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    Fissurenversiegelung wichtige Prophylaxe für Kinderzähne

    Prophylaxe, das heißt Maßnahmen zur Vorbeugung vor Schäden am Zahn, Zahnfleisch und Zahnhalteapparat wird in der Präventiven Zahnmedizin heutzutage großgeschrieben. Schon in der Schule werden regelmäßig Reihenuntersuchungen der Zähne von Schulkindern von erfahrenen Zahnärzten durchgeführt, weil dies sehr positive Auswirkungen auf die spätere Zahngesundheit unseres Nachwuchses hat. Die Fissuren der Milchzähne, das sind die Vertiefungen auf der Zahnoberfläche, müssen schon im frühen Kindesalter besonders gut geputzt werden. In den Fissuren bleiben nämlich gerne Speisereste hängen und als Folge von z.B. einer schlechten Mundhygiene nisten sich dort sehr leicht Kariesbakterien ein, die sich von Kohlehydraten (Zucker usw.) ernähren. Die Kariesbakterien lösen die Zahnsubstanz auf bzw. Erweichung diese. Da die Fissuren bei Milchzähnen im Allgemeinen relativ flach sind wird im Milchgebiß seltener als bei bleibenden Zähnen eine Fissurenversiegelung durchgeführt. Diese Maßnahme ist nur dann sinnvoll, wenn ausgeprägte Fissuren vorhanden sind und dies ist meist bei bleibenden Zähnen der Fall. Im sechsten Lebensjahr wächst bei Kindern hinter der Zahnreihe der Milchzähne schon der erste bleibende Zahn, der sogenannte Sechsjahrmolar. Besonders dieser Zahn wird oft beim Zähneputzen von den Kindern übersehen und auch die Eltern sind sich oft nicht bewusst, dass dieser Zahn schon ein bleibender Zahn ist und daher eine mögliche Karies schon im frühen Lebensalter zu einer Schädigung des noch jungen Zahnes zur Folge haben kann. Daher wird gerade diesem Zahn in der Kinderzahnheilkunde besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt, natürlich auch dem Siebener, der einige Jahre später zum Vorschein kommt. Eine Fissurenversiegelung der Sechsjahrmolaren sollte bei jedem Kind vorgenommen werden. Praktisch geschieht dies völlig schmerzfrei, der Zahnschmelz wird an der Oberfläche mit einem kleinen Schaumstoffpellet für 15 Sekunden mit einer sehr stark verdünnten Phosphorsäure angeätzt, anschließend wird bei absoluter Trockenheit des Zahnes der Versiegelungslack aufgebracht. Durch das Vorhandensein einer Bondinglösung im Versieglungslack haftet dieser an den, durch das Ätzgel leicht aufgerauhten Schmelzoberflächen sehr gut.

    Da der Versiegelungslack sehr dünnfliessend ist, läuft dieser beim Aufbringen sehr schnell in die Zahnoberflächenvertiefungen hinein und bildet dadurch einen glatten und luftdichten Abschluß.

    Besonders muss darauf geachtet werden, dass in den Fissuren noch keine Karies vorhanden ist. Falls dies der Fall ist, kann mit einem sehr kleinen Diamanten minimalinvasiv eine sog. Fissurenerweiterung vorgenommen werden, in deren Anschluß die Karies entfernt werden kann. Anschließend wird mit einen fließenden Kunststoff die Kavität (Loch) unter Verwendung von Ätzgel und Bonding aufgefüllt. Die Oberfläche des Zahnes wird dadurch sehr glatt und es können daher die Speisereste viel leichter vom Speichel und auch durch das Zähneputzen entfernt werden. Die Fissurenversiegelung ist also ein Schutz vor eindringenden Speiseresten in die Zahnvertiefungen um Karies zu vermeiden. Da im Versiegelungslack oft zusätzlich auch eine geringe Fluorkonzentration enthalten ist, wird durch das Fluor der Zahnschmelz zusätzlich geschützt und gestärkt. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Fissurenversiegelung im Kindesalter eine sehr erfolgreiche und sinnvolle Maßnahme ist, um die Zähne schon im Kindesalter vor Kariesangriffen effektiv zu schützen.

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    Zahnarztpraxis für Zahnerhaltung, Zahnersatz und Implantate
    Zahnarzt T. Bosch und Dr. G. Maldoff
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