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    Erste Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte im Landkreis Berchtesgadener Land

    Die massive Zunahme der Alterserkrankungen ist Thema beim G8-Gifel in London – Pflegedienst Bad Reichenhall stellt die neue Wohnform für Demenzerkrankte vor

    Demenz-Gipfel in London: die Gesundheitsminister der G8-Staaten beraten angesichts der alternden Gesellschaft über den Umgang mit Demenz und die Intensivierung der Demenz-Forschung. Thomas Dietel führte die Zuhörer in die Welt der Demenz und zeigte die vielfältigen Betreuungsangebote auf, die speziell Angehörige entlasten. Als Leiter der Domus Mea Tagespflege in Bad Reichenhall war er tatkräftig bei der Gründung der ersten Demenz-WG in Bad Reichenhall beteiligt.

    Ist es eine Depression oder eine Demenz? Auch der Hausarzt kann diese Frage nicht in jedem Falle und sofort beantworten. Erst die Beobachtung über einen längeren Zeitraum mit einer geeigneten Diagnostik gibt Aufschluss. Befindet sich ein Mensch im Frühstadium der Demenz, ist es für die Angehörigen noch relativ leicht ein intaktes Familienleben aufrecht zu erhalten. So kann, unter anderem, ein Ambulanter Dienst ins Haus kommen und die Familie bei der Pflege des betroffenen Angehörigen entlasten. Die Krankheit Demenz, im speziellen die Alzheimer Erkrankung, ist aber nicht wegzupflegen und auch noch da, wenn der Ambulante Dienst schon wieder gegangen ist oder die "Tagespflege" am Abend ihre Tagesgäste verabschiedet. Demenz verändert den Menschen, ist immer da und begleitet den Erkrankten bis zum Lebensende. Wird das familiäre Zusammenleben durch die Krankheit und der damit zunehmenden Problematiken aber zu schwer belastet, müssen sich auch zum Eigenschutz der Angehörigen die Lebensumstände ändern.

    Nach ambulanter Pflege daheim folgte dann oft die stationäre Fürsorge in einem "Seniorenheim". Für viele Angehörige ist aber eben dieser Schritt ein sehr schwieriger. Den dementen Angehörigen in eine „andere, ungewohnte“ Tagesstruktur zu entlassen, erscheint kaum möglich – „er ist doch nur dement und kein Pflegefall“. Aus dieser speziellen Lebenssituation ist die Idee zur Gründung einer Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte entstanden. Denn sie sind oft noch körperlich mobil, fühlen sich teilweise selbständig, in ihrer Alltagskompetenz allerdings sind sie doch eingeschränkt.

    In und um München ist diese besondere Wohnform schon häufiger zu finden: die Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte, auch „Demenz WG“ genannt. Mieter kann werden, wer an einer Form der Demenz erkrankt ist. Zusammen mit Angehörigen und Betreuern bildet sich ein Gremium, welches selbstbestimmt einen Rahmen für ein harmonisches Zusammenleben entwickelt. So muss sich die Wohngemeinschaft für einen Pflegedienst entscheiden, der für die Pflege und Betreuung zuständig ist. Robert Beck vom Pflegedienst Bad Reichenhall führt durch die Räume in der Villa St. Peter in der Luitpoldstraße und erklärt, dass die Strukturen innerhalb der WG die Individualität und Eigenständigkeit der Mieter zulassen.

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    Die Domus-Mea-Unternehmensgruppe bietet Menschen Pflege und Betreuung, Versorgung sowie ein wohnliches und geborgenes Umfeld. Insbesondere Menschen, die aufgrund von Pflegebedürftigkeit, psychischer Erkrankungen oder anderer Beeinträchtigungen zu einer eigenen Lebensführung nicht mehr oder noch nicht wieder in der Lage sind. Aufbau, Organisation, Führung und fachliche Anleitung im Hause sind unter einem fähigkeitsorientierten Menschenbild begründet, das die Förderung und Genesung der Persönlichkeit als oberstes Ziel gesetzt hat. Wir achten die Würde und Einzigartigkeit jedes Menschen ohne Ansehen seiner Religion, Kulturzugehörigkeit und des sozialen Standes..

    Kontakt:
    Steffen Waurig (Öffentlichkeitsarbeit)
    Domus Mea Management GmbH
    Obere Bahnhofstr. 17
    D-83457 Bayerisch Gmain
    Telefon: +49 8651 9651-250
    Fax: +49 8651 9651-109
    E-Mail: steffen.waurig@domus-mea.de
    Internet: www.domus-mea.de

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