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GRPG-Symposion: Gesundheitsprämie quo vadis?
München - Im Koalitionsstreit um die Gesundheitsreform sind die Fronten verhärtet. Die FDP will einen einkommensunabhängigen Kassenbeitrag, die CSU ist strikt dagegen. In den Niederlanden und in der Schweiz hat man mit einer stärker einkommensunabhängigen Finanzierung der Krankenversicherung bereits Erfahrungen.
Vor diesem Hintergrund werden bei einem Symposion der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG) am 9. Juli im Reichstagsgebäude in Berlin führende Gesundheitspolitiker von Koalition und Opposition zusammen mit Wissenschaftlern und Praktikern die Pläne der Bundesregierung zur Finanzierung der GKV diskutieren und bewerten. Moderiert wird das ganztägige Symposion von dem Gesundheitsökonomen Professor Volker Ulrich, Universität Bayreuth.
Allen Beteiligten ist klar, dass die Finanzierungsreform der GKV eine Herkulesaufgabe für die Bundesregierung ist. Dabei muss sie einen Kompromiss finden zwischen Wirtschaftlichkeitsaspekten, Umverteilungseffekten und Finanzierbarkeitsfragen. Nicht zuletzt geht es auch darum, die Akzeptanz bei den großen gesellschaftlichen Gruppen nicht aus den Augen zu verlieren. Spannend dabei ist auch, wie die diskutierten Konzepte zwischen den Gesundheitspolitikern und den Finanzpolitikern abgestimmt werden. Denn wer die Gesundheitsprämie favorisiert und dem Gerechtigkeitsziel entsprechen möchte, kommt letztlich ohne Steuerreform zur Gegenfinanzierung des sozialen Ausgleichs nicht aus.
- Thema der Veranstaltung:
Gesundheitsprämie quo vadis? Gestaltungsmöglichkeiten der zukünftigen Finanzierung der GKV
Ort:
Berlin, Reichstagsgebäude, Fraktionssitzungssaal CDU/CSU
Termin:
9. Juli 2010, ab 9.30 Uhr
Weitere Informationen unter http://www.grpg.de
Pressekontakt:
GRPG - Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen e.V.
Geschäftsstelle, Widenmayerstraße 29, 80538 München
Tel.: 0 89 / 21 09 69 60, Fax: 0 89 / 21 09 69 99,
E-Mail: info@grpg.de
http://www.grpg.de



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