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    Glutensensitivität in der wissenschaftlichen Diskussion

    Obwohl vereinzelt anderslautende Stimmen in der medizinischen Fachwelt kursieren, gilt die Existenz der Gluten Sensitivity als gesichert. Auch das Ergebnis der internationalen Expertentagung des Dr. Schär Institutes Ende 2012 in München zeigt, dass Gluten Sensitivity Fakt ist. Prof. Dr. Wolfgang Holtmeier vom Krankenhaus Porz am Rhein war bei der Tagung dabei und ist in seiner Funktion als Chefarzt mit dieser neuen klinischen Entität konfrontiert. Wie auch für das Unternehmen Dr. Schär sowie seriöse Mediziner und Wissenschaftler stellt die glutenfreie Ernährung für Holtmeier kein Allheilmittel, beispielsweise zum Abnehmen oder zur Prävention von Herzinfarkt, dar, sondern ist ausschließlich bei Zöliakie und Glutensensitivität angezeigt.

    Non Celiac Gluten Sensitivity (Glutensensitivität ohne Zöliakiebefund) wird in den letzten Wochen und Monaten in der medizinischen Fachwelt viel diskutiert. Auch wenn noch nicht genau erforscht ist, welche Immunreaktionen oder Stoffwechseldefekte für die Beschwerden verantwortlich sind, gilt es als gesichert, dass es eine Glutensensitivität gibt, bei der eine glutenfreie Ernährung eingehalten werden sollte. Ein Einwand, beispielsweise vonseiten United European Gastroenterology (UEG) in einer Pressemitteilung vom Juni 2013 (http://www.ueg.eu/news-press/releases/ueg-press-release/article/non-coel...), die sie in Kooperation mit der Dutch Association of Gastroenterology (NVGE) herausgegeben haben, lautet, dass die Glutensensitivität zum aktuellen Zeitpunkt zu wenig erforscht sei, um bereits konkrete Therapieempfehlungen aussprechen zu können. Dieses neue klinische Erscheinungsbild werde aus unternehmerischen Beweggründen in der Öffentlichkeit verbreitet, um den Absatz glutenfreier Produkte anzukurbeln. Das Unternehmen Dr. Schär, führender Hersteller glutenfreier Produkte, stützt sich bei den nach außen gegebenen Informationen jedoch immer auf jene der medizinischen Fachwelt, die tagtäglich mit glutenbedingten Erkrankungen konfrontiert ist und Patienten mit entsprechenden Beschwerden ernst nimmt.

    Glutensensitivität existiert in der Praxis
    Prof. Dr. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin am Krankenhaus Porz am Rhein in Köln, sieht dies differenzierter: „Meiner Meinung nach ist sich die Mehrheit in der medizinischen Fachwelt, die sich mit der Thematik beschäftigt, einig, dass es eine Glutensensitivität gibt, die mit Zöliakie – außer gegebenenfalls aufgrund des vergleichbaren Beschwerdebildes – nichts zu tun hat.“ Zu diesem Ergebnis seien international anerkannte Experten wie Alessio Fasano und Carlo Catassi im Rahmen von zwei Tagungen gekommen, die 2011 und 2012 stattfanden, um den aktuellen Stand bezüglich Glutensensitivität zu erörtern und das Krankheitsbild genauer zu charakterisieren. Das Ergebnis der letzten Tagung in München wurde von den Teilnehmern in einem Report zusammengefasst, der bereits bei einem wissenschaftlichen Fachjournal zur Veröffentlichung eingereicht wurde.

    Ohne ärztlichen Befund keine glutenfreie Ernährung
    Allerdings spricht sich auch Holtmeier absolut dagegen aus, die glutenfreie Ernährung ohne Befund auszuprobieren und eine Art Selbstdiagnose zu stellen. „Eine sorgfältige medizinische Diagnose steht an erster Stelle, da noch andere Unverträglichkeiten oder Allergien Ursache für vorliegende Beschwerden sein könnten“, erläutert der Gastroenterologe. „Bei Patienten gilt es, auf mögliche Symptome zu achten und sie gezielt darauf anzusprechen, ob eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten vorliegen könnte“, sagt Holtmeier. Da es bislang keine diagnostischen Marker für die Diagnose einer Gluten Sensitivity gibt, wird sie mithilfe einer Ausschlussdiagnose festgestellt: Eine mögliche Unverträglichkeit gegenüber dem Getreideprotein Gluten äußert sich mit ähnlichen Symptomen wie eine Zöliakie, zum Beispiel durch eine deutliche abdominale Schmerzhaftigkeit, Diarrhoe oder auch Migräne. Dennoch liegt bei den Betroffenen weder eine Zöliakie noch eine Weizenallergie vor. Sofern sich die Symptome durch die Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung bessern, gilt eine Gluten Sensitivity als bestätigt.

    Ja zu glutenfrei
    Im Gegensatz zur Zöliakie, bei der die Betroffenen lebenslang eine streng glutenfreie Ernährung einhalten müssen, genügt es bei einer Gluten Sensitivity in der Regel, die Glutenzufuhr deutlich einzuschränken, damit die Beschwerden verschwinden. „Die Toleranzschwelle, bis zu der Gluten vertragen wird, muss jedoch individuell ermittelt werden“, berichtet Holtmeier über seine Erfahrung.

    Glutenfreie Ernährung keine Modediät
    Auch wenn populärwissenschaftliche Bücher und Artikel in Publikumsmedien anderes behaupten, ist die glutenfreie Ernährung weder zum Abnehmen noch zum Schutz vor Herzinfarkt geeignet. Nur bei ärztlich gesicherter Diagnose – sei es Zöliakie oder Glutensensitivität – stellt die glutenfreie Ernährung eine wichtige beziehungsweise bei Zöliakie sogar einzige Therapieoption dar.

    Über Dr. Schär
    Die Unternehmensgruppe Dr. Schär mit Hauptsitz in Südtirol (Italien) engagiert sich seit mehr als 30 Jahren voller Überzeugung und Kompetenz im Bereich diätetischer Lebensmittel. Für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen bietet das Unternehmen innovative Lösungen – glutenfreie Produkte unter den Marken Schär und Glutano sowie MCT-Produkte unter der Marke Ceres-MCT. Dr. Schär engagiert sich stark im Bereich Forschung und Entwicklung und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in der Produktion um. Zudem ist das Unternehmen intensiv mit allen Fachgesellschaften und Verbänden weltweit im Gespräch, um die öffentliche Aufmerksamkeit etwa für Zöliakie und Gluten Sensitivity zu gewinnen und damit den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz in der Fachwelt und der Bevölkerung zu steigern. Diese langjährige Kompetenz bündelt das Unternehmen in seinem 2011 gegründeten Dr. Schär Institute, das die Wissensplattform für Ernährungsfachkräfte, Allgemeinmediziner und Fachärzte ist und erste Anlaufstelle, wenn es um besondere Ernährungsanforderungen geht. Weitere Informationen zum Dr. Schär Institute und zum wissenschaftlichen Komitee von Dr. Schär finden Sie unter www.drschaer-institute.com.

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