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    Neue Erkenntnisse zeigen: Selen hilft auch der Schilddrüse!

    Die kleine, schmetterlingsförmige Schilddrüse, die sich unterhalb des Kehlkopfes befindet, ist die Steuerungszentrale für Hormone - und damit für Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln. Rund ein Drittel der Deutschen hat jedoch Probleme mit der Schilddrüse. Besonders häufig sind Störungen in der zweiten Lebenshälfte, Frauen sind stärker gefährdet als Männer.

    Dabei spielt die so genannte Hashimoto-Thyreoiditis eine wichtige Rolle. Bei dieser häufigen Schilddrüsenerkrankung (bis zu zehn Prozent der Bevölkerung sind betroffen) richtet sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen den eigenen Körper und bildet Abwehrstoffe gegen bestimmte körpereigene Eiweiße in der Schilddrüse. Die Folge dieses Irrtums ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse, die zu einer Schädigung des Organs und damit langfristig zu einer Schilddrüsenunterfunktion führt.

    Der Verlauf der Hashimoto-Schilddrüsenentzündung ist oft schleichend, die Beschwerden sind individuell recht verschieden. Vielfach stehen schnelle Ermüdbarkeit, Gewichtszunahme und Verstopfung im Vordergrund. Darüber hinaus kommt es zu hormonunabhängigen Symptomen wie Hautveränderungen, Trockenheit der Schleimhäute und Gelenkschmerzen.

    Die Hashimoto-Thyreoiditis gehört zu den häufigsten Autoimmunerkrankungen - mit steigender Tendenz. Immer öfter sind schon Kinder und Jugendliche betroffen. Frauen leiden etwa fünf bis zehn Mal häufiger an dieser Krankheit als Männer. Zurückgeführt wird das auf hormonelle Umstellungen, die wie anhaltender Stress, erbliche Veranlagung, schwer verlaufende Viruserkrankungen sowie eine zu hohe Jodversorgung als Ursachen diskutiert werden.

    Mehrere aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass eine ausreichende Selenversorgung zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinbefindens bei Hashimoto-Patienten führen kann. Durch die Versorgung mit Selen in Form von sehr gut verwertbarem Natriumselenit (wie in selen-loges®) kann die Entzündungsaktivität gesenkt werden.

    Die Schilddrüse gehört zu den Organen im menschlichen Organismus, die den höchsten Gehalt an Selen aufweist. Um ihre Funktionen voll erfüllen zu können, ist eine ausreichende Versorgung der Schilddrüse mit Selen von großer Bedeutung. Das Spurenelement ist für den Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone unentbehrlich. Besondere Bedeutung besitzt außerdem das Enzym Glutathionperoxidase. Dieses Enzym verstärkt die Umwandlung von schädlichen freien Radikalen, wie sie beispielsweise bei der Produktion des Schilddrüsenhormons Thyroxin entstehen, in harmlose Abkömmlinge. Ist die Selenversorgung mangelhaft, kann dieses Enzym nicht optimal arbeiten, so dass es zu Gewebeschäden kommen kann.

    Weitere Untersuchungen zeigen, dass Selen auch einen positiven Einfluss auf eine andere entzündliche Erkrankung der Schilddrüse, die Basedow-Krankheit, hat. Bei dieser Erkrankung kommt es zur Bildung spezieller Antikörper, die die Schilddrüse zur Hormonproduktion anregen. Folge ist eine Schilddrüsenüberfunktion, begleitend tritt häufig eine Augenerkrankung auf.

    Selenversorgung in Deutschland unzureichend

    Die Bedeutung von Selen für den menschlichen Organismus wurde erst rund 150 Jahre nach seiner Entdeckung (1817 durch den schwedischen Naturforscher Berzelius) erkannt. In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts bewiesen amerikanische Wissenschaftler, dass Selen lebensnotwendig ist. Inzwischen wurden in vielfältigen Studien Effekte von Selen auf den Menschen untersucht und unter anderem antioxidative und immunmodulierende Wirkungen bestätigt.

    Die Selenversorgung über die Ernährung ist in Deutschland oft unzureichend. Dies liegt vor allem an den selenarmen Böden hierzulande. Die Selengehalte von pflanzlichen Lebensmitteln hängen in erster Linie vom Selengehalt des Bodens ab. Dieser ist in Mitteleuropa deutlich geringer als beispielsweise in Kanada, den USA oder Japan. So hat ein deutsches Brot einen durchschnittlichen Selengehalt von 1 bis 2 Mikrogramm pro 100 Gramm, wohingegen kanadisches Brot 60 Mikrogramm aufweist. Wichtig ist auch der Ausmahlungsgrad des Getreides: Vollkornmehl enthält deutlich mehr Selen als Weißmehl, da das Spurenelement überwiegend in den Randschichten des Getreidekorns gespeichert wird.

    Eine Unterversorgung mit Selen ist vor allem bei Stress, hoher körperlicher Belastung sowie bei vegetarischer oder unausgewogener Ernährung möglich. Auch chronische Verdauungsstörungen und übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum können zu einem entsprechenden Mehrbedarf an Selen führen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 30 bis 70 Mikrogramm, wobei der tatsächliche Durchschnittswert aber am unteren Ende dieser Empfehlungen liegt: 47 Mikrogramm bei Männern und nur 38 Mikrogramm bei Frauen. Daher kann vielfach eine zusätzliche Selenaufnahme (z.B. mit selen-loges®) angeraten sein.

    Selen ist nicht gleich Selen

    Das lebensnotwendige Spurenelement Selen muss wie z.B. Eisen, Kupfer und Zink unbedingt zugeführt werden, da der Körper es nicht selbst bilden kann. Dabei spielt die Verwertbarkeit eine wichtige Rolle. Diese ist bei Natriumselenit und entsprechenden Präparaten deutlich höher als bei Produkten mit Selen-angereicherten Hefen. Natriumselenit kann besonders gut und vollständig vom Organismus aufgenommen und schnell in die spezifischen Stoffwechselwege eingeschleust werden.

    So kann das Spurenelement auch einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung des Immunsystems leisten. Durch Selen werden die Vermehrung und Aktivität wichtiger Immunzellen gesteigert - die Anfälligkeit für Infekte sinkt.

    Mit selen-loges® exklusiv aus der Apotheke stehen bedarfsgerechte, gut verträgliche Natriumselenit-Präparate zur Verfügung (praktische kleine Tabletten, nur 1 x am Tag).

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    Bei Rückfragen:
    ifemedi, Dr. Jörg Hüve
    Tel. 0441 / 9350590, Fax 0441 / 9350592
    E-Mail: presse@medizin-ernaehrung.de

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