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    Johannes Singhammer (MdB) zu Gast im Münchner Protonen-Krebsbestrahlungszentrum RPTC

    München - Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Johannes Singhammer besuchte letzten Donnerstag das RINECKER PROTON THERAPY CENTER (RPTC) in München und zeigte sich von der High-Tech-Bestrahlungsanlage sehr beeindruckt.

    Das RPTC ist Europas erstes und einziges Protonentherapiezentrum im klinischen Betrieb. Seit März 2009 wurden über 75 verschiedene Krebsarten und -lokalisationen bei mehr als 270 Patienten aus 23 verschiedenen Nationen behandelt.

    Johannes Singhammer begrüßt Behandlungszentren wie das RPTC, das nicht nur Bayern sondern ganz Deutschland und insbesondere den Technologiestandort München mit der modernsten Tumorbestrahlung Europas stärkt. Die Tatsache, dass sich dieses Projekt ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert und die Staatskasse dadurch deutlich entlastet, ist für Johannes Singhammer ein Paradebeispiel für Mut zum Unternehmertum, wie es von der Politik in Zukunft verstärkt unterstützt werden soll.

    "Als Leuchtturmprojekt der High-Tech-Medizin freuen wir uns sehr über diesen Besuch, der die Bedeutung zeigt, die unsere Technologie in der Krebsbehandlung in wachsendem Maße hat", äußert Dr. Hans Rinecker, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der PROHEALTH AG. Die Kapazitäten des RPTC werden in 2010 weiter ausgebaut und somit kontinuierlich neue Arbeitsplätze geschaffen. Die vierte und letzte Gantry sowie ein Fixed-Beam Therapieplatz zur Bestrahlung von Augen- und Kopftumoren werden sukzessive den Betrieb aufnehmen, so dass künftig 4.000 Patienten pro Jahr in München behandelt werden können. Johannes Singhammer resümiert: "Das Protonenzentrum RPTC in München zeigt deutlich, wie wichtig High-Tech und persönliches Engagement für den Standort Bayern und seine Bedeutung in der Versorgung krebskranker Patienten ist. Nur durch ein solch hohes finanzielles und persönliches Engagement wird Innovation möglich und auch gesetzlich versicherten Patienten zugänglich gemacht."

    Über die Protonentherapie am RPTC:

    Bei der Protonentherapie werden in einem Teilchenbeschleuniger Protonen mit Hilfe von starken elektromagnetischen Feldern in einer spiralförmigen Bahn auf 60 Prozent der Lichtgeschwindigkeit (180.000 km pro Sekunde) beschleunigt und auf den Tumor "geschossen". Diese Therapie wurde weltweit bereits an mehr als 70.000 Patienten durchgeführt. Die Technik des Protonen-Scannings am RPTC ist State-of-the-Art und die modernste Form der Tumorbestrahlung. Sie kann alle Tumorlokalisationen, an denen ein bestrahlbarer Krebs auftritt, unter Einsatz optimierter Bestrahlungsrichtungen mit höchster Zielpräzision elektronisch abtasten. Die Partikelbestrahlung wirkt damit konzentriert im Tumor. Je nach Position und Geometrie des Tumors sowie seiner Umgebung wird so das gesunde Gewebe drei bis fünf Mal weniger strahlenbelastet als bei allen anderen Bestrahlungsarten mit Röntgen. Die Patienten und ihr Immunsystem können so wesentlich mehr geschont werden.

    Das RPTC ist für die Gesundheitsversorgung in Deutschland behördlich zugelassen. Seit dem Inkrafttreten neuer Verwaltungsregeln der Bundesländer hat sich die Regelung für ambulante Bestrahlungen, welche die Mehrheit der Patienten in Anspruch nehmen, erheblich vereinfacht. Damit wird die Krebstherapie mit Protonen auch gesetzlich Versicherten zugänglich gemacht. Ebenso sind inzwischen auch Kombinationstherapien (Protonenbestrahlung mit Operation) für gesetzlich Versicherte möglich.

    Weitere Informationen:

    www.rptc.de , www.prohealth.de , www.rinecker.de

    Für Presseanfragen:

    Dr. Walter Glogauer,
    Glogauer & Company Communications
    Tel.: +49 (0) 8806 958864-0
    E-Mail: w.glogauer@glogauer.de

    Für Patientenanfragen:

    RPTC-Hotline: +49 (0) 89 66 068-0 oder patient@rptc.de

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