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    Ehrung für hörgeschädigten Informatik-Studenten aus Stuttgart: Simon Schäfer (21) erhält Cochlear Graeme Clark Stipendium 2014

    Der Informatik-Student Simon Schäfer (21) aus Stuttgart ist der Gewinner des diesjährigen Cochlear Graeme Clark Stipendiums. Mit dem Stipendium ehrt Cochlear, weltweit führender Experte für implantierbare Hörlösungen, hörgeschädigte Studierende, die mit einem Cochlear Nucleus CI-System hören, gute Leistungen vorweisen können und sich ehrenamtlich engagieren. Die feierliche Übergabe der begehrten Auszeichnung erfolgte am vergangenen Wochenende an der HNO-Klinik des Universitätsklinikums der Frankfurter Goethe-Universität.

    Vor genau 30 Jahren wurde in Deutschland erstmals ein Mensch mit einem Cochlea-Implantat (CI) versorgt. Auch hierzulande eröffnete das CI seitdem tausenden gehörlos geborenen Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten bis völlig ertaubten Kindern und Erwachsenen den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte. Vorreiter für die bahnbrechende Technologie dieser Innenohrprothese war der australische Medizin-Professor Graeme Clark (78), Gründer des Instituts für HNO-Heilkunde an der Universität Melbourne.

    In Würdigung seiner wegweisenden Arbeit verleiht Cochlear alljährlich das Cochlear Graeme Clark Stipendium. Mit ihm werden weltweit junge Nucleus CI-Träger geehrt, die sich durch herausragende Studienleistungen sowie durch ein besonderes gesellschaftliches Engagement hervorgetan haben. In Deutschland bewarben sich auch diesmal wieder zahlreiche Studierende um die renommierte Auszeichnung. Unter allen Bewerbern wählte die unabhängige Jury den Stuttgarter Informatik-Studenten Simon Schäfer als den diesjährigen Stipendiaten aus.

    Simon Schäfer: „Ohne das CI wäre mein Weg grundsätzlich anders verlaufen.“

    Simon Schäfer kam mit an Taubheit grenzender Hörschädigung auf die Welt. Sein erstes Cochlea-Implantat erhielt er im Alter von fünf Jahren, das zweite folgte sieben Jahre später. 2012 nahm Simon Schäfer ein Bachelor-Studium für angewandte Informatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Stuttgart auf. Die zum Studium gehörende Ausbildung absolviert er bei einem bekannten internationalen IT- und Beratungsunternehmen. Neben dem Studium ist Simon Schäfer auch vielfältig ehrenamtlich engagiert.

    Befragt nach der Bedeutung, die das CI für seinen bisherigen Weg hatte, erklärt der Stipendiat: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mir ohne die CI nicht möglich gewesen wäre, die Regelschule zu besuchen. Es wäre ein grundsätzlich anderer Weg für mich gewesen. Auch all die Freunde, die ich heute habe, hätte ich ohne das CI kaum kennen lernen können. Denn vor meiner Versorgung war es mir kaum möglich, Gespräche mit Menschen zu führen, die mir nicht vertraut waren. Das ging damals eigentlich nur innerhalb der Familie.“

    Weiterhin erklärte Simon Schäfer: "Ich habe vor, mein Studium nach dem Bachelor mit einem Master fortzusetzen, am liebsten im Ausland. Im Anschluss daran könnte ich mir sehr gut vorstellen, meine Informatikkenntnisse im Bereich der CI-Entwicklung einzusetzen. Ich freue mich sehr über dieses Stipendium."

    Seine Auszeichnung mit dem diesjährigen Cochlear Graeme Clark Stipendium nahm Simon Schäfer am Wochenende im Rahmen einer Feierstunde in der HNO-Klinik des Universitätsklinikums der Frankfurter Goethe-Universität entgegen. Überreicht wurde ihm das Stipendium von Steffen Berenbold, Regional Sales Manager der Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG. Die Laudatio verlas Professor Dr. med. Timo Stöver, Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde des Universitätsklinikums. In der Klinik, die zu den führenden Kliniken in Deutschland gehört, wurde auch Simon Schäfer erstmals mit einem Cochlea-Implantat versorgt.

    Einen kleinen Interview-Film mit Simon Schäfer finden Sie hier http://youtu.be/Eo6Kx9TZo2A.

    Redaktioneller Hinweis:

    Die Firma Cochlear ist weltweiter Marktführer für die Entwicklung und Herstellung von Cochlea-Implantaten (CI). Die bahnbrechende Technologie dieser CI-Systeme ermöglicht es Kindern und Erwachsenen mit hochgradigem Hörverlust bis völliger Taubheit wieder zu hören. Darüber hinaus entwickelt und vermarktet das Unternehmen weitere implantierbare Hörlösungen für verschiedene Arten des Hörverlustes.

    Seit über 30 Jahren führt Cochlear die Forschungsarbeit des australischen Medizin-Professors Graeme Clark, dem Erfinder des mehrkanaligen Cochlea-Implantats, fort und vermarktet CI-Systeme in mehr als 100 Ländern. Die Hörlösungen von Cochlear haben bis heute über eine Viertelmillion Menschen wieder näher an ihre Familien und Freunde herangeführt. Dabei garantiert Cochlear allen Nutzern seiner Produkte eine lebenslange Partnerschaft mit Aktualisierungen und Weiterentwicklungen der Technologien.

    Die branchenweit größten Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie kontinuierliche Zusammenarbeit mit international führenden Forschern und Experten sichert Cochlear seine Spitzenposition in der Wissenschaft des Hörens. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit über 2.500 Mitarbeiter. Sitz der deutschen Niederlassung von Cochlear ist Hannover. Weitere Informationen unter www.cochlear.de.

    Das Cochlea-Implantat (CI) wird unter die Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr. Es wandelt gesprochene Worte und andere akustische Signale in elektrische Impulse um. Durch diese Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der sich in der Hörschnecke, der so genannten Cochlea, befindet. Zu jedem CI gehört außerdem ein Soundprozessor mit Sendespule, der wie ein Hörgerät hinterm Ohr getragen wird. Gehörlos geborenen Kindern und hochgradig hörgeschädigten bis völlig ertaubten Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten Erwachsenen eröffnet das CI den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte.

    Pressekontakt: Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG, Durdane Erseker, Tel: (0511) 542 77 225, E-Mail: derseker@cochlear.com

    Pressekontakt: PR-Büro Martin Schaarschmidt, Tel: (030) 65 01 77 60, E-Mail: martin.schaarschmidt@berlin.de

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