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    Glücksspielsucht ist eher männlich

    Zum Internationalen Männertag am 19. November weist die BZgA auf die Risiken von Glücksspielen hin

    Köln, 18. November 2013. Männer nehmen häufiger an Glücksspielen teil als Frauen und setzen dabei auch mehr Geld ein. Auch sind zwei Drittel der Personengruppe, die Probleme mit Glücksspielen haben, Männer. Das zeigen Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Glücksspielverhalten der 16- bis 65-jährigen Bevölkerung in Deutschland. Problematisches Glücksspielverhalten äußert sich zum Beispiel darin, dass die Betroffenen ständig ans Spielen denken müssen, sich von Familie und Freunden zurückziehen und irgendwann auch Schulden machen, um spielen zu können.

    2,1 Prozent der Männer, die in den letzten 12 Monaten vor der Befragung mindestens einmal am Glücksspiel teilgenommen haben, leiden unter Glücksspielproblemen bis hin zur Glücksspielsucht. Bei den Frauen liegt diese Quote bei 1,3 Prozent. Dabei ist das Risiko bei Glücksspielern mit Migrationshintergrund oder mit niedrigem Bildungsabschluss beziehungsweise unter arbeitslosen Glücksspielern noch höher: Hier finden sich deutlich mehr problematisch oder süchtig Spielende.

    „Für Männer haben Glücksspiele scheinbar eine größere Faszination als für Frauen. Besorgniserregend ist, dass sich bei den jungen Männern zwischen 18 und 20 Jahren der Anteil derer, die wöchentlich oder häufiger an Geldspielautomaten spielen, seit 2007 mehr als verdreifacht hat und von 5,8 Prozent auf 19,5 Prozent angestiegen ist“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Umso wichtiger ist es für diese Gruppe, Präventionsangebote zu verstärken, denn zielgerichtete Maßnahmen können einer Suchtentstehung vorbeugen.“

    Auf der Internetseite der BZgA www.spielen-mit-verantwortung.de finden Betroffene und Angehörige ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot mit einem Selbsttest zum eigenen Glücksspielverhalten, einem kostenlosen Online-Ausstiegsprogramm und einer Chat-Sprechstunde.

    Darüber hinaus besteht für Betroffene und Angehörige die Möglichkeit zur telefonischen Beratung unter der gebührenfreien Rufnummer 0800-1 37 27 00. Broschüren zum Thema Glücksspiel und Glücksspielsucht können ebenfalls kostenfrei unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257,
    E-Mail: order@bzga.de, www.bzga.de. Unter www.bzga.de stehen die Studien über das Glücksspielverhalten in Deutschland zum Download bereit.

    Unter www.maennergesundheitsportal.de bietet die BZgA Ratsuchenden qualitätsgesicherte und besonders für Männer aufbereitete Informationen rund um das Thema Gesundheit.
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    Kontakt:
    Dr. Marita Völker-Albert
    Pressesprecherin der
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    51101 Köln
    Tel. 0221-8992280
    Fax: 0221-8992201
    E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
    http://www.bzga.de
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    Twitter: http://www.twitter.com/bzga_de

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