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    Gute Vorsätze für das neue Jahr

    Auch im neuen Jahr stehen - laut einer Umfrage des Forsa-Instituts (Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen) - wieder viele gute Vorsätze aus dem Gesundheitsbereich ganz oben auf der Liste der Deutschen. Zu den 10 häufigsten Neujahrs-Vorsätzen gehören:

    • Stress vermeiden (59%, Platz 1),
    • mehr Sport/Bewegung (50%, Platz 3),
    • gesünder ernähren (45%, Platz 5),
    • Abnehmen (34%, Platz 6),
    • weniger Alkohol (13%, Platz 9),
    • Rauchen aufhören (12%, Platz 10).

    Weitere Wünsche sind: Mehr Zeit für Familie und Freunde (51%, Platz 2), mehr Zeit für sich selbst (47%, Platz 4), sparsamer sein (32%, Platz 7), weniger Fernsehen (19%, Platz 8).
    Laut Forsa wurden für die Studie 3 010 Menschen aus allen Bundesländern zwischen dem 4. und 26. November 2009 befragt.

    Was hilft, um die guten Vorsätze auch dauerhaft zu verwirklichen?

    Psychologen raten Folgendes:

    • Fassen Sie zunächst nur einen Vorsatz!
    • Setzen Sie sich realistische Ziele!
    • Fertigen Sie für sich einen Stufenplan an und belohnen Sie sich für Teilziele!
    • Bereiten Sie sich vor und erkundigen Sie sich vorab nach Möglichkeiten, welche den guten Vorsatz unterstützen (bsp. bestimmte Medikamente beim Nikotinentzug)!
    • Kalkulieren Sie Rückschläge ein! Fangen Sie danach aber sofort wieder an, Ihren Vorsatz zu verfolgen!
    • Notieren Sie schriftlich die langfristigen Vorteile, die der gute Vorsatz mit sich bringt!
    • Erzählen Sie den Menschen in Ihrer Umgebung (Angehörigen, Freunden, evtl. Arbeitskollegen) von Ihrem Vorhaben und bitten Sie um Unterstützung!
    • Ein fester Wille und Energie unterstützen das Durchhaltevermögen!

    Wege aus dem Stress

    Erprobte Mittel, um dem Stress zu begegnen, sind Sport und Entspannungsmethoden. Beliebt sind beispielsweise die progressive Muskelentspannung nach Jakobson, autogenes Training, Yoga, Meditation oder Qigong. Entsprechende Kurse werden oft von den Krankenkassen bezuschusst.
    Die Entspannungsmethoden bewirken, dass sich muskuläre Anspannungen lösen und die Herzfrequenz und der Blutdruck gesenkt werden. Stress und Ängste reduzieren sich auf längere Sicht.
    Neben Sport und Entspannungsmethoden hilft es außerdem, perfektionistische Ansprüche an sich selbst herunterzuschrauben. Regelmäßige Pausen müssen eingeplant werden. Eventuell kann es sogar nötig sein, einen anderen Lebensplan zu entwickeln und beispielsweise im Beruf kürzerzutreten oder ihn zu wechseln.

    Gesund Abnehmen

    Um ein Kilo Fett zu verbrennen, müssen 7 700 Kalorien eingespart werden. Am wirkungsvollsten geschieht dies durch weniger Essen und gleichzeitig mehr Bewegung und Sport. Jedoch sollte dreimal täglich durch das Essen eine Sättigung erzielt werden. Es ist nicht verboten, sich regelmäßig bsp. mit einem Stück Schokolade zu belohnen. Eine Gewichtsabnahme von ungefähr zwei Kilo pro Monat wird als gesund angesehen. Von Crash-Diäten wird abgeraten, da dabei der Grundumsatz über einen längeren Zeitraum heruntergefahren wird und dann schon normale Kost zu einer Gewichtszunahme führt. Ein Jo-Jo-Effekt entsteht.
    Eine professionelle Ernährungsberatung hinsichtlich einer gesünderen Ernährung, auch im Hinblick auf eine gezielte Gewichtsreduktion, gehört zum Leistungskatalog der Krankenkassen.
    Nimmt man besser mit Gleichgesinnten in der Gruppe ab, sind bsp. die Weight-Watchers zu empfehlen.

    Rauchen aufhören

    Nikotin ist ein schnell süchtig machender Stoff. Der Entzug gestaltet sich oft schwierig und braucht bisweilen mehrere Anläufe.
    Erfolgversprechend sind Tabakentwöhnungsprogramme, die auf kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden beruhen. Die Verordnung von medikamentösen Maßnahmen (Nikotinersatzstoffe oder das Suchtpotenzial mindernde Stoffe) kann in diese Programme eingeschlossen sein. Erfolgversprechend ist auch Hypnose.
    Die Krankenkassen müssen laut G-BA (= Gemeinsamer Bundesausschuss, in dem Ärzte und Kassen den Leistungskatalog festlegen) auch die Kosten für Raucher-Entwöhnungsprogramme übernehmen. Dies gilt allerdings nur für chronische Raucher, die mindestens seit einem Jahr täglich husten oder unter Atemnot leiden.

    Weitere Tipps:
    Entsorgen Sie alle Aschenbecher, Zigaretten, Zündhölzer und Feuerzeuge!
    Meiden Sie zunächst Situationen, in denen Sie besonders gern rauchen. Dies können die Kaffeepause oder der Kneipenbesuch am Abend sein. Bereits passives Rauchen kann Sie wieder auf den Geschmack bringen! Gut ist es zudem, sich viel zu bewegen und zu trinken. Belohnen Sie sich! Leisten Sie sich etwas Schönes mit dem gesparten Geld.
    Egal wie oft Sie es schon versucht haben aufzuhören, geben Sie nicht auf, sondern versuchen Sie es erneut. Probieren Sie ruhig verschiedene Methoden aus. Irgendwann klappt es.

    Weitere Gesundheitsinformationen:

    Gesundheitsportal
    http://www.medhost.de

    Dr. med. W. Kellner

    Promeus AG
    Industriestraße 44a
    82194 Gröbenzell

    Telefon: 08142 / 6504512
    Telefax: 08142 / 6504529

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