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    Engagement im Kampf gegen Leukämie: Universitätsklinikum Erlangen sammelt Spenden für Stammzelleneinlagerung

    Universitätsklinikum Erlangen verstärkt Kampf gegen Leukämie – „Initiative Lebensbank“ erfährt Rückenwind aus regionaler Politik – Spendenaufruf, um Stammzelleneinlagerung zu sichern – Stammzellen aus Nabelschnurblut steigern Therapieerfolg

    ERLANGEN – Rund 9.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Leukämie. Für die meisten erkrankten Kinder und Erwachsenen stellt eine Stammzelltherapie die letzte Hoffnung auf Heilung dar. Für fast ein Drittel der Patienten findet sich unter den Geschwistern und den registrierten Freiwilligen kein passender Stammzellspender. Wenn dann die Leukämie trotz intensiver Behandlung nicht aufzuhalten ist, kann nur noch das unverzüglich verfügbare, weil eingefroren gelagerte Nabelschnurblut helfen.
    Deshalb engagiert sich die Stammzellbank der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen seit 1999 in der Stammzelleneinlagerung. Das benötigte Nabelschnurblut steht zwar an sich ausreichend zur Verfügung, dennoch bleibt etwa 30 Prozent der Betroffenen diese Therapieform verwehrt: Es fehlt an Geldern, um die lebenswichtigen Präparate herzustellen und einzulagern. Deshalb hat das Universitätsklinikum Erlangen gemeinsam mit der Stiftung „Aktion Knochenmarkspende Bayern“ die „Initiative Lebensbank“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, das Thema an die Öffentlichkeit zu bringen und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Stamm-zellenkonzentraten zu schaffen. Die Bürger in der Metropolregion Nürnberg sollen motiviert werden, durch Geldspenden die Einlagerung von Stammzellen zu sichern und so einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Krebs zu leisten. „Mit der ,Initiative Lebensbank‘ kann jeder helfen, Leben zu retten“, so Prof. Dr. med. Reinhold Eckstein, Leiter der Transfusionsmedizinischen und Hämostaseologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen.

    Mittelfränkische Politik unterstützt „Initiative Lebensbank“
    Die Bedeutung der Arbeit der Initiative unterstreicht die breite Unterstützung, die die Initiative von der mittelfränkischen Politik erfährt. Ein Zusammenschluss von mittelfränkischen Oberbürgermeistern und Landräten hat beschlossen, dieses Projekt zum Wohl ihrer Einwohner zu unterstützen. Neben dem Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, dem Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und dem Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis findet sich aber auch der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke unter den Befürwortern der Initiative. Der Zusammenschluss aus Oberbürgermeistern und Landräten hat den Fürther Landrat Matthias Dießl gebeten, das Thema voranzutreiben. „Ein Besuch im Universitätsklinikum Erlangen zu diesem Thema hat mich sehr beeindruckt – vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass die eigene Familie oder man selbst jederzeit betroffen sein könnte. Ich sehe hier dringenden Handlungsbedarf und werde gemeinsam mit meinen Landrats-Kollegen und den Oberbürgermeistern daran arbeiten, ein erweitertes Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen“, betont Landrat Matthias Dießl.

    Spenden für den Kampf gegen Krebs
    „Pro Einlagerung eines Stammzellenkonzentrats fallen durchschnittlich Kosten von rund 1.000 Euro an, da noch keine vollständig gesicherte Förderung vorliegt“, erläutert Prof. Eckstein. Da diese Kosten bislang nicht von den Krankenkassen übernommen werden, sind die Träger der Stammzellenbank auf Spenden angewiesen, um für möglichst vielen Patienten entsprechende Konzentrate zur Verfügung zu stellen. „Unterstützen Sie uns im Kampf gegen Leukämie“, so Prof. Eckstein. „Bei unserer Arbeit sind wir auf die Mithilfe der Bürger angewiesen – sowohl durch die Spende von Nabelschnurblut als auch bei Geldspenden, die uns die Einlagerung der Stammzellen ermöglichen. Jeder Euro hilft.“ Spenden gehen bitte an „Initiative Lebensbank“, Kontonummer 84000, Bayern LB, BLZ: 700 500 00.

    Nabelschnurblut als Hoffnungsträger
    Die Gewinnung von Nabelschnurblut ist weder für das Kind noch für die Mutter mit Risiken verbunden, dem Kind selbst wird kein Blut entnommen. Vielmehr wird das bei der Geburt in der verbleibenden Nabelschnur befindliche, kindliche Blut (ca. 80 ml) gesammelt, das ansonsten ungenutzt verworfen würde. Das entnommene Nabelschnurblut wird anschließend über flüssigem Stickstoff bei etwa ?-170°C tiefgefroren gelagert (Kryokonservierung). „Wir gehen davon aus, dass die Zellen ein Leben lang funktionsfähig bleiben. Stammzellen aus Nabelschnurblut sind die Hoffnungsträger in der Medizin“, so Prof. Eckstein.
    Das Nabelschnurblut ist so wertvoll, weil es reich an Stamm- und Vorläuferzellen ist. Diese sind in der Lage, sich nach entsprechender Aufarbeitung in unterschiedlichste Körperzellen zu entwickeln. Der Vorteil: Bei einer späteren Verwendung in einer Stammzellentherapie sind die möglichen Abstoßungsreaktionen deutlich geringer; das steigert den Erfolg der Therapie maßgeblich. In den Räumen der Erlanger Stammzellbank findet die Aufbereitung und Lagerung von Nabelschnurblut aus ganz Deutschland statt. In einer Kooperation mit der Firma eticur GmbH aus Gauting konnte mittlerweile eine Zusammenarbeit mit über 650 deutschen Geburtskliniken zur Sammlung von Nabelschnurblut aufgebaut werden.

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