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    Fortbildung „Was passiert eigentlich in der kardiologischen Rehabilitation?“ - Grundlagen der medizinischen Rehabilitation

    Fortbildung „Was passiert eigentlich in der kardiologischen Rehabilitation?“
    am 04. Mai 2010
    / Grundlagen der medizinischen Rehabilitation am Beispiel der Kardiologie für Kaufleute und Sozialversicherungsangestellte

    Bad Driburg. Die Rehabilitation hat für den einzelnen Menschen ebenso wie für die Gesellschaft eine enorme Bedeutung und ihr Stellenwert steigt weiter. Die Prognos-Studie der DEGEMED belegt, dass der Nutzen erheblich ist und die Nachfrage nach Reha-Leistungen noch deutlich zunehmen wird.
    Gründe dafür sind vor allem die demografische Entwicklung, der medizinisch-technische Fortschritt und die damit einhergehende Verlängerung der Lebenserwartung, die Zunahme chronischer Erkrankungen infolge Lebensstilveränderungen, die Verkürzung der Verweildauer in Krankenhäusern sowie die Erhöhung des Rentenalters. Rehabilitation beinhaltet für den einzelnen Menschen, am aktiven Leben in der Familie, im Freundeskreis und am Arbeitsplatz teilnehmen zu können. Rehabilitation reintegriert Menschen in die Gesellschaft. Sie hilft Beeinträchtigungen wie Behinderung, Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden. Sie mindert Krankheitsfolgen und trägt dazu bei, dass Behandlungsfolgekosten gespart werden. Rehabilitation fördert, schützt und heilt in nahezu allen Bereichen der Gesundheit.

    Mit dieser Veranstaltung gibt die Knappschafts-Klinik Bad Driburg sowohl einen Einblick als auch einen Ausblick in das Leistungsspektrum einer Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation. Um die kardiologische Rehabilitation transparent zu machen und um Kaufleuten und Sozialversicherungsangestellten der Krankenversicherungen, Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften medizinische Kenntnisse für ihre anspruchsvolle Verwaltungsarbeit zu vermitteln, lädt die Knappschafts-Klinik nach Bad Driburg zu ihrer diesjährigen Fortbildungsveranstaltung am 4.05.2010 ein.
    Neben der optimalen Behandlung der Versicherten ist es der Klinik ein anliegen, die Zusammenarbeit mit ihren Partnern im Rehabilitationswesen sowohl wirtschaftlich als auch medizinisch stets auf einem optimalen Niveau zu halten. In diesem Zusammenhang hat die Klinik sehr gute Erfahrungen mit Veranstaltungen machen können, die den Beschäftigten der Kranken- und Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften Einblicke in die Arbeit einer Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation ermöglichen. Insbesondere ist die Klinik darauf stolz, ihr Leistungsspektrum als eine der ersten zertifizierten Kliniken zur Behandlung „Herzkranker Diabetiker“ vorstellen zu können.
    Die Veranstaltung findet in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg statt. In der überregional anerkannten Fachklinik für Rehabilitationsmaßnahmen und Anschlussrehabilitationen/AHB-Maßnahmen werden Patienten mit Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs, nach Herzinfarkt und Herzoperationen (Bypass- und Herzklappenoperationen) behandelt. Weitere Schwerpunkte sind Erkrankungen der Gefäße (periphere arterielle Verschlusskrankheiten) und Zustand nach Operationen am arteriellen Gefäßsystem. Die Klinik ist Belegungspartner der Rentenversicherungsträger sowie der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.

    Nähere Einzelheiten zur Veranstaltung am 04.05.2010 in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg entnehmen Sie der nachfolgenden Agenda:

    ab 09.30 Uhr
    Empfang mit Kaffee und Tee, Registrierung der Teilnehmer

    10.00 Uhr
    Begrüßung und Eröffnung durch die Verwaltungsleitung Alexander Schunicht

    Moderation und Vorstellung
    Fikrete Schlottmann

    10.10 Uhr
    Kardiologische Rehabilitation heute -
    der Patient nach der Herzoperation
    Dr. Gabriele Augsten

    10.40 Uhr
    Der herzkranke Diabetiker
    Warum stationäre Rehabilitation?
    Hindernisse bei der Umsetzung von Therapiezielen
    Dr. Arnon Polensky

    11.10 Uhr
    Kaffee- und Kommunikationspause

    11.30 Uhr
    Ernährungstherapie in der Herzklinik
    - Was ist möglich und machbar
    Hildegard Claes

    12.00 Uhr
    Spezifische Aufgabenstellungen der Sozialarbeit
    in der kardiologischen Rehabilitation
    Margret Hanneforth

    12.30 Uhr
    Die Berücksichtigung der depressiven Störung im Rahmen der Psychokardiologie
    Klaus Rafflenbeul

    13.00 Uhr
    Hirnleistungstraining als Instrument der Ergotherapie
    Tanja Stelter

    13.30 Uhr
    Mittags- und Kommunikationspause

    14.15 Uhr
    Initiativ-Vortrag: Doch miteinander klarkommen oder
    vom schwierigen Umgang mit Leistungserbringern
    Johannes Tack

    15.00 Uhr
    „Proaktiv statt Reaktiv“
    Physiotherapie und Sport als Hilfe zur Selbsthilfe
    Michael Hagen

    15.30 Uhr
    Herausforderungen des Wundmanagements
    in der kardiologischen Rehabilitation
    Annette Baacke

    16.00 Uhr
    Abschlussdiskussion
    Ende der Veranstaltung

    Anschließend besteht die Möglichkeit
    der Führung durch die Knappschafts-Klinik.

    Adressaten:
    Kaufleute und Sozialversicherungsangestellte aus Einrichtungen der Krankenversicherungen, Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften

    Unsere Referenten:
    Dr. Gabriele Augsten, Chefärztin und Kardiologin
    Annette Baacke, Pflegedienstleitung und Wundmentorin
    Hildegard Claes, Diabetes-Assistentin
    Michael Hagen, Physiotherapeut
    Margret Hanneforth, Diplom-Sozialarbeiterin
    Dr. Arnon Polensky, Oberarzt und Diabetologe
    Klaus Rafflenbeul, Diplom-Psychologe
    Fikrete Schlottmann, Diplom-Pflegewirtin und QMB
    Tanja Stelter, Ergotherapeutin

    Referent des Initiativ-Vortrags:
    Johannes Tack, Sozialpsychiatrische Initiative Paderborn

    Für Rückfragen steht Chefärztin Frau Dr. Gabriele Augsten (Tel. 05253-83-447) gerne vorab zur Verfügung.

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