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    Gemeinsam das Augenlicht bewahren: Uveitis – ein Fall für interdisziplinäre Zusammenarbeit

    DÜSSELDORF 27.09.2012 – Das Auge ist etwas gerötet oder die Pupillen erscheinen ungleich groß, das Kind fühlt sich leicht geblendet: „Auf den ersten Blick mögen das Kleinigkeiten sein, doch wenn Eltern solche Symptome bei ihren Kindern bemerken, sollten sie zur Sicherheit mit ihnen in die Augenarztpraxis gehen“, rät PD Dr. med. Dietlind Friedrich vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Denn dahinter könnte sich eine gefährliche, das Sehvermögen bedrohende Entzündung im Auge, eine Uveitis, verbergen.

    Die Uvea ist die Gefäßhaut des Auges, zu ihr gehören die Regenbogenhaut (Iris), der Strahlenkörper und die Aderhaut am Augenhintergrund. Der Name Uveitis bezeichnet eine Gruppe von entzündlichen Augenkrankheiten, an denen diese Gefäßhaut beteiligt ist. Die Symptome können vielfältig, der Verlauf kann tückisch sein – sowohl akut als auch chronisch oder immer wiederkehrend. Deshalb ist die augenfachärztliche Diagnose besonders wichtig. Etwa ein Zehntel der Patienten mit Uveitis sind jünger als 16 Jahre. Vor allem, wenn ein Kind an kindlichem Rheuma leidet (zum Beispiel mit wechselnd starken Gelenkschwellungen), sollten die Eltern besonders aufmerksam sein. Denn bei dieser Krankheit ist häufig das Auge mitbetroffen, und ein „rotes Auge“ darf gerade in diesem Zusammenhang nicht verharmlost werden. „Dann sind regelmäßige Untersuchungen beim Augenarzt Pflicht, auch wenn das Kind keine Beschwerden äußert und den Eltern an den Augen nichts auffällt“, stellt Dr. Friedrich klar: „Häufig ist bei kindlichem Rheuma auch ohne äußere Anzeichen die Entzündung aktiv und das Augenlicht damit unmerklich bedroht.“

    Interdisziplinäre Betreuung

    Bei der Behandlung einer Uveitis ist die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachrichtungen in der Medizin unerlässlich – unter anderem Kinderärzte, Internisten, Rheumatologen und Augenärzte arbeiten hier eng zusammen. Entzündungshemmende Augentropfen und auch systemisch gegebene Mittel stehen ihnen zur Verfügung. Die moderne Forschung macht es möglich, sehr früh in den Krankheitsprozess einzugreifen. Aktuell werden so genannte Biologika erforscht, die einen Signalstoff, den Tumornekrosefaktor, blockieren und bei Rheuma bereits erfolgreich eingesetzt werden. So gelingt es häufiger, die Entzündung einzudämmen und das Sehvermögen der Kinder zu schützen und zu erhalten.

    Kontakt zur Selbsthilfe

    Die Krankheit belastet die Kinder und die Familien sehr. Denn auch wenn sie sich sorgfältig an die Vorgaben der Ärzte zur Behandlung halten, bleiben die Unsicherheit und die Sorge, wann der nächste Schub eintritt. Bei einigen der betroffenen Kinder entwickelt sich eine Trübung der Augenlinse (Katarakt, Grauer Star) oder es entsteht sogar eine Schädigung der Netzhaut und des Sehnervs. Auch ein Glaukom (Grüner Star) kann durch eine Uveitis ausgelöst werden. In Selbsthilfegruppen unterstützen sich die Betroffenen gegenseitig dabei, mit der Krankheit und ihren Folgen umzugehen.

    Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2012

    Vielfältige Veranstaltungen über die Früherkennung von Augenkrankheiten und den Umgang mit ihren Folgen gibt es vom 8. bis 15. Oktober 2012 bei der elften bundesweiten Woche des Sehens. „Wir sehen uns!“ lautet das diesjährige Thema. Seit dem Jahr 2002 hebt die Woche des Sehens mit vielfältigen Aktionen bundesweit die Bedeutung guten Sehvermögens hervor und klärt über die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation sehbehinderter und blinder Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern auf. Schirmherrin der Aktionswoche ist auch in diesem Jahr die Fernsehjournalistin Gundula Gause. Getragen wird die Aufklärungskampagne von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird die Woche des Sehens von der Aktion Mensch.

    Weitere Informationen: www.augeninfo.de/presse
    Internetseite der Deutschen Uveitis Arbeitsgemeinschaft: www.duag.org
    Internetseite der Woche des Sehens: www.woche-des-sehens.de

    Herausgeber: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf
    Pressekontakt:
    Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Pressereferat: Dr. med. Georg Eckert,
    Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. +49 (0) 2 11 / 4303700, Fax +49 (0) 2 11 / 4303720,
    presse@augeninfo.de, www.augeninfo.de

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