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Nachhaltige Verbesserungen sind machbar
Berlin (VFA). Woran kann sich die Arbeit des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) orientieren, um den "internationalen Standards" gerecht zu werden, die der Gesetzgeber in der Gesundheitsreform für die Kosten-Nutzen-Bewertung und die reine Nutzenbewertung gefordert hat?
Um diese Frage für die Nutzenbewertung zu beantworten, hat der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) die Erstellung eines Gutachtens beauftragt, das die Methoden des IQWiG mit internationalen Standards vergleicht. Autoren sind Geertruida E. Bekkering von der Katholischen Universität Leuven in Belgien und Jos Kleijnen von Kleijnen Systematic Reviews in York, Vereinigtes Königreich.
Die Gutachter sehen vor allem drei Punkte, die deutlich besser gemacht werden müssten, um bei den IQWiG-Berichten internationales Niveau zu erreichen:
- Zu Beginn jeder Bewertung sollte es eine offene Klärung der Fragen in einem Scoping-Workshop geben.
- Alle Hintergrunddokumente und Analysen sollten veröffentlicht werden.
- Die Ergebnisse der externen Qualitätsprüfung jedes Berichtes sollten offengelegt werden.
Dazu erklärt Dr. Steffen Wahler, Geschäftsführer Gesundheitsökonomie des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA): "Wir sollten in Deutschland aus den langjährigen Erfahrungen der Engländer mit ihren Scoping-Workshops lernen. Dort werden sehr frühzeitig und ergebnisoffen die methodischen Fragen diskutiert, die Grundlage der Bewertungen sind. Das mag zu Beginn als anstrengend empfunden werden, führt aber mittel- und langfristig zu einer methodischen Befriedung. Genau das brauchen wir in Deutschland auch!"
Das Gutachten finden Sie unter: http://www.vfa.de/att-pm-081124
Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) ist der Wirtschaftsverband der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 47 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des VFA repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland mehr als 90.000 Mitarbeiter. Rund 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des VFA - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk
Wenn Sie weitere Informationen wünschen:
Dr. Jochen Stemmler
Tel.: +49 30 20604-203
Fax: +49 30 20604-209



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