medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnierenSitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Finanzielle Situation der Kliniken - Hilfsprogramm unzureichend

    Kiel, 9. September 2008 - Das vom Bundesgesundheitsministerium angekündigte Hilfsprogramm von 3 Milliarden Euro für die Kliniken bezeichnet die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein (KGSH) als völlig unzureichend. "Das ist nur etwas für den hohlen Zahn", kritisiert KGSH-Geschäftsführer Bernd Krämer und kündigt nach der Protestaktion anläßlich der Konferenz der Gesundheitsminister in Plön an, die bundesweite Großdemonstration am 25. September in Berlin zahlreich aus Schleswig-Holstein zu unterstützen. "Denn die Belastungsgrenzen für die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter sind definitiv überschritten", so Krämer.

    Nach Berechnungen der KGSH klafft in den Kliniken auch mit den in Aussicht gestellten zusätzlichen Mitteln in diesem und im nächsten Jahr weiter eine Finanzlücke von 50 bis 60 Millionen Euro. Damit können die finanziellen Probleme der Kliniken im Land nicht gelöst werden. Das Finanzierungsdefizit aus Tarifabschlüssen und Sachkostensteigerung der Kliniken beläuft sich auf 120 Millionen Euro. Aus der für das nächste Jahr vorgesehenen Grundlohnratenerhöhung können die Kliniken lediglich mit knapp 25 Millionen Euro Budgetzuwachs rechnen. Weitere 25 bis 30 Millionen Euro würde das angekündigte Hilfsprogramm bringen. Entschieden zu wenig, so Krämer, da den Kliniken im Ergebnis nur die Hälfte ihrer anfallenden Kosten refinanziert würde.

    Für Krämer wichtig ist es nun, die eingeschlagene Richtung beizubehalten und nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben. Wer die Zukunft der Krankenhäuser sichern will, muß sie auch auskömmlich finanzieren, sagt er. Ansonsten befürchtet er weiteren Personalabbau und eine Verschlechterung der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Mit Almosen lassen wir uns nicht abspeisen. Wir werden in Berlin lautstark auf die Situation und die Probleme der Kliniken aufmerksam machen, kündigt Krämer an.

    ----------------------------------------------------

    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: mailto:presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel

    0
    Noch keine Bewertung
    Ihre Bewertung: Keine

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2012 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet