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    Endoskopische Bandscheibenoperationen: Neurochirurgen des Klinikums Frankfurt Höchst stellen innovative Operationsmethode vor

    Frankfurt a.M. „Wirbelsäulenerkrankungen, die im weitesten Sinne auf erkrankte bzw. durch degenerative Vorgänge veränderte Bandscheiben zurückgehen, gehören zahlenmäßig zu den häufigsten Rückenerkrankungen die zu einer Operation führen können“, berichtet Prof. Dr. med. Hans-Georg Höllerhage, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst. Dazu gehören der einfache Bandscheibenvorfall, die Spinalkanalstenose, degenerativ bedingtes Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) sowie die degenerativ bedingte Seitwärts- oder Drehverbiegung der Wirbelsäule (Skoliose).

    Dabei muss nur ein kleiner Teil dieser Erkrankungen operiert werden, betont Prof. Höllerhage. Es komme vielmehr darauf an, diesen Teil rechtzeitig zu erkennen. „Zu langes Abwarten oder die Unterlassung einer notwendigen Operation kann sogar mehr Schaden anrichten als eine unnötige Operation.“ Als innovative Operationsmethode kommt im Klinikum Frankfurt Höchst seit etwas über zwei Jahren die endoskopische Bandscheibenoperation zum Einsatz. Hierbei wird ein 6 mm dünnes Rohr von der Seite durch das Nervenaustrittsloch (transforaminal) in den Spinalkanal eingeführt. Durch dieses dünne Rohr kann sowohl ein spezielles Instrumentarium in den Spinalkanal eingeführt werden als auch eine Spezialoptik, mit der der Operateur über einen Videomonitor alles sehen kann. So können viele Bandscheibenvorfälle besonders schonend und mit kurzer Krankenhausverweildauer operiert werden.
    Die Schwerpunkte der Klinik für Neurochirurgie im Bereich Wirbelsäulenerkrankungen bilden die Mikrochirurgie von Bandscheibenerkrankungen in allen Abschnitten der Wirbelsäule,
    endoskopische Bandscheibenoperationen, bandscheibenersetzende Implantate und Bandscheibenprothesen (besonders im Bereich der Halswirbelsäule), die Mikrochirurgie des engen Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) – auch wirbelsäulenbedingte Schaufensterkrankheit genannt, weil die Gehstrecke schmerzbedingt vermindert ist und der Patient alle paar Meter stehen bleiben muss –, mikrochirurgische Operationen des Wirbelgleitens bzw. Gleitwirbels, die Mikrochirurgie von Wirbelsäulen- und Rückenmarksgeschwülsten sowie die operative Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen mit Nerven- und Rückenmarksbeteiligung.

    Patienten-Forum „Medizin höchst aktuell“ am 31. Januar 2012 zum Thema „Operative Möglichkeiten bei bandscheibenbedingten Wirbelsäulenerkrankungen“
    Fragen rund um das Thema Wirbelsäulenerkrankungen beantwortet das Patienten-Forum aus der Reihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ am Dienstag, 31. Januar 2012, ab 19 Uhr, im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Als Experten stehen der Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst, Prof. Dr. med. Hans-Georg Höllerhage, und sein Facharzt Albert Pöllath den Gästen Rede und Antwort. Berichtet wird neben den Chancen lebensqualitätsverbessernder Operationen auch über deren Risiken sowie schonende mikrochirurgische Operationsmethoden einschließlich Stabilisierungsoperationen an allen Abschnitten der Wirbelsäule. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Über das Klinikum
    Die Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst behandelt Erkrankungen und Verletzungen des Nervensystems sowie der Teile des Körpers, die das Nervensystem schützend umhüllen, also das Gehirn, den Schädel, das Rückenmark, die Wirbelsäule und die peripheren Nerven.

    Zum operativen Behandlungsspektrum, gehören Hirntumoren, Hirnblutungen und Hirnverletzungen (Schädelhirntrauma) sowie die sehr häufigen Wirbelsäulenerkrankungen: Bandscheibenvorfall, Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose), Instabilitäten und Fehlstellungen wie Spondylolisthesis (Gleitwirbel bzw. Wirbelgleiten), Skoliosen, Rückenmarks- und Wirbelsäulentumoren sowie Wirbelsäulen-verletzungen. Bei den Operationen werden konsequent schonende Techniken wie die Mikrochirurgie eingesetzt, die Operationen durch immer kleinere Wunden ermöglichen (Schlüssellochchirurgie). Dazu kommen andere Hightech-Verfahren wie die Neuronavigation. Diese Methode ermöglicht es, Hirntumoren mit höchster Präzision durch immer kleinere Schädelöffnungen bis hinunter zu 1 cm zu operieren. Die Mikrochirurgie wird ergänzt durch die Fluoreszenzmikroskopie (ALA-Fluoreszenz-Mikrochirurgie, Aminolävulinsäure-Methode), die es ermöglicht, bösartige Hirntumoren so sichtbar zu machen, dass man auch feine Verästelungen im Hirngewebe sieht. Dadurch wird die Radikalität der Operation verbessert. In enger Kooperation mit den Kliniken für Neurologie, Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin bildet die Klinik für Neurochirurgie ein interdisziplinäres Neuro-Kopf-Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Klinikum der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit 19 Kliniken (rund 1.000 Betten inkl. tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem SPZ und einem MVZ. Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe sind ein Teil unserer Ausbildungskapazität. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich über 33.000 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Das Klinikum wird bis 2015 einen Ersatzneubau erhalten. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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