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    Erfolgsmodell „Zercur Geriatrie“

    Rund 1.700 Teilnehmer an Basiskursen des vom Bundesverband Geriatrie e.V. entwickelten Lehrgangsystems / Flächendeckendes Kursangebot etabliert / „Zercur Geriatrie Fachweiterbildung Pflege“ baut auf Grundprogramm auf

    Das vom Bundesverband Geriatrie e.V. entwickelte Fortbildungsprogramm Zertifiziertes Curriculum Geriatrie - „Zercur Geriatrie“ erweist sich als Erfolgsmodell und hat sich nach noch nicht einmal fünf Jahren nach seiner Einführung als Standard etabliert. Wie der Verband am Mittwoch mitteilte, haben inzwischen 1.692 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die 81 durchgeführten Basiskurse absolviert (Stand Mai 2011). „Zercur Geriatrie hat damit seine Praxistauglichkeit bewiesen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Geriatrie, Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje. „Mit der zertifizierten Fortbildung im Rahmen von Zercur Geriatrie hat sich flächendeckend ein Angebot etabliert, das gerade in den interdisziplinär arbeitenden therapeutischen Teams in der Altersmedizin hohe Qualitätsstandards und kontinuierliche Weiterbildung sichert. Deutlich schneller als erwartet hat sich Zercur Geriatrie als ein zentrales Bildungsinstrument innerhalb der Geriatrie herausgebildet.“ Seit gut zwei Jahren werden Zercur-Kurse regelmäßig und flächendeckend im gesamten Bundesgebiet angeboten. Für das laufende Jahr sind nach derzeitigem Stand noch weitere 17 Kurse geplant.
    Im Rahmen des Fortbildungsprogramms werden von Praktikern die wichtigsten Themen aus dem Bereich der Geriatrie und ihre Zusammenhänge bzw. Umsetzung im therapeutischen Team in kompakter Form vermittelt. Der Bezug zur Praxis wird dabei noch durch einen separaten Hospitationstag unterstrichen. Der Lehrgang wird vom Bundesverband zertifiziert, d.h. die Durchführung vor Ort muss den bundesweiten Vorgaben sowohl inhaltlich, organisatorisch und insbesondere qualitativ entsprechen. Dazu wird die konkrete Umsetzung des vorgegebenen Ausbildungsplans kontrolliert. Zudem muss die Qualifikation der jeweils eingesetzten Dozenten nachgewiesen werden. Der konsequente interdisziplinäre und multiprofessionelle Ansatz verleiht den Zercur-Kursen ein gewisses Alleinstellungsmerkmal im Fortbildungssegment. Das Ausbildungskonzept sieht vor, dass – wie später innerhalb des geriatrischen Versorgungsteam in den Einrichtungen – alle beteiligten Berufsgruppen gemeinsam die Fortbildung absolvieren und so die Zusammenarbeit im Versorgungsteam auf diese Art gestärkt wird.
    Auf Grund der positiven Entwicklung des Zercur Geriatrie Basiskurses wurde vom Bundesverband Geriatrie e.V. in Kooperation mit dem Evangelischen Diakonieverein Zehlendorf e.V. aufbauend auf dem Basiskurs die „Zercur Geriatrie Fachweiterbildung Pflege“ entwickelt und Ende letzten Jahres eingeführt. Dieses Weiterbildungsprogramm wendet sich aktuell speziell an examinierte Pflegekräfte mit dem Ziel, diese in einer modularisierten Angebotsstruktur für die spezifischen Anforderungen in der Geriatrie zu qualifizieren. Die Fachweiterbildung gliedert sich in drei Ausbildungsbereiche - einen Pflichtbereich, einen Wahlpflichtbereich (Zercur-Aufbaumodule) sowie einen Wahlbereich. Aus diesen drei Ausbildungsbereichen sind Kurse mit einem Umfang von mindestens 520 Stunden zu absolvieren. Die theoretische Ausbildung wird ergänzt durch den klaren Bezug zu praktischen Tätigkeiten innerhalb der Geriatrie. Dies spiegelt sich unter anderem darin wider, dass eine Anmeldung zur „Zercur Geriatrie Fachweiterbildung Pflege“ erst dann erfolgen kann, wenn mindestens sechs Monate Berufspraxis in der Geriatrie erworben wurde. Zudem wird für die Teilnahme an der Fachweiterbildung Pflege die Erlaubnis zum Führen der staatlich anerkannten Berufsbezeichnungen Krankenschwester/-pflegerIn, Gesundheits- und KrankenpflegerIn bzw. AltenpflegerIn vorausgesetzt. „Die Einführung der Zercur Geriatrie Fachweiterbildung ist die konsequente Ergänzung des durch den Basiskurs begründeten Fort- und Weiterbildungsangebotes und ein weiterer Baustein in dem umfangreichen Qualitätssicherungssystem innerhalb der Geriatrie“, betonte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Geriatrie, Herr Dirk van den Heuvel, bei der Vorstellung der Teilnehmerzahlen des Zercur Basiskurses.

    Pressekontakt: Uwe H. Sattler
    BUNDESVERBAND GERIATRIE E.V.
    TEL.: 030/339 88 76-14, FAX: 030/339 88 76-20
    uweh.sattler@bv-geriatrie.de

    Bundesverband Geriatrie e.V.
    VORSTANDSVORSITZENDER: HON.-PROF. DR. MED. DIETER LÜTTJE
    Geschäftsführer: Rechtsanwalt Dirk van den Heuvel

    Reinickendorfer Straße 61
    13347 BERLIN
    Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
    Fax: 030 / 339 88 76 – 20
    E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
    http://www.bv-geriatrie.de

    Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die 246 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca.17.300 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.
    Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.
    Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.
    Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

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