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    Neue Laserbehandlung korrigiert Alterssichtigkeit

    INTRACOR-Verfahren macht Lesebrille überflüssig

    Grafrath, 18. März 2010. Mit zunehmendem Alter lässt bei fast allen Menschen die Sehleistung nach. Vor allem im Nahbereich wird scharfes Sehen immer schwieriger und die Lesebrille zum ständigen Begleiter. In enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg war Professor Dr. Michael C. Knorz, Präsident des Verbandes der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR) und ärztlicher Leiter des FreeVis LASIK Zentrums am Universitätsklinikum Mannheim, an der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Korrektur der altersbedingten Weitsichtigkeit (Presbyopie) beteiligt: dem INTRACOR Verfahren.

    In Folge der demographischen Entwicklung wächst die Zahl alterssichtiger Patienten kontinuierlich und mit ihr die Bedeutung der Presbyopie-Korrektur. Jüngste Entwicklung auf diesem Gebiet ist das sogenannte INTRACOR Verfahren. Mit dieser neuen Methode kann eine Sehschwäche schneller, schonender und weit weniger aufwändig korrigiert werden als mit den bisher bekannten chirurgischen Verfahren. Ziel ist es, auf eine Lesebrille ganz verzichten zu können. Zuvor werden in einer umfassenden Voruntersuchung die Augen des Patienten exakt vermessen und anhand der Daten festgestellt, ob er für das INTRACOR-Verfahren geeignet ist. Die Laserbehandlung wird ambulant durchgeführt. Der Lasereingriff an sich dauert weniger als eine Minute. Direkt nach der Behandlung ist das Sehen noch leicht verschwommen; bereits nach wenigen Stunden kann jedoch meist schon gelesen werden, und das ohne Lesebrille.

    INTRACOR bedeutet „innerhalb der Hornhaut“. Wichtigster Vorteil: Die Behandlung vollzieht sich ohne operativen Eingriff - der sonst beim Lasern übliche Hornhautschnitt oder -abtrag bleibt dem Patienten erspart. Es entsteht keine offene Wunde und somit auch kein Infektionsrisiko. Nach wenigen Sekunden ist die Laser-Behandlung abgeschlossen und der Patient kann bereits am gleichen Tag wieder lesen – und das ohne Brille. „INTRACOR ist das bisher beste und sicherste Verfahren zur Korrektur von Alterssichtigkeit“, so Professor Knorz.

    Das neue Verfahren ermöglicht einen äußerst präzisen Einsatz der Laserenergie. Der Laserstrahl kann in jeder individuell erforderlichen Tiefe der Hornhaut fokussiert werden. So werden mit dem Femtosekundenlaser feine konzentrische Ringe in das Innere der Hornhaut gelasert. Diese Ringmuster rufen eine Wölbung der Hornhaut hervor und stellen so die optimale Brechkraft her, verbunden mit einem Gewinn an Tiefenschärfe – es entsteht eine Art Leselinse. Der Patient kann jetzt ohne Lesebrille in der Nähe sehen. Operiert wird oft nur ein Auge, das nicht-dominante Auge, je nach Ausgangswert auch beide Augen.

    INTRACOR wurde 2007 entwickelt und ist seit Ende 2009 in Europa anerkannt (CE-zertifiziert) Das FreeVis LASIK Zentrum in Mannheim zählt bundesweit zu den ersten vier Kliniken, die das neue Verfahren jetzt anbieten. Patienten, die sich nach der Voruntersuchung als geeignet erweisen, haben mit dem neuen Verfahren die Chance, weitgehend auf eine Lesebrille verzichten zu können.

    Der gemeinnützige VSDAR, Dachverband hochspezialisierter Kliniken, wurde gegründet, um größtmögliche Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowohl in der Aufklärung als auch bei der Behandlung zu erreichen. Für Interessierte, die sich über Augenlaserkorrekturen informieren möchten, stehen hilfreiche Informationen im Internet unter http://www.vsdar.de zur Verfügung.

    VSDAR e.V.
    Pressekontakt
    Peter Fischer
    Zeppelinstr. 24
    82256 Fürstenfeldbruck
    Tel. 08 141/36 57 98
    Fax 08 141/36 58 00
    presse@vsdar.de

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