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    Höchster Künstler sammeln für die Palliativstation des Klinikums Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M., 22.07.2014. „Du zählst, weil Du du bist, und Du wirst bis zum letzten Augenblick Deines Lebens eine Bedeutung haben“, sagte einst die Mitbegründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin, Cicely Saunders. Trotz des kontinuierlichen medizinischen Fortschritts nehmen leider auch heute immer noch häufig Erkrankungen einen Verlauf, der eine Heilung nicht mehr ermöglicht. Ziel der Palliativmedizin ist die ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer unheilbaren Erkrankung, deren Lebenserwartung begrenzt ist. Um diesen Patienten den Aufenthalt auf der Palliativstation des Klinikums Frankfurt Höchst etwas angenehmer zu gestalten, sammelten die beiden Künstler Gisela Neuhäuser und Thommy Ha beim Höchster Kunstmarkt Anfang Juli am Höchster Mainufer im Rahmen einer „Mitmach-Aktion“ Geld für einen guten Zweck. Sie hatten dazu ein Bild vorbereitet, an dem jeder mit malen und dazu eine kleine Spende geben konnte. Die Idee, den Erlös der Aktion an die Palliativstation des Klinikums Frankfurt Höchst zu spenden, hatte die Organisatorin des Höchster Kunstmarktes Annette Wagner-Netthorn. Dank ihrer Initiative erhöhte der Vorstand der Volksbank Höchst, Manfred Ruhs, den Spendenbetrag noch einmal um 200 Euro. Am Dienstag wurde die Spendenbox mit einem Dosenöffner geknackt und die Spende in Höhe von insgesamt 357,35 Euro an das Team der Palliativstation des Klinikums Frankfurt Höchst übergeben, gemeinsam mit dem gemalten Bild des Höchster Kunstmarktes und diversen Farbtuben.

    Im Mittelpunkt der palliativmedizinischen Betreuung stehen die Verbesserung der Lebensqualität, z.B. durch Linderung von Schmerzen und anderen körperlichen Beschwerden, die psychische, soziale und spirituelle (seelsorgerische) Unterstützung von Patienten und Angehörigen sowie die einfühlsame Begleitung in der letzten Lebensphase, die ein würdevolles Sterben erlaubt. „Passend zur Kunst wollte ich die Spende gern der Kunsttherapie der Palliativstation zukommen lassen“, so Annette Wagner-Netthorn. Die Kunsttherapie kann insbesondere in der letzten Lebensphase eine Möglichkeit des Ausdrucks bieten, der über den verbalen Ausdruck hinausgeht. Dies kann entlasten und entspannen und knüpft an noch vorhandenen Ressourcen an. Denn gerade in Übergangsphasen oder Krisenzeiten können beispielsweise Farben Emotionen und innere Zustände besser ausdrücken als so manches Wort, so die Kunsttherapeutin Dr. phil. Petra Saltuari. Gisela Zebe, Stationsleitung der Palliativstation D52, war total begeistert von der Spendenaktion: „Wir werden das Geld u.a. für die Aromatherapie, Decken und Lagerungsmittel einsetzen und nicht zuletzt unsere Socken-Idee weiterstricken. Die Füße der Palliativpatienten sind durch die Erkrankung meist stark geschwollen, so dass normale Socken einschneiden. Daher stricken wir für die Patienten aus Wolle Socken mit flexiblem Bündchen.“

    Über das Palliativteam des Klinikums Frankfurt Höchst
    Das Palliativmedizin-Team des Klinikums Frankfurt Höchst unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), setzt sich zusammen aus Ärzten mit Weiterbildung Palliativmedizin, speziell ausgebildeten Pflegekräften, Schmerztherapeuten, Psychotherapeuten/Psychoonkologen, Physiotherapeuten, Seelsorgern, einer Kunsttherapeutin und Mitarbeitern des Sozialdienstes.
    Eingebettet in den stationären Aufenthalt auf einem eigens dafür eingerichteten Palliativbereich auf der Station D52 mit wohnlichem Aufenthaltsraum, erfolgt die palliativmedizinische Behandlung mit dem Ziel der umfassenden Betreuung von unheilbar erkrankten Patienten und Angehörigen in einem gemeinsamen, offenen und vertrauensvollen Dialog. Im Zentrum der Behandlung steht nicht die Verlängerung der Lebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität der Patienten – ihr körperliches Befinden und auch ihre Wünsche und Ziele. Daneben ist ein weiteres wichtiges Ziel der Arbeit des Palliativteams die Organisation einer palliativen Versorgung zu Hause in der gewohnten Umgebung oder in einem Hospiz, sofern dies dem Wunsch der Patienten entspricht. Das Palliativteam unterstützt und begleitet die Patienten darin, in ihrer letzten Lebensphase so selbstbestimmt wie möglich zu handeln und zu leben. Somit bejaht die Palliativmedizin das Leben und akzeptiert Sterben und Tod als Teil des Lebens.

    Über das Klinikum Frankfurt Höchst
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst gibt es auch im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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