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    Grundsatz „Reha vor und bei Pflege“ konsequent umsetzen

    Bundesverband Geriatrie e.V. betont im Rahmen des Rehatages Potenzial von Rehabilitationsleistungen / Geriatrische Institutsambulanzen als Instrument zum Ausbau der Versorgung

    Im Rahmen der jährlichen parlamentarischen Gespräche des Rehatages hat der Bundesverband Geriatrie e.V. die enge Verzahnung von Rehabilitation und Pflege betont. „Unsere Diskussionen mit Abgeordneten des Bundestages, Vertretern von Ministerien und Verbänden aus dem Rehabereich in den vergangenen Tagen haben bestätigt, dass der Zugang zu Leistungen der Rehabilitation für Menschen, die bereits Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, erleichtert beziehungsweise deren Anspruch auf eine den Notwendigkeiten entsprechende Rehabilitation überhaupt verwirklicht werden muss“, erklärte der Geschäftsführer des Bundesverbands, Dirk van den Heuvel, am Montag in Berlin. Übereinstimmend sei festgestellt worden, dass das bestehende System verbessert werden müsse, um den Grundsatz „Reha vor und bei Pflege“ umzusetzen.

    „Wenn durch Rehabilitation Leistungen der Pflegeversicherungen verzögert oder vermindert werden können, ist dies ein direkter Vorteil für die gesetzliche Pflegeversicherung“, erläuterte van den Heuvel. Allerdings könne die Pflegeversicherung nicht eigenständig Rehaleistungen veranlassen bzw. genehmigen, da sie selbst kein Rehaträger ist. „Durch diese sozialrechtliche Trennung fallen das versorgungspolitische und das finanzielle Interesse auseinander, was von allen Beteiligten als zentrales Problem gesehen wird.“ Bei den Gesprächen habe Einigkeit darüber bestanden, dass eine Besserung dieser Situation nur durch die Ausgestaltung der gesetzlichen Pflegeversicherung als eigenständiger Rehaträger erreicht werden könne. Gerade angesichts der durch die demografische Entwicklung noch wachsenden Bedeutung der Rehabilitation sei schnelles Handeln notwendig, so der Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie.

    In diesem Zusammenhang verwies Dirk van den Heuvel auf das Potenzial geriatrischen Institutsambulanzen, die in stationären Einrichtungen der Geriatrie die ambulante Versorgung von Patienten übernehmen könnten. „Eine solche, derzeit im Gesetzgebungsverfahren erörterte Variante könnte deutliche Vorteile für ältere und multimorbide Patienten bringen, die nicht adäquat von niedergelassenen Ärzten versorgt werden können.“ Zudem würde die insgesamt noch unzureichende Dichte der geriatrischen Versorgung zumindest kurz- bis mittelfristig kompensiert. „Alle am Gesetzgebungsverfahren Beteiligten sind hier gefordert, zügig eine ambulante Versorgung geriatrischer Patienten in den entsprechenden klinischen Einrichtungen zu ermöglichen“, bekräftigte der Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie e. V. Damit werde auch dem Anliegen des Versorgungsgesetzes, in unterversorgten Regionen eine fachspezifische Versorgung sicherzustellen, entsprochen.

    Pressekontakt: Uwe H. Sattler
    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Tel.: 030/339 88 76-14, Fax: 030/339 88 76-20
    uweh.sattler@bv-geriatrie.de

    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Vorstandsvorsitzender: Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje
    Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel

    Reinickendorfer Straße 61
    13347 Berlin
    Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
    Fax: 030 / 339 88 76 – 20
    E-Mail: geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
    http://www.bv-geriatrie.de

    Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die 246 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca.17.300 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.
    Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.
    Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.
    Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

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