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    Geplante Entlastung für Krankenhäuser aus Sicht des Klinikverbundes „nur ein Tropfen auf den heißen Stein

    Als einen „Tropfen auf den heißen Stein“ bezeichnete der Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen, Arist Hartjes, die vor dem Wochenende bekannt gewordenen Pläne der Regierungskoalition, die Krankenhäuser 2012 um rund 350 Millionen Euro zu entlasten. Dadurch sollen Mehrkosten wie Tarifsteigerungen ausgeglichen werden.

    Die Pläne der Bundesregierung seien zwar „ein Schritt in die richtige Richtung, angesichts der bundesweiten Finanzierungslücke von rund einer Milliarde Euro jedoch letztlich enttäuschend“, erklärte Hartjes weiter. So würden allein die Tarifabschlüsse die 33 Krankenhäuser des Klinikverbundes Hessen mit mindestens 30 Millionen Euro belasten. Der jetzt in Aussicht gestellte Tarifausgleich könne diese Mehrbelastung nur zum geringen Teil abfangen.

    Hinzu komme, dass die Finanzhilfe der Bundesregierung für die Krankenhäuser wahrscheinlich durch die Fortführung bestehender finanzieller Belastungen zunichte gemacht werden. So sollen Krankenhäuser auch weiterhin dafür bestraft werden, wenn sie überdurchschnittlich viele gleichartige Operationen vornehmen. „Dass ein Abschlag für Mehrleistungen im Krankenhaus von 30 Prozent im Widerspruch zu dem Ziel einer hochwertigen Medizin steht, weil dadurch alle Leistungsbereiche in gleichem Maß (z.B. Versorgung von Frühgeborenen) betroffen sind, scheint der Bundesregierung entgangen zu sein“, so Hartjes weiter. Mit undifferenzierten Abschlägen für Mehrleistungen würden Fehlanreize geschaffen, die wichtige und leistungsstarke Kliniken gefährden beziehungsweise notwendige Strukturanpassungen verhindern.

    „Wir brauchen ein auf Dauer solides und tragfähiges Finanzierungskonzept“, erneuerte der Geschäftsführer des Klinikverbunds Hessen seine Forderung aus einem Mitte April vorgelegten Fünf-Punkte-Papier. Konkret erfordere dies: eine Beteiligung der Krankenhäuser an den Einnahmezuwächsen der Krankenkassen, einen finanziellen Ausgleich für wachsende Sozialabgaben und die Koppelung der Preise für Krankenhausleistungen an die Kostensteigerung und die Tarifentwicklung.

    In diesem Zusammenhang müsse das Finanzierungssystem so umgestaltet werden, dass die Kliniken nicht gezwungen seien, steigende Kosten durch Mehrleistungen und Ausbau des Leistungsspektrums zu kompensieren. Eine Neuorientierung werde immer wichtiger, da die Spielräume für die klassischen Verhaltensmuster zu denen Wachstum um jeden Preis, Personalabbau, Outsourcing und Nutzung von Tarifoptionen, Senkung von Materialkosten, Kooperationen sowie Zusammenschlüsse immer weniger werden. „Ein zukunftsfähiges Finanzierungssystem muss sich an den Bedürfnissen der Gesundheitsversorgung in der Zukunft orientieren und die entsprechenden Anreize und Möglichkeiten bieten“, schloss Hartjes.

    Der Klinikverbund Hessen ist die Interessensvertretung von 33 leistungsfähigen Akut-Krankenhäusern in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft mit rund 12.000 Betten. Der Klinikverbund versorgt jährlich mehr als 470.000 stationäre und 800.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit einem hochwertigen Behandlungsangebot von der stationären Grundversorgung über Pflege, der Notfallversorgung und Reha bis zur Spitzenmedizin bildet der Verbund das Rückgrat der Krankenhausversorgung in Hessen. www.klinikverbund-hessen.de

    Gesellschafter des Klinikverbundes Hessen
    Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH, Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH, GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim gGmbH, Hochtaunus-Kliniken gGmbH, HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH, Kerckhoff-Klinik GmbH, Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH, Klinikum Bad Hersfeld GmbH, Klinikum Frankfurt Höchst GmbH, Klinikum Fulda gAG, Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, Kreiskliniken des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH, Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH, Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH, Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH, Lahn-Dill-Kliniken GmbH, Main-Kinzig-Kliniken gGmbH, Stadtkrankenhaus Korbach gGmbH, Stiftung Hospital zum heiligen Geist, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Vitos Weilmünster gGmbH

    Pressekontakt: Pia Schmidt, Tel.: 069 / 95 43 16 0, pia.schmidt@fup-kommunikation.de

    Klinikverbund Hessen GmbH
    Geschäftsführer Arist Hartjes
    Lindenstraße 10, D-65719 Hofheim am Taunus
    Telefon: 06192 / 2006467 - Telefax: 06192 / 2006468
    Email: gf@klinikverbund-hessen.de - www.klinikverbund-hessen.de

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