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Fortschritte im Kampf gegen seltene Krankheiten
- GlaxoSmithKline verfolgt neuen Ansatz
- Eigene Geschäftseinheit fördert Innovation und Intuition
- Geschäftsführer erklärt die neue Strategie
München - GlaxoSmithKline (GSK) hat neue Details zu Strategien und Schwerpunkten im Kampf gegen seltene Erkrankungen bekannt gegeben. Im Mittelpunkt dieser Strategien steht eine eigene Geschäftseinheit "Seltene Erkrankungen", die GSK im Februar 2010 gegründet hat. Geleitet wird diese Unit von Marc Dunoyer, dem GSK-Geschäftsführer für den asiatisch-pazifischen Raum. Im Anschluss an die Ankündigung einer neuen Forschungsallianz mit den italienischen Forschungsinstituten "Fondazione Telethon" und "Fondazione San Raffaele" skizzierte Dunoyer die Ziele seiner Geschäftseinheit. Dabei erklärte er auch, welche Chancen für bislang vernachlässigte Patientengruppen auf der ganzen Welt sich daraus ergeben.
"GSK blickt auf eine erfolgreiche Geschichte bei der Erforschung und Entwicklung so genannter Orphan Drugs zurück", erklärte Dunoyer. "Entscheidend dafür waren individuelle Fähigkeiten, Forscherdrang und vor allem ein tiefes Verständnis der Grundlagen der Entstehung von Krankheiten. So haben wir zum Beispiel ein Medikament mit dem Wirkstoff Nelarabin entwickelt, das gegen eine seltene Leukämieform eingesetzt wird. Dieses Medikament war das Ergebnis des Einsatzes einer einzigen Wissenschaftlerin, nämlich der Nobelpreisträgerin Gertrude Elion. Ihren Einsichten verdanken wir es, dass wir das Potenzial eines Moleküls erkannt haben, das heute einer kleinen Patientengruppe zugute kommt, die dringend auf diese Behandlung angewiesen ist" , so Dunoyer.
Nur jeder zehnte Patient wird behandelt
Dunoyer betonte, dass derzeit weniger als zehn Prozent der Patienten, die unter seltenen Erkrankungen leiden, behandelt werden - dies sei eine Herausforderung, aber auch eine Chance, um neue Medikamente für diese Patienten verfügbar zu machen. Er zeigte sich überzeugt davon, dass die GSK-Geschäftseinheit "Rare Diseases" entscheidend dazu beitragen kann, neue wissenschaftliche Durchbrüche im Kampf gegen solche Krankheiten zu erzielen.
Insgesamt gibt es rund 6.000 seltene Erkrankungen, von denen jeweils nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind. Um wirklich erfolgreich zu sein, ist es deshalb notwendig, sich zu fokussieren. Marc Dunoyer: "Wir werden uns auf solche Krankheiten konzentrieren, bei denen wir realistische Hoffnungen haben, deutliche Fortschritte zu erzielen." Es sei nicht einfach, auszuwählen, auf welche Krankheiten sich die Forschung konzentrieren soll - aber es gebe ein systematisches Vorgehen, das die richtigen Entscheidungen erleichtere. "Unser Ziel", so Dunoyer, "ist eine Liste von etwa 200 Krankheiten, die wir uns genauer ansehen. Diese Liste verändert sich natürlich im Laufe der Zeit und wird nach dem Stand der wissenschaftlichen Forschung aktualisiert."
Dazu sei es wichtig, so Dunoyer, eng mit den Experten der kleinen wissenschaftlichen Gemeinde zusammen zu arbeiten, die es im Bereich "Seltene Erkrankungen" gibt. Diese Leute verfügten über die Informationen, etwa zu Ausbreitung und Schwere der Erkrankungen, die eine Grundlage sind für die Entscheidungen von GSK. Weitere Faktoren kämen hinzu, wie etwa das Potenzial eines neuen Medikamentes, wirklich eine spürbare Verbesserung für die Patienten zu erreichen.
Suche nach den richtigen Molekülen
Der Erfolg der Erforschung seltener Krankheiten hängt nach Dunoyers Überzeugung auch davon ab, die richtigen Moleküle auszuwählen. Hier verfüge GSK über eine einzigartige Auswahl, denn die Pipeline der "Rare Diseases" werde von Wissenschaftlern aus der gesamten GSK-Organisation gefüllt. Dies eröffne seiner Unit die Möglichkeit, nach Wirkstoffen für ein breites Spektrum seltener Erkrankungen zu suchen. Dunoyer wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, wie wichtig es sei, Allianzen mit externen Forschern zu schließen. "Wir haben bereits etliche erfolgreiche Allianzen geschlossen", so Dunoyer weiter, "etwa mit Prosensa und JCR Pharmaceuticals - und wir werden auf dieser Zusammenarbeit im Dienste der Wissenschaft aufbauen."
GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
Pressekontakt:
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Theresienhöhe 11
80339 München
Claudia Kubacki
Senior PR Manager
Telefon: 089/360 44-8324
E-Mail: Claudia.C.Kubacki@gsk.com
Markus Hardenbicker
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089/360 44-8329
E-Mail: Markus.M.Hardenbicker@gsk.com



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