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    Es tut bestimmt nicht weh! Zahnarztangst bei Kindern

    Nicht nur für Erwachsene, auch für Kinder stellt der Zahnarztbesuch eine befremdliche und oftmals angsteinflößende Situation dar. Doch mit dem Milchzahndurchbruch empfiehlt sich der erste Besuch und Eltern stehen vor dem Problem, den Kleinen eine positive Einstellung zu vermitteln. Hier ist richtiges und vor allen Dingen einfühlsames Verhalten gefragt, denn einmal aufgebaut, setzten sich Furcht und Unbehagen in der Regel ein Leben lang fort. „Um dem Nachwuchs die Ängste zu nehmen, sollten Erziehungsberechtigte einen Kinderzahnarzt aufsuchen und zudem darauf achten, dass freundliches Personal auf die speziellen Bedürfnisse der Kleinen eingeht“, rät Dr. med. dent. Yvonne Knyhala, Zahnärztin mit Tätigkeitsschwerpunkt Kinderzahnheilkunde in der Kinderzahnarztpraxis Oppspring.

    Woher kommt die Angst?
    Ob bei Kindern oder Erwachsenen: Oralphobie gehört zu den am weitesten verbreiteten Ängsten. Woher diese im Einzelnen kommt, lässt sich pauschal nicht beantworten. Jedoch tragen Eltern ihren Teil dazu bei, beispielsweise indem sie den Kontrollbesuch als Drohung nutzen. Kommentare wie „Wenn du zu viele Süßigkeiten isst, musst du zum Zahnarzt“ oder „Putzt du deine Zähne nicht regelmäßig, schimpft der Zahnarzt“ fördern negative Assoziationen bei Kindern. „Hinzu kommen von Eltern gut gemeinte Aussagen wie ‚Es tut bestimmt nicht weh!‘ oder ‚Du musste keine Angst haben!‘, die bei Kindern häufig Unbehagen auslösen, da nur die Warnsignale ‚Angst‘ und ‚Schmerz‘ das Unterbewusstsein erreichen“, weiß Dr. Knyhala. In der Praxis angekommen, gilt es dann, die Kleinsten zunächst vorsichtig mit dem Thema vertraut zu machen. In der Kennenlernphase erklärt der Kinderzahnmediziner erst einmal das Vorgehen. Im Anschluss probieren Arzt und Kind gemeinsam spielerisch die Instrumente aus. Beim ersten Besuch sollte keine Behandlung stattfinden, es sei denn, es bestehen bereits akute Zahnschmerzen.

    Unsicherheiten einfach entgegenwirken
    Im besten Fall verhalten sich Eltern so, dass Kinder Ängste gar nicht erst entwickeln. Dazu trägt ein normaler Umgang mit dem Zahnarztbesuch zu Hause genauso bei wie eine Begleitung der Eltern zu einem Kontrollbesuch – vorausgesetzt, diese leiden nicht unter starker Oralphobie. „Zudem sollten Erziehungsberechtigte die Erklärung der Behandlung den Spezialisten überlassen. Denn wir benutzen dabei andere Worte, als sie normalerweise von Erwachsenen gewählt würden. So bezeichnen wir Spritzen beispielsweise als Schlafwasser“, erklärt Dr. Knyhala. Abrunden lässt sich eine positive Einstellung gegenüber dem Zahnarztbesuch mit Bilderbüchern, TV-Serien und Hörspielen, die dieses Thema behandeln. Dazu gehören neben „Mein erster Zahnarztbesuch“ auch „Caillou“ oder „Karius und Baktus“. In ihnen greifen Autoren das Thema Erstbesuch spielerisch und kindgerecht zugleich auf.

    Und auch wenn sich kindliche Ängste nur schwer bewältigen lassen: Oberste Priorität hat ein regelmäßiger Kontrollbesuch zwei- bis dreimal pro Jahr – selbst wenn er unter Tränen stattfindet. Nur in den Alltag integriert und nicht aufgeschoben, erlangt ein Zahnarztbesuch mit der Zeit die erforderliche Normalität. Zudem erkennen Experten Zahndefekte frühzeitig und starke Schmerzen beim Eingriff bleiben den Kleinsten erspart – und das schont Nerven bei Mutter und Kind.

    Weitere Informationen unter www.kinderzahnarztpraxis-oppspring.de.

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