medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Geriatrie stärker auf universitärer Ebene verankern

    Konferenz der Robert Bosch Stiftung in Berlin zur Abbildung der Geriatrie im universitären Umfeld / Bundesverband Geriatrie e.V. verweist auf großen Nachholbedarf in Deutschland

    Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels haben Vertreter von Fakultäten und Universitätskliniken sowie von Förderern und Ministerien in Berlin auf die Notwendigkeit verwiesen, die Altersmedizin stärker an Universitäten, insbesondere in Forschung und Lehre, zu verankern. Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Geriatrie e.V., Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje, betonte in einem Referat auf der von der Robert Bosch Stiftung organisierten Konferenz, dass die Personalqualifikation Grundvoraussetzung für eine hohe Qualität in der geriatrischen Versorgung sei. Allerdings sei die Abbildung der Geriatrie auf universitärer Ebene ebenso wie in der medizinischen Aus- und Fortbildung – auch im europäischen Vergleich – stark verbesserungswürdig. So existierten in Deutschland gerade einmal sieben Lehrstühle an den 36 medizinischen Fakultäten, die sich schwerpunktmäßig mit Geriatrie befassen.

    Einig waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung, dass eine breite gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema über den medizinischen Bereich hinaus notwendig ist. Frau Dr. Lindner (BMBF) stellte die Forschungsförderung in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen während Frau Prof. Kuhlmey als Mitglied des Sachverständigenrats Gesundheit die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Geriatrie betonte. Zugleich müsse verstärkt über die Einrichtung von spezifischen Lehrstühlen für Geriatrie an den medizinischen Fakultäten nachgedacht werden, bekräftigten die Teilnehmer der Veranstaltung.

    Den Abschluss der Konferenz bildete eine Diskussionsrunde, während derer Prof. Heyo Krömer (Medizinische Fakultät Greifswald), Prof. Cornel Sieber (Lehrstuhl Innere Medizin V Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dieter Lüttje (Klinikum Osnabrück) und Rüdiger Strehl (Verband der Universitätsklinika Deutschland) über eine bessere Anbindung der Geriatrie an die Universitäten angesichts der sich schnell verändernden Bevölkerungsstruktur debattierten.

    Pressekontakt: Uwe H. Sattler
    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Tel.: 030/339 88 76-14
    Fax: 030/339 88 76-20
    uweh.sattler@bv-geriatrie.de

    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Vorstandsvorsitzender: Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje
    Geschäftsführer: Rechtsanwalt Dirk van den Heuvel

    Reinickendorfer Straße 61
    13347 Berlin
    Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
    Fax: 030 / 339 88 76 – 20
    E-Mail: geschäeftsstelle@bv-geriatrie.de
    http://www.bv-geriatrie.de

    Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die 246 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca.17.300 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.
    Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.
    Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.
    Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2017 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet