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    Dr. Google: Ersetzt das Internet künftig Arzt und Apotheker?

    Das Internet ist in Gesundheitsfragen längst beim Verbraucher angekommen. Über 40 Millionen Menschen in Deutschland – also jeder Zweite – nutzen regelmäßig Websites, Apps, Foren und andere digitale Angebote, um sich über Erkrankungen und Therapieoptionen zu informieren. Was aber bedeutet „Dr. Google“ für Mediziner und Apotheken? Das diskutierte der „16. Eppendorfer Dialog zur Gesundheitspolitik“ unter Leitung von Initiator Prof. Matthias Augustin am 12. November 2014 am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dr. Werner Bartens, selbst Mediziner, Wissenschaftsjournalist und geachteter Autor, sieht das monetär orientierte Gesundheitswesen als mitverantwortlich dafür, dass sich Menschen, für die Ärzte keine Zeit haben, im Web informieren. Der mündige Patient zweifle zunehmend, ob das, was der Arzt anbietet, ihm selbst gut tut, oder nur dem Arzt. Dr. Johannes Wimmer, der mit seinen medizinischen Videos im Internet als „Dr. Johannes“ bekannt ist, forderte die Ärzte auf, selbst stärker auf die Online-Möglichkeiten zu setzten. Online-Basisinformationen zu Erkrankungen könnten Patienten auf das Arztgespräch vorbereiten und diesem damit Freiräume verschaffen. Walter Plassmann von der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg spricht von einer Internet-geprägten neuen Krankheit, der Cyberchondria, die ursächlich durch die Vielzahl von Fehlinformationen im Internet entstehe. Auch er plädiert dafür, dass Ärzte das Internet in ihre Therapie integrieren und den Patienten auf gute, seriöse Informationsquellen hinweisen. Letztlich aber, so Plassmann, kann die ärztliche Heil-Kunst, die auf Vertrauen und Zuwendung gründet, nicht digitalisiert werden. Ähnlich sieht es Kai-Peter Siemsen, Präsident der Apothekerkammer Hamburg. Das Internet funktioniere nun einmal nicht auf Basis des hippokratischen Eids. Gegen die Gefahren der vom Google-Algorithmus bestimmten Informationen müssen Maßnahmen installiert werden, mit deren Hilfe der Patient oder Apothekenkunde gute Information von interessengeleiteten Auskünften und Trash unterscheiden könne.

    Das Fazit: Es wird bei den Informationen aus dem Netz bei Pluralität bleiben - und der Wichtigkeit des persönlichen Gesprächs. Das Internet ist Teil der zukünftigen Medizin, das Ärzte und Apotheker aktiv, aber eben nur ergänzend für sich nutzen sollten.

    Weitere Informationen unter: https://www.uke.de/institute/ivdp/index_46611.php

    Pressekontakt:

    Adriane Beck & Partner GmbH
    Eppendorfer Landstraße 31
    20249 Hamburg
    info@beckundpartner.de
    www.beckundpartner.de

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