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    Gesundheitsminister Huber verleiht Organspendepreis

    Drei Krankenhäuser erhalten Auszeichnung für besonderes Engagement –
    Sonderpreis für Patientenverbände

    Das Universitätsklinikum Erlangen, das Klinikum Ingolstadt und das Klinikum Neumarkt erhalten den Bayerischen Organspendepreis für ihren besonderen Einsatz. Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber und Dr. med. Dipl.-Biol. Thomas Breidenbach, Geschäftsführender Arzt der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), überreichten die Auszeichnungen heute auf der 12. Jahrestagung der bayerischen Transplantationsbeauftragten in München.

    "Organspende kann Leben retten und Leid ersparen. In Deutschland warten rund 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Die Transplantationsbeauftrag-ten leisten in den Krankenhäusern, gerade mit der Betreuung der Angehörigen in diesen schweren Stunden, eine sehr wichtige Arbeit. Mit dem neuen Trans-plantationsgesetz werden sie erstmals im erforderlichen Umfang für ihre Tätig-keit freigestellt. Dafür hat sich Bayern stark gemacht.“, sagte Huber. Die Zahl der gespendeten Organe hängt entscheidend von den organisatorischen Rah-menbedingungen in den Krankenhäusern ab. Mögliche Organspender müssen erkannt und Kontakt mit der Koordinierungsstelle, der DSO, aufgenommen werden. Huber: "Die heute ausgezeichneten Krankenhäuser haben sich in besonderer Weise für das Leben verdient gemacht."

    Kriterien für die Vergabe des Bayerischen Organspendepreises sind die Unter-stützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fort-bildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfah-rensschritten für den Akutfall Organspende.

    „Die Mitarbeiter der Krankenhäuser, die heute den Organspendepreis erhalten haben, haben ihre Verantwortung für die Patienten auf der Warteliste ernst genommen“, erklärte Breidenbach.

    Auch die Information der Bevölkerung ist ein wichtiger Ansatzpunkt auf dem Weg zu mehr Organspenden. Dabei übernehmen die Patientenverbände einen bedeutenden Part. Hier engagieren sich Transplantierte, Menschen auf der Warteliste und deren Familien ehrenamtlich. Sie stehen den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite und informieren in vielen Veranstaltungen zum Thema Organspende. „Ein persönliches Gespräch mit einem Menschen, der eine neue Niere oder Leber bekommen hat, führt vor Augen, welche Bedeutung die Organspende hat. Sie kann tausenden von Menschen, die auf ein lebensrettendes Spenderorgan warten, die Pforte in ein neues Leben mit einer neuen Niere, Leber oder Herz eröffnen", berichtete Gesundheitsminister Huber.
    Als Würdigung ihrer Arbeit erhalten die Bayerischen Patientenverbände heute den Sonderpreis zur Förderung der Organspende.

    Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen, medizinische Maßnahmen zur Organ- und Empfängerprotektion bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung rund um die Organspende. Die DSO-Region Bayern betreut insgesamt 214 Krankenhäuser.

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