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    Es wird Zeit: Kliniken in Schleswig-Holstein brauchen faire Finanzierung! - KGSH zu 100 Tage Große Koalition

    Kiel, 27. März 2014 - Seit genau 100 Tagen ist die neue Bundesregierung im Amt. Ein Anlaß für die Schleswig-Holsteinische Allianz für die Krankenhäuser, eine erste Bilanz zu ziehen: Hat die Große Koalition die Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser verbessert? Bernd Krämer, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) und einer der 23 Bündnispartner, faßt das magere Ergebnis zusammen: "Mit einer Qualitätsoffensive soll die stationäre Versorgung verbessert werden. Geschehen ist bisher nichts, Ideen sind nicht bekannt. Sicher wissen wir nur, daß die Finanzen in den Kliniken schon heute nicht ausreichen, um genügend Personal zu beschäftigen. Genügend Personal ist aber Mindestvoraussetzung, um die Qualität in den Kliniken halten zu können."

    Für die Schleswig-Holsteinische Allianz werde es daher höchste Zeit, daß sich die Regierungskoalition mit der wichtigsten Voraussetzung für eine weiterhin hochwertige, vollstationäre Patientenversorgung für jedermann auseinandersetzt. "Vorrangig brauchen wir eine echte Reform der Krankenhausfinanzierung, die Personal- und Sachkosten angemessen bezahlt und Investitionen in technische Ausstattung und Gebäude ermöglicht. Durch Personalabbau und Arbeitsverdichtung ist die fortdauernde Unterfinanzierung der Kliniken nicht mehr aufzufangen. Als Alternative bliebe nur, daß die Krankenhäuser ihre Leistungen bei Behandlung, Pflege und Zuwendung reduzieren. Das kann niemand wollen", unterstreicht Krämer die Kernforderungen der Allianz.

    Mit einem "Weckruf Plakat" (s. Anlage) in den Kliniken bekräftigen die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser in diesen Tagen die Forderungen der Bündnispartner. Sie senden zugleich ein deutliches Signal an die Große Koalition nach Berlin, daß sie Taten für eine nachhaltige Krankenhausfinanzierung erwarten. Einige Krankenhäuser werden an Aktionstagen am 28. und 29. März 2014 über die aktuelle wirtschaftliche Situation der Kliniken in Schleswig-Holstein informieren (Übersicht s. Anlage).

    Das Ziel der neuen Bundesregierung für Qualitätsverbesserungen zu sorgen, unterstützen die Kliniken selbstverständlich. Schon heute investieren die schleswig-holsteinischen Krankenhäuser viel in Qualität und Patientensicherheit. Aber genau dafür fehlen Mittel. "Nur fordern, ohne auch zu fördern, geht nicht!", mahnt Krämer abschließend und pocht zugleich darauf, die richtigen Prioritäten zu setzen. Betroffen sind am Ende auch die Patienten, denn das Motto der Allianz gilt unverändert: "Sind wir zu wenig, kommen Sie zu kurz!"

    Anlagen (auf Anfrage):

    Übersicht über Weckruf-Aktionen am 28. und 29. März 2014

    Weckruf-Plakat

    Wer die Initiative für eine faire Krankenhausfinanzierung unterstützen möchte, kann dies weiterhin im Internet unter:

    http://www.allianz.kgsh.de

    Hintergrund zur Schleswig-Holsteinischen Allianz für die Krankenhäuser:

    Die finanzielle Lage der Krankenhäuser wird immer dramatischer. Insbesondere in Schleswig-Holstein wird es immer schwieriger, mit den unzureichenden Vergütungen eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Mehr und mehr Krankenhäuser schreiben bereits rote Zahlen.

    Aufgrund dieser prekären Situation hat sich eine breite Allianz aus bereits 23 Verbänden in Schleswig-Holstein gebildet, die von der Politik fordert, die Krankenhausfinanzierung nachhaltig zu verbessern. Federführend für die Allianz ist die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH).

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    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: mailto:presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel

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