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    Mit weniger Spannung durchs Leben gehen: Alexander-Technik hilft bei Kopfschmerzen

      „Nach 20jährigem Martyrium mit allen möglichen Arztbesuchen, Akupunktur, chinesischen Heilkräuter-Kuren, exzessiver Tabletten- und Psychopharmakaschluckerei bin ich durch die Alexander-Technik nach nur zwei Monaten völlig ohne Medikamente so gut wie beschwerdefrei.“
      (Dagmar P.)

      „Mit der Erinnerung an die Grundsätze der Alexander-Technik – Hals weit, Kopf nach vorne, Rücken fällt... – konnte ich mein altes Bewegungsmuster durchbrechen und habe seitdem keine Spannungskopfschmerzen mehr bzw. kann sie im Ansatz verhindern.“
      (Meike Strohbach)

    München. Mehr als zwei Drittel aller Bundesbürger klagen über Kopfschmerzen. Dauerhafte Überforderung oder ungünstige Körperhaltungen können zu Spannungskopfschmerzen führen, der häufigsten Form des Kopfschmerzes. Die Methode der Alexander-Technik lehrt, sich der krankmachenden Anspannungen bewusst zu werden und diese aufzulösen. So lassen sich Kopfweh- und Migräne-Attacken bereits im Frühstadium unterbrechen und häufig ganz vermeiden.
    Laut Statistik werden 85 Prozent aller Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen eingesetzt. Die Ursachen der etwa 150 Kopfschmerzarten, zwischen denen Mediziner unterscheiden, sind vielfältig. Neben den funktional bedingten Kopfschmerzen, beispielsweise infolge von Unfällen, hormonellen Störungen oder organischen Krankheiten, ist es vor allem der Spannungskopfschmerz, an dem mehr als 30 Prozent der Bevölkerung leiden. Auf Überlastung, Stress, Ängste und andere psychosoziale Faktoren reagiert der Körper mit Muskelspannung, die sich als Schmerz manifestieren kann, und zudem die Gefahr einer Chronifizierung birgt. Vor allem dann, wenn wir dieses Warnsignal des Körpers dauerhaft ignorieren. Aber häufig sind auch Verspannungen, etwa durch eine schlechte Haltung am Arbeitsplatz, für die Schmerzen verantwortlich. Ein pressender, ziehender oder drückender Schmerz ist typisch für den Spannungskopfschmerz. Er macht sich beidseitig an den Schläfen oder im Bereich der Stirn bemerkbar oder kann auch im Nackenbereich beginnen und von dort über den Kopf nach vorne ziehen.

    Alexander-Technik trainiert Achtsamkeit

    Mit Alexander-Technik findet ein Umlernprozess statt. Der Klient lernt, sich seiner Reaktionen auf bestimmte Reize bewusst zu werden, innezuhalten und sich anders als bisher gegenüber den Schmerzquellen zu verhalten. Wenn nun Kopfschmerzen durch eine zu hohe Anspannung im Hals-, Nacken- und Schulterbereich entstehen, versprechen die gängigen Therapien meist keinen nachhaltigen Erfolg. Denn die alten Muster in Haltung und Bewegung gehen weiter und verursachen über kurz oder lang wieder Schmerzen. Entscheidend ist, gar nicht erst in einen unnötig hohen Tonus zu kommen, sondern rechtzeitig den Schmerzanfall zu unterbinden, durch die bewusste Ausrichtung des Kopfes und der Wirbelsäule. Auch Migräneattacken kann der Patient auf diese Weise entgegenwirken, und selbst während der Attacke macht Alexander-Technik Sinn. Dann wird mit den Nebenerscheinungen gearbeitet und der Klient konzentriert sich auf die erweiterten oder verengten Blutgefäße im Gehirn, auf Beckenspannung und Ausrichtung der Augen. Viele gehen schmerzfrei oder mit deutlich weniger Schmerzen aus der Praxis.

    Alexander-Technik ist Hilfe zur Selbsthilfe

    Die vor über 100 Jahren entwickelte Technik versteht sich als Lernmethode zur Veränderung falscher Bewegungs – und Verhaltensmuster. Der Schüler lernt, Schmerz verursachende Gewohnheiten und Spannungszustände rechtzeitig zu erkennen und abzubauen. Er verbessert seine Körperhaltung und vermag alltägliche Bewegungen mit weniger Muskelaufwand auszuführen und Fehlspannungen zu vermeiden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Behandlungsmaßnahmen, die bestenfalls die Symptome beseitigen, erweist sich die Methode auch langfristig als extrem wirksam. Dies wurde insbesondere auch bei chronischen Rückenschmerzen wissenschaftlich belegt. Denn Alexander-Technik betrachtet nicht nur das Symptom, sondern den Menschen, der unter diesem Symptom leidet, in seinem gesamten Lebenskontext.

    „Wenn Alexander-Technik bei mir jemals einen messbaren Effekt hatte, dann ist es das Verschwinden meiner Kopfschmerzen! Aspirin erreicht seitdem in meinem Haushalt regelmäßig das Verfallsdatum“, erklärt Alexander-Lehrerin Meike Strohbach.

    Über den ATVD

    Der Alexander-Technik-Verband Deutschland (ATVD) e.V wurde 1984 als Gesellschaft der Lehrer/innen der F.M. Alexander-Technik (G.L.A.T.) e.V. gegründet und im Jahre 2009 in den Berufsverband ATVD weiterentwickelt. Der ATVD hat zur Zeit rund 370 zertifizierte Lehrer/innen als Mitglieder. Als deutsche Vereinigung ist der ATVD Mitglied der ATAS (Alexander Technique Affiliated Societies), dem weltweit größten Zusammenschluss von Lehrerinnen und Lehren der F.M. Alexander-Technik. Der ATVD stellt sicher, dass hinter jedem von ihm anerkannten Lehrer eine fundierte dreijährige Ausbildung, nach den weltweiten Standards, steht und die Qualität der Arbeit stimmt. Er setzt sich ein für das Verständnis und die Anerkennung der F. M. Alexander-Technik und ihres Unterrichts in der Öffentlichkeit und er fördert die Alexander-Technik in Forschung und Praxis.

    Bildmaterial zur Alexander-Technik finden Sie auf der Webseite des ATVD e.V.: www.alexander-technik.org

    Pressekontakt:

    ANDRAE PR
    Angelika Andrae
    Breitbrunner Str. 19
    D-81379 München
    Tel.: +49 89 74 654 225
    andrae@andrae-pr.de
    www.andrae-pr.de


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