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    Köhler: Angebot der Kassen ist völlig inakzeptabel

    Berlin - Nach der gestrigen Sitzung des sogenannten Erweiterten Bewertungsausschusses, in dem Krankenkassen und Ärztevertreter die Reform der vertragsärztlichen Vergütung verhandeln, scheint eine Einigung zunächst in weite Ferne gerückt. „Das Angebot der Kassenseite ist für uns vollkommen inakzeptabel“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im Anschluss an das Treffen in Berlin. „Wir sind mit drei Grundforderungen in die Verhandlungen gegangen, die wir auch immer klar kommuniziert haben: 1. die Trennung der Honoraranteile für Haus- und Fachärzte. 2. die Angleichung der ärztlichen Vergütung in Ostdeutschland auf das West-Niveau und eine spürbare Erhöhung der Vergütung bundesweit. 3. Die Honorarreform darf nicht zu Mittelabflüssen aus den südlichen Bundesländern führen“, erklärte Köhler.

    Weil die Verhandlungspartner keine dieser von der Politik bereits gemachten Zusagen eingehalten haben, werden die Gespräche bis auf Weiteres ausgesetzt. „Wir appellieren ausdrücklich an die Politik, sich an ihre Versprechen zu halten. Vertreter verschiedener Parteien, inklusive der Bundeskanzlerin, haben uns ihre Zusage gegeben, dass die Honorarsumme um mindestens 2, 5 Milliarden Euro aufgestockt wird. Wenn sie nun einen Rückzieher macht, ist die Qualität und Flächendeckung der ambulanten Versorgung nicht aufrechtzuerhalten. Dies wäre nicht zuletzt für die Patienten ein verheerendes Signal“, betonte der KBV-Chef.

    Pressemitteilung: Kassenärztliche Bundesvereinigung

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