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Lebensmittelunverträglichkeit auf dem Vormarsch
Wien/ München, 29. Oktober 2009 – Lebensmittelunverträglichkeiten sind in den Industrienationen auf dem Vormarsch. Die Ursachen dafür sind noch nicht restlos geklärt; unter anderem spielen Infektionen, Entzündungen oder Medikamente eine wesentliche Rolle. Auch der hohe Anteil an Zusatzstoffen, vor allem in Fertiggerichten, setzt der Darmflora zu und bringt das sensible Gleichgewicht der Verdauung durcheinander. Hektische Arbeitstage und eine zeitsparende, aber unausgewogene Ernährung führen schnell zu ungeahnten Folgen wie Hautausschlag, Durchfall und Magenbeschwerden. Dabei werden Lebensmittelunverträglichkeiten häufig falsch diagnostiziert, denn die Symptome ähneln denen anderer Krankheitsbilder, insbesondere Allergien und dem Reizdarmsyndrom. Im Sinne der Aufklärung von Ärzten und Patienten haben sich daher zahlreiche Experten zur Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Forschung und Weiterbildung im Bereich der Nahrungsmittelintoleranzen (NutriDis) zusammengeschlossen. Vitabiotics, einer der führenden europäischen Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln und Partner von NutriDis, präsentiert mit FRUCTOSiN® und DAOSiN® unkomplizierte Hilfe für Menschen, die von einer Fructose-Malabsorption bzw. Histamin-Intoleranz betroffen sind.
Bei den Lebensmittelunverträglichkeiten handelt es sich um Abbaustörungen im Darm. Dazu zählen Gluten-, Lactose-, Histamin-, und Fructose-Unverträglichkeiten. Diese Intoleranzen nehmen stetig zu und werden in der Öffentlichkeit gerne mit Allergien verwechselt. Doch während Allergien als Immunreaktionen des Körpers auf bestimmte Eiweißstoffe definiert werden, entwickeln sich Unverträglichkeiten vor allem im Darm. Professor Doktor Michael Wolzt, Facharzt für Innere Medizin an der Universität für Klinische Pharmakologie und Universitätsklinik für Innere Medizin in Wien erklärt: „Unverträglichkeitsreaktionen entstehen, wenn Verdauungsenzyme die Nahrungsbestandteile schlecht spalten.“ Die klinisch nachgewiesene Häufigkeit von Nahrungsmittelallergien liegt in Mitteleuropa bei drei bis fünf Prozent der Bevölkerung. Nach aktuellen Daten (Quelle: Deutsches Ärzteblatt International 2009) leidet eine deutlich höhere Zahl der Bevölkerung unter Lebensmittelunverträglichkeiten. So sind etwa zehn bis 30 Prozent der Europäer von Laktose-Intoleranz betroffen, fünf bis sieben Prozent leiden unter Fructose-Malabsorption, ein bis drei Prozent unter Histamin-Intoleranz und rund ein Prozent an Gluten-Intoleranz. Die Dunkelziffern werden von Experten jeweils weit höher geschätzt.
Fructose-Malabsorption oder Reizdarm?
Der Weg zur richtigen Diagnose bei Lebensmittelunverträglichkeiten ist für Patienten oft lang und mühsam. Sie werden mit ihren Beschwerden mitunter nicht ernst genommen und Mediziner benötigen bisweilen mehrere Anläufe, bevor sie die Symptome ihrer wahren Ursache zuordnen. So wird eine Fructose-Malabsorption häufig fälschlich als Reizdarm diagnostiziert, da Anzeichen wie Durchfall, Blähungen oder Verstopfung für beide Erkrankungen identisch sind. Patienten sollten die Symptome daher genau beobachten oder ihre Ernährungsgewohnheiten in einem Tagebuch dokumentieren, um ihrem Arzt die Diagnose zu erleichtern.
Fructose-Intoleranz oder -Malabsorption?
Auch bei Unverträglichkeiten auf Fruchtzucker muss zwischen zwei Ausprägungen unterschieden werden. So handelt es sich bei der hereditären Fructose-Intoleranz um einen sehr seltenen vererbten Enzymdefekt, der dazu führt, dass Betroffene ihr Leben lang auf fructosehaltige Lebensmittel verzichten müssen. Bei der intestinalen oder erworbenen Fructose-Malabsorption hingegen liegt eine Störung des Glucosetransportsystems GLUT5 vor. Hier nimmt der Darm den Fruchtzucker nicht richtig auf und es kommt zu den typischen Symptomen. Die bisher einzige kausale Therapie war die Vermeidung von fructosehaltigen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, die jedoch schnell zu Mangelerscheinungen führen kann.
FRUCTOSiN®: Neues Nahrungsergänzungsmittel gegen Fructose-Malabsorption
Hoffnung für Betroffene verspricht nun Vitabiotics, einer der führenden europäischen Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln: Nach langjähriger Entwicklungsarbeit ist nun eine Möglichkeit gefunden, die Störung im Transportsystem GLUT5 mithilfe des Enzyms Xylose Isomerase (XI) zu umgehen. In einer laufenden duozentrischen, doppelblinden, randomisierten und plazebokontrollierten Studie untersucht Privatdozent Doktor Peter Komericki von der Klinischen Abteilung für Umweltdermatologie und Venerologie an der Medizinischen Universität Graz das Nahrungsergänzungsmittel FRUCTOSiN® und zeigt sich optimistisch: „Die XI-Kapseln zeigten sich unter Laborbedingungen in der Lage, Fructose in leicht verwertbare Glucose umzuwandeln.“ Die abschließenden Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich bis Ende dieses Jahres veröffentlicht.
DAOSiN®: Keine Einschränkungen bei Histamin-Intoleranz
Neben der Fructose-Malabsorption zählt auch die Histamin-Intoleranz zu den häufigen Lebensmittelunverträglichkeiten. Dabei treten nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel wie Käse, Tomaten oder Rotwein allergieähnliche Symptome auf. Sie reichen von Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen bis hin zu Kopfschmerzen oder roten Flecken im Gesicht. Die Vermeidung entsprechender Speisen war bisher mit großen Einschränkungen in der Gestaltung des Speiseplans verbunden. Einen Ausweg bietet nun die Begleitung der Mahlzeiten mit einer Enzym-Supplementierung. Die ergänzende bilanzierte Diät DAOSiN® unterstützt das körpereigene Enzym DiAminoOxidase beim Abbau von Histamin aus Lebensmitteln auf natürliche Weise.
Preise und Verfügbarkeit
Vitabiotics vertreibt die Nahrungsergänzungsmittel FRUCTOSiN® und DAOSiN® in Deutschland exklusiv über Apotheken. Dort ist FRUCTOSiN® ab Anfang November 2009 erhältlich, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 9,90 Euro für zehn Kapseln beziehungsweise 27,90 Euro für 30 Kapseln. DAOSiN® ist bereits verfügbar, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 9,90 Euro für zehn Kapseln, 27,90 Euro für 30 Kapseln oder 49,90 Euro für 60 Kapseln.
NutriDis setzt sich für Forschung und Aufklärung ein Der Zusammenschluss der Wissenschaftlichen Gesellschaft zur Erforschung und Weiterbildung im Bereich nahrungsmittelbedingter Intoleranzen (NutriDis) schafft eine internationale Plattform, um die vielfältigen Auslöser für Lebensmittelunverträglichkeiten nachhaltig zu erforschen und Lösungsmöglichkeiten für Diagnose und Therapie aufzuzeigen. Breit angelegte Fortbildungsprogramme für Ärzte und Apotheker sollen das Bewusstsein für diese Krankheitsbilder erhöhen und schnelle Hilfe für Patienten ermöglichen. „Wir sehen uns verpflichtet, eine möglichst große Gruppe von Ärzten, Therapeuten und Apothekern zu erreichen, die sich in diesem zunehmend wichtiger werdenden Bereich fortbilden und auch ihre Erfahrungen weitergeben. Denn nur so können chronische Krankheiten wirksam verhindert beziehungsweise behandelt werden“, kommentiert Doktor rer.nat. Albert Missbichler, der wissenschaftliche Leiter der Gesellschaft, die Zielsetzung von NutriDis. Vitabiotics engagiert sich als Sponsor der Gesellschaft und arbeitet bei der Aufklärung sowie im Rahmen von Studien mit NutriDis zusammen.
Weitere Informationen zu Lebensmittelunverträglichkeiten durch Histamin-Intoleranz und Fructose-Malabsorption bieten die Website www.nutridis.at sowie das Buch „Gesund essen und trotzdem krank“ aus dem Verlagshaus der Ärzte (ISBN-10:3902552018, ISBN-13: 978-3902552013).
Pressekontakt
BSKom GmbH
Eva Birle / Florian Fagner
Ickstattstraße 11a
D-80469 München
Tel.: +49 (0)89/ 13 95 78 27 11
E-Mail: birle@bskom.de / fagner@bskom.de
Vitabiotics Europe Ltd.
Katharina Strobl
Franzensbrückenstraße 5
A-1020 Wien
Tel.: +43 (0)1/ 233 44 55 18
E-Mail: k.strobl@vitabiotics.at



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