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Mehr Hilfe für die Flutopfer in Pakistan
Auf insgesamt zehn Millionen Euro erhöht die Bundesregierung die finanzielle Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan. Nach dem Aufruf der Vereinten Nationen haben das Auswärtige Amt und das Bundesentwicklungsministerium umgehende Soforthilfen auf den Weg gebracht.
In den vergangenen Tagen hatten sich Berichte bestätigt, dass das Ausmaß der Schäden und die Zahl der Betroffenen größer sind als anfangs angenommen. Insgesamt sind fast 14 Millionen Menschen von den verheerenden Auswirkungen der Überschwemmungen betroffen.
Der größte Bedarf besteht bei Nahrungsmitteln, Zugang zu Trinkwasser, Zelten sowie allgemein medizinischer Versorgung. Akut gefährdet sind nach Angaben der Vereinten Nationen vor allem Kinder. Aufgrund von Durchfallerkrankungen oder Masern geraten sie schnell in Lebensgefahr. Unter anderem sind Impfungen der Kinder gegen Masern und Tetanus dringend notwendig.
Die von der Bundesregierung bereitgestellten humanitären Hilfsgelder fließen in Organisationen der Vereinten Nationen und deutsche Nichtregierungsorganisationen.
- Die Überschwemmung in Pakistan stellt alle Hilfsorganisationen und Helfer vor eine Herausforderung von nie gekanntem Ausmaß. Nie zuvor waren so viele Menschen von einer Naturkatastrophe betroffen. Nach Informationen der Vereinten Nationen sind die Menschen auf Soforthilfe angewiesen, um überleben zu können. Die Uno steht vor der größten Hilfsaktion in ihrer Geschichte. Die Hilfsorganisationen rufen dringend zu Spenden auf.
Auch die Europäische Union (EU) hat sich an der Soforthilfe mit weiteren zehn Millionen Euro beteiligt. Bereits Ende Juli hatte die EU 30 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Pakistan bereitgestellt. Mit dem Geld der EU werden unter anderem Notunterkünfte, Lebensmittellieferungen und eine grundlegende Gesundheitsversorgung finanziert. Außerdem werden die Aufbereitung von Trinkwasser und der Bau von Toiletten unterstützt.
Die Bundesregierung hat auch schon vor dieser Katastrophe humanitäre Hilfe für die Menschen in Pakistan geleistet, die vor den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Taliban und der pakistanischen Armee geflohen sind. Damit ist Deutschland – ob in akuten Notlagen oder bei der langfristigen Stabilisierung und Entwicklung – einer der stärksten Partner Pakistans.
Pressekontakt:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Dorotheenstraße 84
10117 Berlin
Telefon: 030 18 272-0
Fax: 030 18 272-2555
internetpost@bpa.bund.de



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