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Forschende Pharmaunternehmen in den Startlöchern für die Impfstoffentwicklung gegen die Schweinegrippe
Berlin (vfa). "Forschende Pharma-Unternehmen stehen in den Startlöchern, um Impfstoffe gegen den Erreger der sogenannten Schweinegrippe zu entwickeln, die derzeit insbesondere in Mexiko grassiert." Das sagte Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa, dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen, heute in Berlin. "Die Unternehmen werden damit beginnen, sobald ihnen die Weltgesundheitsorganisation WHO isolierte Viren eines Erkrankten als Referenzmaterial für die Entwicklung übergibt. Wissenschaftler unserer Unternehmen arbeiten auch eng mit den Behörden bei der Aufklärung aller wissenschaftlichen Fragen rund um den Grippeausbruch in Mexiko zusammen."
Dank intensiver Forschung wurden in den letzten Jahren bei Grippeimpfstoffen wesentliche Fortschritte erzielt. So benötigen einige Hersteller heute weitaus weniger Virenmaterial pro Impfspritze, weil Zusatzstoffe - sogenannte Adjuvantien - die Schutzwirkung wesentlich verstärken. Dadurch lassen sich heute die für große Impfaktionen nötigen Mengen an Impfstoff schneller verfügbar machen als noch vor wenigen Jahren.
Dennoch sind auch unter idealen Bedingungen mehrere Monate erforderlich, bis ein Impfstoff gegen einen neuen Typ Grippeerreger entwickelt, zugelassen und in ausreichenden Mengen produziert ist. Bis dahin muss ein Schutz vor Ansteckung vor allen Dingen über Hygienemaßnahmen erreicht werden. Bei Infizierten kann versucht werden, den Verlauf der Erkrankung durch die vorhandenen Grippemedikamente zu mildern, die in Deutschland und vielen anderen Ländern für den Fall einer Epidemie umfassend bevorratet wurden. "Unsere Hersteller haben bereits die Nachproduktion dieser Medikamente hochgefahren oder prüfen, ob dies erforderlich ist", so Yzer abschließend.
Deutschland zählt zu den wichtigsten Standorten für die Herstellung von Grippeimpfstoffen weltweit mit Produktionseinrichtungen in Dresden und Marburg.
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 47 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland mehr als 90.000 Mitarbeiter. Rund 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter: http://www.vfa.de/onlinepk
Hörbeitrag zu diesem Thema:
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Wenn Sie weitere Informationen wünschen:
Dr. Rolf Hömke
Tel.: +49 30 20604-204
Fax: +49 30 20604-209



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