Mail: presse@medizin-ernaehrung.de



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