medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Erste wissenschaftliche Ergebnisse: Intensivtherapie für stotternde Kinder erfolgreich

    Zum Europäischen Tag der Logopädie am 6. März 2012
    Diesjähriges Thema: Stottern

    Erste wissenschaftliche Ergebnisse:
    Intensivtherapie für stotternde Kinder erfolgreich

    Kassel/Berlin (KST) Vor drei Jahren startete das Institut der Kasseler Stottertherapie in Zusammenarbeit mit der Universität Frankfurt erstmals in Deutschland die Intensivtherapie FranKa (Frankfurt/Kasseler Konzept) für sechs- bis neunjährige stotternde Kinder. Die Nachsorgephase dauert sechs Monate. Jetzt liegen die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse vor.

    Prof. Dr. Harald Euler vom Institut für Psychologie der Universität Kassel hat die Behandlung von 77 Kindern (70 Jungen und 7 Mädchen) ausgewertet: „Im Schnitt vermindert sich die Stotterhäufigkeit während des Intensivkurses um fast die Hälfte, von 9,1 % gestotterter Silben auf 5,6 %. Sechs Monate nach dem Intensivkurs hat sich die Stotterhäufigkeit weiter vermindert auf 4,6% gestotterter Silben. Viele Kinder erreichen durch die Therapie Stotterfreiheit.“ Prof. Dr. Euler stellte des Weiteren fest, dass die häufig das Stottern begleitenden Grimassen, die das Kind verunsichern und es mit zusätzlichem Spott konfrontieren, bei der Hälfte der behandelten Kinder verschwinden. Ausgewertet wurden auch die Schilderungen der Kinder. Sie berichten, dass sich frühere Probleme in der Schule oder mit Freunden deutlich verringert haben und dass sie sich mehr zutrauen. Die analysierten Bewertungen der Eltern decken sich mit den Beschreibungen ihrer Kinder und untermauern die wissenschaftlichen Ergebnisse.

    „Bis zu einem Jahr nach der Intensivtherapie ist es ganz wichtig, dass die Eltern mit ihren Kindern täglich das neue Sprechmuster trainieren. Dann sind die Heilungschancen sehr hoch“, so der Leiter des Instituts der Kasseler Stottertherapie, Dr. Alexander Wolff von Gudenberg.

    Was ist FranKa?
    Das Besondere dieser Intensivtherapie FranKa ist, dass sechs Kinder und je ein Elternteil zusammen in einer Gruppe eine Woche lang systematisch und computergestützt ein neues Sprechmuster erlernen. Die Gruppe wird acht Stunden täglich von drei Therapeuten betreut. Dazu wurde die neue Sprechsoftware ‚flunatic junior’ entwickelt. Die Kinder und ihre Eltern trainieren durch verlangsamtes Sprechen, richtige Bauchatmung und weichen Stimmeinsatz das neue Sprechmuster. Dieses weiche, gebundene Sprechen lässt kein Stottern mehr zu. Die Eltern werden in diesem Intensivkurs zum Co-Therapeuten ausgebildet. So können sie weiter mit ihrem Kind zu Hause üben und ihnen das neue Sprechen auch im Alltag vormachen.

    Presse-Kontakt
    Für weitere Informationen, Fotos oder Interviews wenden Sie sich bitte an:
    Dr. Alexander Wolff von Gudenberg (presserechtlich verantwortlich)
    Facharzt für Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen

    Institut der Kasseler Stottertherapie
    Feriendorfstraße 1
    34308 Bad Emstal
    Telefon: 05624 - 9 21 0
    Fax: 05624 - 9 21 20 1
    E-Mail: info@kasseler-stottertherapie.de
    Web: www.kasseler-stottertherapie.de

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2017 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet