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    Ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit? Was nun?

    Buchholz/Winsen, 31. August 2011. Ein falscher Tritt, eine kleine Unachtsamkeit – schnell ist auf dem Weg zur Arbeit ein Unfall passiert. Rund 2,5 Millionen Deutsche verunglücken jährlich auf dem Weg zur oder während der Arbeit. In Niedersachsen sind es rund 250.000. Was viele nicht wissen: Nicht jeder Arzt darf Arbeits- oder Wegeunfälle behandeln. Nur ein sogenannter D-Arzt mit der speziellen Zulassung der Berufsgenossenschaft ist befähigt, verunfallte Arbeitnehmer aufzunehmen. Die Krankenhäuser Buchholz und Winsen sind für diese Behandlung zugelassen.

    Ein D-Arzt – kurz für Durchgangsarzt – ist ein Facharzt für Chirurgie mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie oder ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“. Er ist aufgrund spezieller fachlicher Kenntnisse und besonderer Ausstattung offiziell von der Berufsgenossenschaft zugelassen Arbeitsunfälle und sogenannte Wegunfälle zu behandeln. Von der Erstversorgung über die mögliche Rehabilitation bis hin zur Festlegung von Entschädigungsleistungen koordiniert der D-Arzt die Behandlung des Patienten. „Verunfallt ein Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit, zurück nach Hause oder während der Arbeitszeit muss er von einem D-Arzt behandelt werden“, erklärt Dr. Bernd Hinkenjann, der am Krankenhaus Buchholz die berufsgenossenschaftliche Zulassung inne hält. „Nur die Notfallversorgung darf natürlich von jedem Arzt durchgeführt werden, weitere Behandlungen bedürfen eines Durchgangsarztes.“ Diese Regelung gilt im Übrigen auch für Unfälle auf dem Weg zur Schule oder dem Kindergarten. Dabei geht die Rechtssprechung immer vom direkten Weg aus. Sobald aus privaten Gründen etwa zum Einkaufen oder Tanken ein Umweg gemacht wird, entfallen die Ansprüche gegenüber der gesetzlichen Unfallversicherung, die sonst bei Arbeits- und Wegeunfällen die Kosten trägt. Für Pausen gilt: der Weg ab der Außentür ist versichert, nicht aber der Aufenthalt in der Kantine oder im Geschäft. Dr. Leonidas Gusic, Chefarzt der Abteilung für Unfallchirurgie und D-Arzt am Krankenhaus Winsen, ergänzt: „Wichtig ist es in solchen Fällen dem erstversorgenden Arzt, sofern kein D-Arzt, zu sagen, dass der Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder zurück passiert ist. Natürlich sollte auch der Arbeitgeber schnellstmöglich informiert werden, damit dieser sich mit der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse in Verbindung setzen kann.“ Beide Krankenhäuser im Landkreis Harburg sind auch zugelassen, besonders schwere Berufsunfälle zu behandeln, die spezieller personeller, apparativer und räumlicher Bedingungen bedürfen.

    Die Sprechstunden für Arbeits- und Wegeunfälle im Überblick:

    Krankenhaus Buchholz: montags bis freitags von 8:00 bis 14.30 Uhr.
    Krankenhaus Winsen: dienstags 12:30 bis 15:00 Uhr, donnerstags 08:30 bis 11:00 Uhr

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