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    Endoprothesenregister: Klinikum Frankfurt Höchst beteiligt sich an Qualitätsoffensive für mehr Patientensicherheit

    Frankfurt a.M. Nach monatelanger Planung startete das Endoprothesenregister Deutschland (kurz EPRD) kürzlich in seine Pilotphase. Aus bundesweit über 2.000 orthopädischen Kliniken wurden 40 Krankenhäuser für diesen Probelauf ausgewählt, darunter auch die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst. „Mit dem EPRD wird es erstmals möglich sein, die Haltbarkeit von Hüft- und Knieendoprothesen bundesweit zu erfassen und die Gründe für mögliche Wechseloperationen zu analysieren“, begrüßt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, Chefarzt des Schwerpunktes Orthopädie, die Teilnahme des Klinikums an der Qualitätsoffensive.

    Langfristig soll das Endoprothesenregister dazu beitragen, dass die Revisionsraten deutlich geringer ausfallen und weltweite Rückrufaktionen, wie etwa Ende April 2011 durch fehlerhafte Hüftprothesen, möglichst vermieden werden. „Patienten des Klinikums Frankfurt Höchst waren davon nicht betroffen, da wir auf qualitativ hochwertige Materialien mit ausreichend großen Langzeitergebnissen setzen. Ebenso propagieren wir nicht nur eine Richtung der Implantationsart, sondern verwenden sowohl zementierte als auch zementfreie Implantate“, unterstreicht Prof. Daecke, dessen Team eine hohe Expertise auf dem Gebiet der Implantation künstlicher Gelenke aufweist. Bereits seit 2004 wird im Klinikum Frankfurt Höchst eine spezielle minimal-invasive Operationstechnik für Hüftgelenksprothesen angewandt, die hier aktiv weiterentwickelt wurde und eine gewebeschonende Art der Implantation darstellt. Pro Jahr werden so insgesamt 1.800 Patientinnen und Patienten operiert, darunter mehr als 700 künstliche Gelenke implantiert (über 400 Hüftgelenksprothesen, 300 Kniegelenksprothesen).

    Welche Krankenhäuser sich am EPRD und damit an den wegweisenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung beteiligen, können Patienten sich zukünftig schon frühzeitig informieren und somit das für sie „richtige Krankenhaus“ auswählen. Eingebunden in die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), gewährleistet das Endoprothesenregister Neutralität und Unabhängigkeit. Gemeinsam mit dem Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) werden die Daten über implantierte Hüft- und Knieendoprothesen über eine Vertrauensstelle als pseudomisierte Daten im EPRD erfasst und ausgewertet. Mehr Informationen unter www.eprd.de

    Auch die Krankenversicherungen haben die Bedeutung der Versorgungsqualität erkannt und erfassen die Güte der Hüft- und Knieprothesen der einzelnen Häuser anhand einer komplexen Datenauswertung. „Wir sind stolz, anhand der jüngsten Erhebung der AOK zur Hüft- und Knieprothetik zu den qualitativ besten Häusern der Region zu zählen“, sagt Prof. Daecke. „Dies zeigt, dass unsere Bemühungen um überdurchschnittliche Qualität jetzt auch durch eine unabhängige Institution messbar und darstellbar geworden ist.“

    Über das Klinikum
    Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst ist spezialisiert auf die operative und konservative Behandlung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen sowie Verletzungen und Verletzungsfolgen der Stütz- und Bewegungsorgane (ambulant und stationär). Zur Diagnostik und Befundsicherung stehen fachübergreifend modernste bildgebende Verfahren zur Verfügung. Zur Klinik gehören der Schwerpunkt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie sowie die Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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