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    Knapp eine halbe Million Euro für die Alzheimer-Forschung

    Düsseldorf - Knapp eine halbe Million Euro, nämlich 488.467 EUR, vergibt die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) in diesem Jahr an acht Forscher. Seit 1996 konnte die AFI als größter privater Förderer die Alzheimer-Forschung mit insgesamt 4,75 Mio. EUR voranbringen.

    Aus 31 eingereichten Arbeiten hat der Wissenschaftliche Beirat der AFI die besten sieben Projekte zur Förderung ausgewählt. Fünf Vorhaben beschäftigen sich mit Früherkennung, Diagnose und neuen Behandlungsmöglichkeiten und zwei mit möglichen Ursachen der Krankheit. Die AFI stellt zwischen 38.550 und 80.000 EUR für bis zu zwei Jahre bereit.

    Damit die Alzheimer-Krankheit schon im Frühstadium erkannt werden kann, sucht Dr. Edna Grünblatt, Universität Würzburg, im Rahmen einer großen bevölkerungsbezogenen Studie nach Biomarkern und Risikofaktoren. Dr. Philipp Thomann, Universität Heidelberg, untersucht den Zusammenhang zwischen frühen Beeinträchtigungen des autobiographischen Gedächtnisses und messbaren Veränderungen der Hirnstrukturen.

    Mit der zelleigenen Abwehr gegen oxidativen Stress beschäftigt sich Dr. Christoph Wruck, Universitätsklinik Aachen. Unter anderem wird geprüft, ob die Aktivierung eines Transkriptionsfaktors protektiv wirkt. Im Amyloid-Abtransport liegt ein großes Potential für die "Reinigung" des Gehirns von giftigen Stoffwechselprodukten. Die Studien von Prof. Dr. Dr. Jens Pahnke, Universität Rostock und Dr. Fabien Gosselet, Universität Lens, beschäftigen sich mit der Bedeutung wichtiger Transportmoleküle. Bezüglich der zukünftigen Behandlung der Alzheimer-Krankheit untersucht Dr. Andreas Fellgiebel, Universität Mainz, ein gegen Schuppenflechte zugelassenes Medikament auf seine Wirksamkeit.

    Ob das Prion-Protein an der Entstehung der Alzheimer-Krankheit beteiligt ist, prüft Dr. Michael Baier vom Robert-Koch-Institut Berlin. Speziell soll untersucht werden, ob sich das Fehlen des Prion-Proteins auf die Entwicklung der Krankheit auswirkt. Der Leipziger Forscher Dr. Uwe Ueberham dagegen geht bei der Alzheimer-Krankheit von einer Störung der Zellteilungs- und Vermehrungskontrolle aus. Erforscht werden neuartige Viren als wirksame Shuttlesysteme für eine Ausschüttung von Zellzyklus-Hemmern.

    Eine Langfassung der Mitteilung sowie Fotos der Forscher finden Sie auf http://www.alzheimer-forschung.de/presse/

    Pressekontakt:

    Dr. Ellen Wiese
    Alzheimer Forschung Initiative e.V.
    Telefon: 0211/ 86 20 66 21
    Telefax. 0211/ 86 20 66 11
    E-Mail: e.wiese@alzheimer-forschung.de

    www.alzheimer-forschung.de

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