medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Engagement der DGHS verdient volle Unterstützung!

    Die aktuelle >>> Aktion der DGHS <<< unter dem Motto„Kampf gegen BÄK-Beschlüsse“ verdient allgemeine Beachtung. Mit der Aktion fordert die DGHS in einer Wertedebatte zuvörderst Selbstverständlichkeiten ein und appelliert insofern an die Freigabe der „Gewissensentscheidung“ der einzelnen Ärztinnen und Ärzte mit Blick auf die ärztliche Suizidbeihilfe.

    Nach diesseitiger Auffassung muss sich die BÄK im Kern die Frage gefallen lassen, wie es ihr in der Folge gelingt, die verfasste Ärzteschaft von ihrem „ethischen Grundkurs“ überzeugen zu wollen, wenn doch bisher immer davon ausgegangen werden konnte, dass die Ärztin und der Arzt ihren Beruf nach ihrem (!) Gewissen ausüben.

    Der BÄK mag es einstweilen unbenommen sein, nach „moralischer Autorität“ zu streben, wenngleich ethische Zwangsdiktate auf ein mangelndes Toleranz- und Grundrechtsverständnis schließen lassen, das aufs Schärfste zu kritisieren ist.

    Es wird hier der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass der Aktion der DGHS ein voller Erfolg beschieden wird. In einer offenen und pluralen Wertegemeinschaft, zu denen freilich auch die Ärztinnen und Ärzte zählen, ist es mehr als nur bedenklich, wenn Standesfunktionäre und ihnen folgend die Delegierten eine Berufsethik verabschieden, aus der es kein Entrinnen mehr für die verfasste Ärzteschaft gibt, weil diese Gesinnungsethik in einer berufsrechtlichen Norm mündet.

    Insbesondere die Ärzteschaft ist aufgerufen, über dass Ansinnen der BÄK, eine verbindliche Ethik vorschreiben zu wollen, intensiv nachzudenken und hiergegen ihre Bedenken vorzutragen.

    Es kann und darf nicht sein, dass im aufgeklärten 21. Jahrhundert das Gewissen der Ärzteschaft durch berufsrechtliche Normen gebeugt wird und somit einem ethischen Zwangspaternalismus gefrönt wird, der an sich als überwunden galt.

    Lutz Barth

    IQB – Medizin- &. Pflegerecht - Lutz Barth
    Debstedter Str. 107, 27607 Langen
    Tel. 04743 / 278 001
    Internetportal: www.iqb-info.de
    E-Mail: webmaster@iqb-info.de

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2017 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet