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Frühjahrs-Diäten und Fastenkuren sind Stress für die Leber!

Alle Jahre wieder beginnt mit dem Frühling auch die Hochsaison für Diäten und Fastenkuren. Seien sie religiös begründet oder aus Rücksicht auf die Bikinifigur angebracht, so bedeuten sie doch immer auch Stress für die Leber. Insbesondere Radikaldiäten sowie der völlige Verzicht auf feste Nahrung können eine so genannte Fettleber begünstigen - auch wenn das absurd klingt.
Die Leber ist ein Multitalent und Schwerstarbeiterin zugleich. Sie muss die Verarbeitung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten bewältigen, Gallenflüssigkeit für die Verdauung produzieren und sämtliche Giftstoffe im Blut neutralisieren. Werden ihr nun jedoch mehr Schadstoffe zugeführt, als sie verarbeiten kann, kommt es auf Dauer zur Fettleber, weil die Fettverbrennung nicht mehr richtig funktioniert und das Fett daher in den Leberzellen gespeichert wird. Enthalten mehr als die Hälfte der Leberzellen solches Speicherfett, handelt es sich definitionsgemäß um eine Fettleber. Müdigkeit, Übelkeit, Oberbauchbeschwerden, Gliederschmerzen oder Blähungen sind erste Warnzeichen für die Erkrankung.
Eine Fettleber kann jedoch auch bei einer Ernährung entstehen, bei der dem Körper nicht ausreichend Eiweiß zugeführt wird, wie es bei vielen Diäten der Fall ist. Da dem Körper die im Eiweiß enthaltenen Aminosäuren fehlen, ist die Energiegewinnung aus den Eiweißen gestört. Damit steht dem Körper zu wenig Energie für die Fettverbrennung zur Verfügung, Fette werden in die Leber eingelagert. Dann können sich im ungünstigen Fall die Leberzellen entzünden und absterben. Werden abgestorbene Zellen durch Bindegewebe ersetzt, bildet sich langsam eine Leberzirrhose aus, also eine dauerhafte Störung der Leberfunktion, bei der die Leber verhärtet und schließlich schrumpft.
Zusätzlich steigt bei Diäten die Gefahr der Gallensteinbildung: Durch die geringere Nahrungszufuhr zieht sich die Gallenblase nur noch selten zusammen, die Gallengänge werden nicht mehr ausreichend gespült. So können sich Gallensteine festsetzen und zu Schmerzen führen.
Wellness-Programm für die Leber
Statt der Stoffwechselzentrale mit nutzlosen Radikalkuren, zu viel Alkohol, zu fetter Ernährung oder Stress langfristig zu schaden, sollte man der vielbeschäftigten Leber gerade in Abnehmzeiten etwas Gutes tun, damit die größte Drüse des Körpers auch weiterhin problemlos funktioniert.
Ein wahrer Schatz für die Lebergesundheit ist die Mariendistel (lat. Silybum marianum), die bereits von Paracelsus als Mittel gegen das "Seitenstechen", wie er Leberleiden nannte, eingesetzt wurde. Längst haben moderne Studien die Wirkung der zu den Korbblütlern zählenden Heilpflanze bestätigt. Entscheidend ist der enthaltene Wirkstoffkomplex Silymarin, der gleich mehrere wirksame Substanzen enthält, von denen das Silibinin die Leitsubstanz ist. Wissenschaftlich bewiesen ist auch, dass die Wirkstoffe der ursprünglich aus Südeuropa stammenden Mariendistel die Lebererholung deutlich beschleunigen. Die leberschützenden Substanzen, die sich wenig für eine Teezubereitung eignen, da sie nicht wasserlöslich sind, stecken in den Samen der Pflanze. Diese ragen als weiße, feine Fädchen aus der Blüte heraus.
Um die volle Kraft der Mariendistel nutzen zu können, bieten sich entsprechende Tabletten oder Kapseln an (z.B. Silymarin-CT Hartkapseln, rezeptfrei in der Apotheke), bei denen ein gleich bleibender und ausreichend hoher Silymaringehalt garantiert ist. Damit ist eine gleich dreifache Hilfe für die Leber möglich: So verhindert Silymarin das Eindringen von bestimmten Giften in die Leberzellen, wirkt als Fänger zellschädigender freier Radikale und regt die Bildung neuer, gesunder Leberzellen an.
Wer seiner Leber zusätzlich etwas Gutes tun möchte, kann auf einen Leberwickel setzen, der entspannt und regeneriert. Dazu einen Sud aus zwei Teelöffeln Schafgarbenkraut und einem halben Liter Wasser zubereiten. Nach fünf Minuten Ziehzeit ein Baumwolltuch darin tränken und dieses unterhalb der rechten Rippen auf den Oberbauch legen. Nun mit einer Wolldecke und einer Wärmflasche zudecken - und zwanzig bis dreißig Minuten entspannen. Die Leber wird es danken! Weitere Informationen gibt es auch unter www.gesunde-leber.de.
Bei Rückfragen:
ifemedi, Dr. Jörg Hüve
Hopfenweg 44c, 26125 Oldenburg
Telefon 04 41/9 35 05 90
E-Mail: presse@medizin-ernaehrung.de



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