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Informationsabend über arterielle Verschlusskrankheiten am Klinikum Frankfurt Höchst/Gründung einer AVK-Selbsthilfegruppe
Frankfurt a.M. Mehr als 4,5 Millionen Bundesbürger sind von der sogenannten „Schaufensterkrankheit“ betroffen und dennoch findet die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in den Beinen nur wenig Beachtung in der Öffentlichkeit. Gehtraining gilt neben dem Ausschalten der Risikofaktoren im geeigneten Stadium als eine erfolgsversprechende Therapie. Da eine Gruppe hierzu mehr motiviert und sich Erfahrungen und wertvolle Ratschläge besser verbreiten lassen, soll am Klinikum Frankfurt Höchst, in Kooperation mit dem AVK-Selbsthilfegruppen Bundesverband e.V. (AVK-SHG), eine AVK-Selbsthilfegruppe gegründet werden. Betroffene und Interessierte sind herzlich zu einem Informationsabend am Donnerstag, 17. Juni 2010, in den Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums Frankfurt Höchst eingeladen.
Ab 17 Uhr geben Ärzte des Instituts für Radiologie sowie der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie sowie weitere Experten wertvolle Informationen zu den Möglichkeiten der radiologischen Diagnostik und Intervention, zu den Möglichkeiten der Gefäßchirurgie sowie zu den Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene in einer Selbsthilfegruppe. Auch die Physiotherapieabteilung wird sich kurz vorstellen. Referenten des Abends sind Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt des Instituts für Radiologie, Dr. med. Christian Drathen, leitender Oberarzt des Instituts für Radiologie, Guido Rouhani, Oberarzt, Leiter der endovaskulären Chirurgie der Klinik für Chirurgie, Doris Namsons, leitende Physiotherapeutin der zentralen physikalischen Therapieabteilung des Klinikums Frankfurt Höchst, sowie Manfred Pfeiffer, Geschäftsführer des AVK-SHG Bundesverbandes. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der AVK-SHG Bundesverband zielt auf die Verhinderung, Früherkennung und Bekämpfung von peripheren arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen, von Diabetes (diabetischer Fuß) und angrenzender Fachgebiete ab. Er fördert die Selbsthilfe der Betroffenen, unterstützt deren Eigentherapie (Gefäßsport/Gehtraining, Ernährungsberatung und Raucherentwöhnung) und setzt sich für die Verbesserung der ambulanten und klinischen Diagnostik und Versorgung (einschließlich der Arznei-, Heil- und Hilfsmittel) der Betroffenen ein.
Um dem Informationsdefizit in der Bevölkerung entgegen zu wirken, hat der AVK-SHG Bundesverband e.V. eine Aufklärungs- und Früherkennungskampagne ins Leben gerufen. Mit dem „arteriomobil“ wird der Bevölkerung eine kostenlose Ultraschall-Dopplermessung durch eine erfahrene Fachkraft angeboten. Wird dabei eine Druchblutungsstörung in den Beinen entdeckt oder vermutet, wird dem Betroffenen empfohlen, seinen Haus- oder Facharzt zur weiteren Abklärung einer möglichen Erkrankung aufzusuchen.
Schriftliche Informationen zur Krankheit können unter Beifügung von Briefmarken im Wert von 2,20 Euro angefordert werden bei: AVK-SHG Bundesverband e.V. Bundesgeschäftsstelle, Manfed Pfeiffer, An der Oberhecke 34, 55270 Sörgenloch.
Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.
Ansprechpartnerin für die Presse:
Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
Petra Fleischer
Unternehmenskommunikation/Sprecherin
Tel. 069/3106-3818
E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
www.KlinikumFrankfurt.de



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