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    Entwicklungsdiagnostik: Neuer Test für die Praxis

    Validität des ET 6-6-R wird durch aktuelle Studie aus Bremen gestützt

    Differenzierte Diagnostik oder Kurztest: Zur Erstellung eines Entwicklungsprofils bei Kindern wird von Kinderärzten, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten häufig der ET (Entwicklungstest) 6-6 eingesetzt. Jetzt gibt es eine neue Version des Tests. Der revidierte ET 6-6-R ermittelt Leistungsdaten über den Entwicklungszeitraum von 6 Monaten bis 6 Jahren und bietet gleichzeitig Anwendern die Chance, auch ein Kurztestverfahren durchzuführen. So können die Grenzsteine (Fähigkeiten zu bestimmten Stichtagen) der Kindesentwicklung überprüft werden. Der Vorteil: kürzere Tests im Praxisalltag, die wesentliche Aussagen über Körper- und Handmotorik, Spracherwerb oder kognitive Entwicklung geben.

    Kann das 15 Monate alte Kind "Mama" und "Papa" sagen? Läuft das 18 Monate alte Kind frei? Bei frühkindlichen Untersuchungen in der Praxis spielen solche Grenzsteine eine wichtige Rolle. "Der alte ET 6-6 beinhaltete Grenzsteine bereits, allerdings waren sie für den Anwender nicht zu erkennen. Das ändert sich mit dem ET 6-6-R. Somit ist der Test nun auch als Kurzversion durchführbar und zeigt sich damit anwenderfreundlich im Praxisalltag", erklärt Diplom-Psychologe Dr. phil. Thorsten Macha vom Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Diagnostik an der Universität Bremen.

    Der Wissenschaftler und sein Team arbeiten derzeit an einer Studie, die sich mit dem ET 6-6-R sowie dem Intelligenztest WPPSI-III (Wechsler Preschool and Primary Scale of Intelligence - III) auseinandersetzt. Hierbei geht es um die Frage, wie einzelne Entwicklungsbereiche - zum Beispiel Kognition und Sprache oder Kognition und Motorik - miteinander zusammenhängen. Das Zwischenergebnis: Nach bisher 29 untersuchten Kindern ergibt sich eine höchst signifikante Korrelation von .73*** zwischen dem kognitiven Entwicklungsquotienten ET 6-6-R und dem WPPSI-III-IQ. Das Interessante: Die Studie wurde mit unauffälligen Kindern durchgeführt - also einer Zielgruppe, die nicht die eigentliche des ET 6-6-R ist. "Dieser richtet sich vornehmlich an Kinder, die im unterdurchschnittlichen Leistungsbereich liegen. Der WPPSI-III ist dagegen ein Test für einen weiter gefassten Bereich. Das Zwischenergebnis stützt bereits jetzt gut die Validität des ET 6-6-R", sagt der Diplom-Psychologe.

    Seit 100 Jahren beschäftigt sich die Psychologie mit Entwicklungstests. Heute sind sie ein Instrument, das aus der Praxis nicht mehr wegzudenken ist. Die Frage, welche Fähigkeiten Kinder in welchem Entwicklungsstadium erworben haben müssen, beschäftigt die Forschung. Dabei geht es auch um den Zusammenhang von Entwicklung und Intelligenz. Neben der klinischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Entwicklungstests begleitet sie die Menschen ebenso im Alltag. "Jede Erzieherin in der Kindertagesstätte ist ein Entwicklungsdiagnostiker, der die Entwicklung der Kinder beobachtet und einordnet. Neben den eigentlichen Testverfahren ist somit die Alltagsbeobachtung in der Entwicklungsdiagnostik enorm wichtig", betont Dr. Macha.

    Hinweis:
    Mehr Informationen zum Entwicklungstest ET 6-6-R sowie Protokollbögen für die einzelnen Entwicklungsstufen des Kindes erhalten Interessierte bei der Pearson Assessment & Information GmbH unter www.pearsonassessment.de.

    Über das Unternehmen:
    Die Pearson Assessment & Information GmbH ist ein Fachverlag für Psychologie mit Sitz in Frankfurt am Main und Teil der Mediengruppe Pearson (Pearson PLC). Seit 2008 agiert das Unternehmen auf dem deutschsprachigen Markt im Bereich psychologische Diagnostik und publiziert unter anderem Persönlichkeits-, Intelligenz-, Entwicklungs- sowie Gedächtnistests. Zielgruppen von Pearson sind Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater in Kliniken sowie in Niederlassungen.

    Kontakt:

    Kerstin Barfknecht
    Baseler Straße 35-37
    60329 Frankfurt am Main

    Telefon: 069/756146-15
    Telefax: 069/756146-10
    E-Mail: presse@pearsonassessment.de

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