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    Felicitas Engeser will Hausärztin werden: Weiterbildung Allgemeinmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Mehrere Praxen des Gesundheitsnetzes Frankfurt (GNEF) und das Klinikum Frankfurt Höchst haben sich im vergangenen Jahr unter dem gemeinsamen Dach des Gesundheitsnetzwerkes Rhein-Main zusammengeschlossen und einen Weiterbildungsverbund für Allgemeinmedizin gegründet. Die Partner wollen damit dazu beitragen, den Fortbestand der Hausärzte zunächst im Frankfurter Westen zu sichern. Das Klinikum Frankfurt-Höchst arbeitet dabei mit vier Arztpraxen aus dieser Umgebung zusammen. Der Verbund bietet ungehinderte Weiterbildung ohne Unterbrechung – ein Vorteil ist zum Beispiel, dass der Weiterbildungsassistent nicht den Wohnort wechseln muss. Durch die Kompetenzzentren Allgemeinmedizin Hessen, die an den allgemeinmedizinischen Einrichtungen der Universitäten in Frankfurt am Main und Marburg angesiedelt sind, finden außerdem regelmäßig Seminare in den Räumen des Klinikums Frankfurt Höchst statt. Seit 1. Juni ist mit der 28-jährigen Felicitas Engeser eine neue Ärztin in Weiterbildung am Klinikum Frankfurt Höchst angekommen.

    Felicitas Engeser kommt ursprünglich aus Pforzheim in Baden-Württemberg und hat in Dresden studiert. Der Doktortitel ist gerade in Arbeit. Gegen Ende des Studiums wurde ihr klar, was sich schon längere Zeit angedeutet hat: Das Ziel ist eine eigene Hausarztpraxis. „Ich möchte nicht für immer in einer Klinik bleiben und mich reizt das breite Fachgebiet, mit dem man als Hausärztin zu tun hat“, erzählt sie. Für die Facharztausbildung ist sie extra nach Frankfurt am Main gezogen und übernimmt den Platz ihrer Vorgängerin, die aus persönlichen Gründen den Wohnort wechseln musste. „Ich wollte wieder näher an die Heimat, aber nicht direkt nach Pforzheim und auf jeden Fall in die Stadt. Da ich viele Bekannte in Frankfurt habe, war es mein Wunsch hierher zu kommen. Dass es so gut klappt, hätte ich aber nicht gedacht“, berichtet Felicitas Engeser. Insgesamt dauert die Weiterbildung zur Allgemeinmedizinerin fünf Jahre. Drei Jahre absolvieren die Ärzte in Weiterbildung im klinischen Bereich, bevor sie für zwei weitere Jahre bei einem weiterbildungsberechtigten, niedergelassenen Hausarzt arbeiten. Derzeit ist Felicitas Engeser Assistenzärztin in der Klinik für Innere Medizin 2 unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Klaus Haag– dort wird sie ein Jahr ihrer Ausbildung verbringen. Ein weiteres halbes Jahr wird sie in der Klinik für Innere Medizin 1 eingesetzt. Eineinhalb Jahre in der Inneren Medizin sind vorgeschrieben, die restlichen eineinhalb Jahre an der Klinik können sich die Assistenzärzte aus einem Wahlpflichtbereich selbst zusammenstellen. Diese legen sie gemeinsam mit dem Betreuer in einem Plan fest. Felicitas Engeser wird nach ihrer Zeit in der Inneren Medizin noch jeweils ein halbes Jahr in der zentralen Notaufnahme, der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie sowie der Klinik für Neurologie des Klinikums verbringen. Danach wird sie den ambulanten Teil ihrer Weiterbildung in der Praxis von Dr. A. Matin Safi fortsetzen. Damit gehört Felicitas Engeser zum potentiellen Nachwuchs im Frankfurter Westen.

    Immer weniger Mediziner wollen Hausarzt werden. Über die Hälfte der Hausärzte im Frankfurter Westen sowie in anliegenden Orten des Main-Taunus-Kreises sind bereits über 55 Jahre alt. Trotz numerischer Hausarztüberversorgung bezogen auf die ganze Stadt Frankfurt am Main wird es in den kommenden Jahren zu einem Mangel in den westlichen Vororten kommen, da bereits jetzt die Praxen hier gut ausgelastet sind und zudem zahlreiche Hausärzte aus Altersgründen ihre Tätigkeit aufgeben werden. Der Frankfurter Westen ist mit den angrenzenden Taunusvororten ein gesundheitliches Ballungszentrum, da hier wesentlich mehr Menschen der ärztlichen Versorgung bedürfen als in der Stadtmitte. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen den Fachgruppen und der ambulant-stationären Verzahnung sowie der über Zentralen geregelter Notdienste ist es ein sehr attraktiver Standort auch für Ärztinnen, die Familie und Beruf "unter einen Hut" bringen müssen. Eine eigene Praxis bedeutet aber einen hohen finanziellen Aufwand sowie Verantwortung für das Personal und bringt strukturelle Gegebenheiten mit sich, mit welchen sich der niedergelassene Arzt auseinandersetzen muss. Das alles sind Dinge, die den Medizinstudenten an den Universitäten nicht vermittelt werden. Außerdem ist der Allgemeinmediziner im Gegensatz zum Facharzt der erste Ansprechpartner bei einem weiten Spektrum von Erkrankungen – das erfordert eine besondere Ausbildung. Eine strukturierte Weiterbildung in Klinik und Hausarztpraxis bereitet die Assistenten optimal auf die Zeit als niedergelassener Arzt vor. Im Frankfurter Westen nehmen die Gemeinschaftspraxis Dres. med. Almut Körner und Martina Teschner, Gemeinschaftspraxis Dres. med. Christiane Kunz und Edmond Schiek-Kunz, Praxisgemeinschaft Dres. med. Carola und Markus Koch und die Praxis A. Matin Safi teil.

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt-Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Über das Gesundheitsnetz Frankfurt (GNEF)
    Das Gesundheitsnetz Frankfurt (GNEF) e.G. ist ein Zusammenschluss niedergelassener Haus- und Fachärzte des Frankfurter Westens und angrenzender Stadtteile, die sich für die Verbesserung der Patientenversorgung und Sicherung der einzelnen Praxen durch Kooperation und Kommunikation über Fach- und Sektorengrenzen hinaus einsetzt - sie tragen so zur Zukunftssicherung bei.

    Über das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V.
    Das Klinikum hat mit dem GNEF und weiteren Partnern das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V. gegründet, um auch berufsgruppenübergreifend für die Patienten eine optimale Versorgung durch enge Kooperation in der Region anbieten und sicherstellen zu können. Ein Baustein des Gesundheitsnetzwerks ist der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin, in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin gegründet von der KV Hessen, der LÄK Hessen, der HKG und den universitären allgemeinmedizinischen Fakultäten Marburg und Frankfurt am Main, welche ein maßgeschneidertes begleitendes Fortbildungsmodul für werdende Hausärzte bereitstellt. Für Frankfurt ist das Kompetenzzentrum Weiterbildung Frankfurt am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt am Main zuständig. Mehr Infos unter weiterbildung@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de, www.weiterbildung-allgemeinmedizin-hessen.de oder www.weiterbildung-allgemeinmedizin-frankfurt.de.

    Die Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin ist zentraler Ansprechpartner zu Fragen rund um das Thema Weiterbildung Allgemeinmedizin. Auf der Homepage: www.allgemeinmedizinhessen.de finden Sie eine kostenfreie Jobbörse für Weiterbildungsstellen in der Allgemeinmedizin. Kontakt: koordinierungsstelle@kvhessen.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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