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    Forum der Chirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst: Multimodale Behandlung von primären Lebertumoren und Lebermetastasen am 18.4

    Frankfurt a.M. Lebertumoren und Lebermetastasen sind bösartige Erkrankungen, die im fortgeschrittenen Stadium eine schlechte Prognose haben. Patienten, Mediziner und Interessierte können sich beim nächsten Forum der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach am Mittwoch, 18. April 2012, über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten von primären Lebertumoren und Lebermetastasen informieren. Referenten des Abends sind u.a. Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Prof. Dr. med. Klaus Haag, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Endokrinologie/Diabetologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin), Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), sowie Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie. Das Forum beginnt um 18 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Leberkrebs (HCC – Hepatocelluläres Carcinom), eine in Deutschland seltene Erkrankung, ist weltweit der sechsthäufigste Krebs und hat ebenso wie der etwa zehnmal seltenere Gallengangkrebs (CCC – Cholangiocelluläres Carcinom) eine schlechte Prognose. Hinzu kommt, dass der Leberkrebs in 70 bis 90 Prozent der Fälle mit einer Leberszirrhose oder einer Hepatitis vergesellschaftet ist. „Eine Behandlungsmöglichkeit bietet die Lebertransplantation, die gute Aussichten hat, soweit bestimmte Kriterien bei der Auswahl der Patienten eingehalten werden. Für Patienten, die diese Kriterien nicht erfüllen oder auch solche, die auf der Warteliste für eine Lebertransplantation stehen, gibt es neue Behandlungsmöglichkeiten wie die Chemotherapie mit dem Tysosinkinasehemmer Sorafenib oder die lokale Zerstörung von Krebsgewebe durch eine gezielte Gefäßverödung (TACE – Chemo-Embolisation) oder eine Verkochung mit Radiofrequenz- oder Mikrowellenablation“, berichtet Dr. med. Wolfgang Wild, geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Chirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst. Die operative Leberresektion mit dem Diodenlaser, wie sie im Klinikum Frankfurt Höchst angeboten wird, erweitert zudem die Möglichkeiten der Krebsentfernung aus der Leber.

    Ungleich erfolgreicher als die Behandlung des Leberkrebses ist die der Metastasen der Leber. Gerade bei dem in Mitteleuropa häufigen Dick- und Mastdarmkrebs (63.000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr) werden Leber- und auch Lungenmetastasen nicht mehr nur mit dem Ziel der Lebensverlängerung, sondern oft auch der Heilung behandelt. Neue Chemotherapien, wie auch molekulare Substanzen die Wachstumsfaktoren oder Gefäßeinsprossung in die Tumoren hemmen, haben zu einer deutlichen Verbesserung geführt. Die operative Entfernung von Lebermetastasen führt bei etwa 30 Prozent der Patienten mit metastasiertem Dickdarmkrebs zu einem Langzeitüberleben. Eine solche Metastasenchirurgie verlangt neben einer sorgfältigen präoperativen Planung, einschließlich der Einschätzung des verbleibenden gesunden Lebergewebes, auch das gesamte Arsenal der chirurgischen Möglichkeiten einschließlich des Operationslasers. Kombinierte Verfahren, wie eine Teilentfernung der Leber und Verkochung einzelner Metastasen im verbliebenen Lebergewebe (z.B. durch eine Mikrowellenablation in gleicher Sitzung), können neue Wege in bisher aussichtslosen Situationen eröffnen. Wichtig ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Gastroenterologen, Onkologen, Chirurgen und den weiteren an der Behandlung dieser Patienten beteiligten Fachdisziplinen.

    Über das Klinikum
    Durch die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie werden auf ihren verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unfallchirurgie im Haus ist die Klinik für Chirurgie zur vollen Facharztweiterbildung ermächtigt.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und
    Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2000 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3196 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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