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Netzwerk Frauen in der Viszeralmedizin (FIV) - Genderforschung in der Gastroenterologie
In der modernen Medizin gewinnt die Individualisierung von Therapien zunehmend an Bedeutung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Verlauf von Krankheiten.
Das Netzwerk Frauen in der Viszeralmedizin (FIV) hat die Einrichtung einer wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft zur Genderforschung bei der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) initiiert. "Im Fokus der Arbeitsgemeinschaft stehen nicht Erkrankungen bei Frauen, sondern das Herausarbeiten geschlechtsspezifischer Unterschiede bei gastroenterologischen Erkrankungen und Stoffwechselstörungen, bei Lebererkrankungen, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder beim Darmkrebs, bei funktionellen Erkrankungen, bei Risikoprofilen und in der Vorsorge", erklärt Dr. Marie-Luise Hermans, die Initiatorin des 2007 gegründeten Netzwerks.
Die Viszeralmedizin kümmert sich um Patienten mit Erkrankungen der Bauchorgane. Immer öfter übernehmen Frauen in diesem Bereich Verantwortung. "Karriere und Familie zu verbinden ist dabei eine große Herausforderung", sagt Dr. Marie-Luise Hermans. Im Netzwerk Frauen in der Viszeralmedizin haben sich engagierte Ärztinnen organisiert, die ihre Erfahrungen an junge Kolleginnen weitergeben möchten, sie bei der Karriereplanung und bei der Niederlassung unterstützen wollen und sie zu berufspolitischem Engagement motivieren wollen.
Im Rahmen von FIV konnten bisher ein bundesweites Mentorinnen-Netz, ein strukturiertes Hospitationsprogramm zum Wiedereinstieg nach Babypause und Elternzeit, Kinderbetreuung und Stipendien für die Teilnahme an Fach-Kongressen sowie wissenschaftliche Foren zur Genderforschung realisiert werden. Darüber hinaus ist jetzt auf Betreiben von FIV bei der DGVS eine ständige Kommission für Gleichstellungsfragen und Nachwuchsförderung eingerichtet worden. Nähere Informationen gibt es unter: www.mit-FIV.de.
Angebot an die Redaktionen: Wir bieten kompetente Gesprächspartner zu den Themen Darmkrebs, Hepatitis, Morbus Crohn und allen anderen Erkrankungen des Verdauungstraktes. Die Mitglieder des Berufsverbandes engagieren sich mit zahlreichen Projekten zur Versorgungsforschung für die Verbesserung der Behandlungsqualität der Patienten. Es gibt umfangreiche Datenerhebungen zu Darmkrebs, Hepatitis und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Gerne beantworten wir bei Bedarf Fragen für Ihre Berichterstattung. Regelmäßige Informationen finden Sie auch auf unserer Internet-Seite: www.gastromed-bng.de.
Pressekontakt: Dr. Holger Böhm, Tel.: 0231/92527-905, bng@skriptstudio.de
Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschland e.V.
Holdergärten 13, 89081 Ulm, Telefon: 0700 26426426, Fax:0731 7054711
eMail: info@gastromed-bng.de, Internet: www.gastromed-bng.de



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