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    Glutenfrei erst nach gesicherter Diagnose

    Die gesicherte Zöliakiediagnose ist Voraussetzung für die Umstellung auf eine streng glutenfreie Ernährung. Dr. Schär, Europas führender Hersteller für glutenfreie Lebensmittel, stimmt mit dieser wissenschaftlichen Empfehlung überein und vertritt von Beginn der mehr als 30-jährigen Unternehmensgeschichte an ebenfalls diese Maxime. Das aktuell überarbeitete Infoblatt, das den Weg der Zöliakiediagnose aufzeigt, unterstreicht diese Philosophie und dient Medizinern und Ernährungsfachkräften als wertvoller Leitfaden für die Praxis.

    Die Empfehlung, die Dr. Schär ausspricht, entspricht auch der Meinung, die Berufsverbände wie der Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. vertreten. Doris Steinkamp, Präsidentin des VDD, betont: „Bevor die glutenfreie Ernährung empfohlen wird, sollte auf alle Fälle die Diagnose Zöliakie vorliegen. Es ist Aufgabe von Ärzten, aber auch von qualifizierten Ernährungsexperten, die Patienten darüber zu informieren, dass ein eigenständiges Austesten der glutenfreien Ernährung eine spätere Zöliakiediagnose deutlich erschwert oder sogar unmöglich macht.“

    Neben der Zöliakie kann auch bei einer Weizenallergie und einer Gluten Sensitivity (Glutensensitivität, kurz GS) eine glutenfreie Ernährung angezeigt sein. GS wird weltweit zunehmend beobachtet, auch wenn zu dieser Unverträglichkeitsreaktion noch Forschungsbedarf besteht. Definitionsgemäß handelt es sich bei der GS laut Konsensuspapier , das ein Team aus internationalen Medizinern erarbeitet hat, um eine „Reaktion auf die Aufnahme von Gluten bei Fällen, in denen eine Zöliakie und Weizenallergie ausgeschlossen wurde“. Hier gilt ebenfalls der Ratschlag, dass zunächst eine Diagnose vorliegen sollte, bevor auf Verdacht auf eine glutenfreie Ernährung umgestellt wird. Ernährungsberatern und Medizinern obliegt die Aufgabe, Patienten dahingehend zu informieren und bei entsprechenden Symptomen eine Untersuchung zu empfehlen, ob eines der drei Krankheitsbilder vorliegt. Dr. Schär hat für die Praxis zwei Infoblätter erstellt, die eine wertvolle Unterstützung bieten: Ein Infoblatt widmet sich dem Diagnoseweg der Zöliakie, ein zweites Infoblatt erläutert die Ausschlussdiagnose, die aktuell die einzige Möglichkeit darstellt, um eine GS festzustellen.

    Ausschlussdiagnose bei Gluten Sensitivity
    Während für die Weizenallergie wie für die Zöliakie bewährte diagnostische Methoden zur Verfügung stehen (Allergietest bzw. serologische Zöliakietests und Dünndarmbiopsie), sind für die GS bislang keine diagnostischen Marker bekannt, die eine einfache Diagnose ermöglichen. Vielmehr ist es bei Patienten mit Beschwerden, die einer Zöliakie ähneln und die mit der Aufnahme von Gluten zusammenhängen, wichtig, zunächst eine Zöliakie und eine Weizenallergie auszuschließen. Erst dann kann getestet werden, ob sich unter einer glutenfreien Ernährung die Beschwerden bessern. In diesem Fall kann die Diagnose Glutensensitivität bestätigt werden. Bestenfalls sollte die glutenfreie Ernährung placebokontrolliert und doppelblind durchgeführt werden. Führende Experten sind sich sicher, dass GS existiert, denn sie sind täglich mit solchen Patienten konfrontiert. Weitere Studien werden Klarheit bringen über die Unverträglichkeitsreaktion und über ihre Pathogenese.

    Infoblätter zur Diagnose erhältlich
    Sowohl zum klassischen Diagnoseweg einer Zöliakie als auch für das neue Erscheinungsbild der GS hat Dr. Schär ein Infoblatt erarbeitet, das kostenfrei beim Dr. Schär Institute (www.drschaer-institute.com) angefordert oder auf der Website im passwortgeschützten Mitgliederbereich heruntergeladen werden kann. Das Infoblatt zur GS erläutert neben einem Algorithmus zur Differenzierung von glutenbedingten Funktionsstörungen auch Unterschiede zwischen Zöliakie und GS und gibt eine Übersicht über die Symptome, die bei Betroffenen typischerweise auftreten.

    Über Dr. Schär
    Die Unternehmensgruppe Dr. Schär mit Hauptsitz in Südtirol (Italien) engagiert sich seit 30 Jahren voller Überzeugung und Kompetenz im Bereich diätetischer Lebensmittel. Für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen bietet das Unternehmen innovative Lösungen – glutenfreie Produkte unter den Marken Schär und Glutano sowie MCT-Produkte unter der Marke Ceres-MCT. Dr. Schär engagiert sich stark im Bereich Forschung und Entwicklung und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in der Produktion um. Zudem ist das Unternehmen intensiv mit allen Fachgesellschaften und Verbänden weltweit im Gespräch, um die öffentliche Aufmerksamkeit etwa für Zöliakie und Gluten Sensitivity zu gewinnen und damit den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz in der Fachwelt und der Bevölkerung zu steigern. Diese langjährige Kompetenz bündelt das Unternehmen in seinem 2011 gegründeten Dr. Schär Institute, das die Wissensplattform für Ernährungsfachkräfte, Allgemeinmediziner und Fachärzte ist und erste Anlaufstelle, wenn es um besondere Ernährungsanforderungen geht. Weitere Informationen zum Dr. Schär Institute und zum wissenschaftlichen Komitee von Dr. Schär unter www.drschaer-institute.com.

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