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    Einmalige Finanzspritze ist noch keine Therapie - Nachhaltiges Finanzierungskonzept für Krankenhäuser in weiter Ferne

    Der Klinikverbund Hessen (www.klinikverbund-hessen.de) begrüßt die Klinikhilfen von rund einer Milliarde Euro, die das Bundeskabinett auf den Weg gebracht hat. Die Mittel decken aber nur einen Teil der Kosten und werden zum Teil auch erst 2014 ausgeschüttet.

    Die Klinikhilfen von 1,1 Milliarden Euro, verteilt auf zwei Jahre, seien damit ein Anfang, jedoch noch keine Lösung für die strukturellen Probleme der Klinikfinanzierung. „Darüber hinaus ist weder sichergestellt, dass die zur Verfügung gestellten Finanzhilfen die Krankenhäuser erreichen, noch in welcher konkreten Höhe sie dann letztendlich zur Verfügung stehen, da sie mit den Kassenverbänden auf Landesebene noch ausgehandelt werden müssen“, so Arist Hartjes, Geschäftsführer der Klinikverbund Hessen GmbH.

    Die Politik habe die Klinikhilfen noch einmal erhöht, um die Mehrausgaben für die Tariferhöhungen aufzufangen. Dennoch rechnen allein die kommunalen Kliniken in Deutschland nach den aktuellen Tariferhöhungen von 4,6% mit einem Mehraufwand von 400 Millionen Euro für 2013 und 2014. „Auf einem großen Teil der Kosten bleiben die Kliniken weiterhin sitzen“, so Hartjes.

    Die Entwicklung in Hessen zeige ein ähnliches Bild: Zwar stünden den Kliniken durch die Neuberechnung des Landesbasisfallwert für 2013 jetzt 2,14 Prozent mehr zur Verfügung. Dennoch überstiegen auch hier die Mehrkosten für steigende Ausgaben bei Energie und Personal die Beträge deutlich. „Hier muss das DRG-System dringend weiterentwickelt werden“, so Hartjes, „einmalige Finanzhilfen helfen uns auf Dauer nicht weiter.“

    „Einmalhilfen, insbesondere vor Bundestagswahlen, lösen nicht das strukturelle Finanzierungsproblem“, so Hartjes weiter. Die Krankenhäuser müssen stärker an den Einnahmezuwächsen der Krankenkassen beteiligt werden, es müsse ein finanzieller Ausgleich für wachsende Löhne und Sozialabgaben und eine Koppelung der Preise für Krankenleistungen an Inflation und Tarifentwicklung erfolgen. „Die Soforthilfen sind ein guter Anfang, wenn sie unbürokratisch und schnell fließen. Ein solides Konzept einer nachhaltigen und sicheren Finanzierung ist aber noch in weiter Ferne“, erklärt Hartjes abschließend.

    Der Klinikverbund Hessen ist die Interessenvertretung von 33 leistungsfähigen Akut-und Rehabilitationskliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft mit rund 11.000 Betten. Der Klinikverbund versorgt jährlich mehr als 470.000 stationäre und 800.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Mit einem hochwertigen Behandlungsangebot von der stationären Grundversorgung über Pflege, der Notfallversorgung und Rehabilitation bis zur Spitzenmedizin bildet der Verbund das Rückgrat der Krankenhausversorgung in Hessen. www.klinikverbund-hessen.de

    Gesellschafter des Klinikverbundes Hessen:
    Gesundheitszentrum Odenwaldkreis GmbH, Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH, GPR Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim gGmbH, Hochtaunus-Kliniken gGmbH, Kerckhoff-Klinik GmbH, Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH, Klinikum Bad Hersfeld GmbH, Klinikum Frankfurt Höchst GmbH, Klinikum Fulda gAG, Kreisklinik Groß-Gerau GmbH, Kreiskliniken des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Kreiskrankenhaus Bergstraße gGmbH, Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH, Kreiskrankenhaus Frankenberg gGmbH, Kreiskrankenhaus Weilburg gGmbH, Lahn-Dill-Kliniken GmbH, Main-Kinzig-Kliniken gGmbH, Stadtkrankenhaus Korbach gGmbH, Stiftung Hospital zum Heiligen Geist, Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Vitos Weilmünster gGmbH

    Pressekontakt:
    Pia Schmidt, Tel.: 069 / 95 43 16 0, pia.schmidt@fup-kommunikation.de

    Klinikverbund Hessen GmbH
    Geschäftsführer Arist Hartjes
    Lindenstraße 10, D-65719 Hofheim am Taunus
    Telefon: 06192 / 2006467
    Telefax: 06192 / 2006468
    E-Mail: gf@klinikverbund-hessen.de www.klinikverbund-hessen.de

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