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    Kiste Bier oder Blumenstrauss?

    Die Dermatologen in Hessen sind empört und erzürnt über die Entwicklungen der Honorare für gesetzlich Versicherte. Die Hautärzte sind hier stellvertretend für alle Fachärzte zu nennen. Für das zweite Quartal 2009 sind die RLV (Regelleistungsvolumen) von der Kassenärztlichen Vereinigung nach einem Rechenschema des Bundesgesundheitsministeriums veröffentlicht worden. Ein Dermatologe in Hessen wird für die Behandlung eines Kassenpatienten für die Monate April, Mai, Juni mit 14,92 Euro abgespeist. Im 1. Quartal lagen die RLV´s noch bei 20,02 Euro. D.h. eine Reduktion und Einkommensverluste von 25%. Bei dieser Ankündigung dürfte jedem klar sein, für diesen Betrag ist eine qualitätsgesicherte dermatologische Grundversorgung nicht möglich. Eine solche Honorierung bedeutet das Ende der dermatologischen Behandlungsmöglichkeiten und erscheint manchen gar als Berufsverbot.

    Seit Jahren hat die rot/schwarze Regierung in Person von Gesundheitsministerin Frau Ulla Schmidt mit gezielten Gleichmachungsmaßnahmen das Gesundheitswesen mit ihren Reformen bearbeitet und kontinuierlich an den Rand des Zusammenbruchs getrieben. Seit Jahren fordern Ärzte in Deutschland, Ärzteverbände und Patienten eine Gesundheitsreform, die den Menschen im Land gerecht wird. Die regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen haben es in den letzten Jahren durch Ausgleichsregelungen verstanden das vom Staat verursachte Chaos erträglich zu gestalten. Die Masse der Ärzte hat sich hiervon beruhigen lassen. Nun nicht mehr, der Rand des Erträglichen ist erreicht.

    Pressekontakt:

    Pressemitteilung des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen e.V.

    Dr. med. Thomas Meyer
    Obere Königstraße 39
    34117 Kassel

    Telefon (05 61) 7 39 00 39
    Telefax (05 61) 7 39 00 14
    eMail: kontakt@hautarzt-meyer.de

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