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    Die elektronische Abrechnung in der Praxis

    Ab 2012 fordert der Gesetzgeber von den Zahnärzten die Abrechnungsdaten sämtlicher Leistungsbereiche elektronisch an die KZVen zu übermitteln. Ein wesentlicher Bestandteil der zahnärztlichen Abrechnungen sind dabei die Material- und Laborrechnungen. Bisher lieferten zahntechnische Labore dem Zahnarzt Einzelrechnungen in Papierform.
    Damit der Datenfluss in Zukunft reibungslos läuft, müssen sich auch die Labore umstellen. Fragen zu diesem Thema beantwortet uns Dr. jur. Jens Patrick Hourle, Vorstand Recht und Finanzen der MDH AG, Mülheim/Ruhr.

    Dental Barometer: Im nächsten Jahr müssen die Abrechnungsdaten sämtlicher Leistungsbereiche elektronisch an die KZVen übermittelt werden. Haben nach Ihrer Kenntnis schon viele Zahnärzte umgestellt?

    Dr. Jens Hourle: Die Gespräche mit unseren Kunden zeigen, dass die Umstellung nunmehr nach und nach
    erfolgt. Ob diese bis zum 01.01.2012 größtenteils abgeschlossen ist, können wir heute aber noch nicht beantworten. So hat die KZBV mitgeteilt,
    dass es Übergangsregelungen geben wird, die in Ausnahmefällen weiterhin eine Papierabrechnung
    erlauben.

    Dental Barometer: Was bedeutet die elektronische Abrechnung bzw. Umstellung für die Labore und ganz
    konkret für Ihr Unternehmen?

    Dr. Jens Hourle: Die papierlose Abrechnung hat für uns als Labor zur Folge, dass wir die Material- und Laborkostenrechnung den Zahnärzten elektronisch zur Verfügung stellen werden. Um ab dem 01.01.2012 eine reibungslose Abrechnung zu
    gewährleisten, haben wir uns daher zunächst mit der KZBV ausgetauscht und die notwendigen Formate übersendet bekommen und dann das geforderte XML-Format umgesetzt. Ferner haben wir die EDV von der
    Auftragseingabe bis hin zur Rechnungsstellung
    auf die geforderten Parameter umgestellt und sind somit in der Lage die Abrechnungsdaten als Datensatz elektronisch zu übermitteln.

    Dental Barometer: Hat die elektronische Abrechnung auch Auswirkungen auf die Patienten?

    Dr. Jens Hourle: Die gesetzliche Regelung bezieht sich nur auf die elektronische Abrechnung zwischen
    den Zahnärzten und den jeweiligen KZVen sowie diesen und den Krankenkassen. Neben der damit einhergehenden Beachtung von neuen Bestimmungen nach dem Bundesdatenschutzgesetz, ergeben sich bezugnehmend auf uns als Labor keine Veränderungen für die Patienten.

    Dental Barometer: Wie sieht die Zusammenarbeit bei der Umstellung mit den Zahnärzten aus?

    Dr. Jens Hourle: Wir befinden uns in einem sehr guten aktiven Austausch mit unseren Kunden, um diesen die gewünschte und einfachste Übertragungsform anbieten zu können. So haben wir in einem Schreiben die mit uns zusammenarbeitenden
    Zahnärzte gebeten, uns ihre Email-Adresse für die Zusendung der elektronischen Abrechnung mitzuteilen. Der positive Rücklauf hierauf ist
    gewaltig und zeigt, dass technische Neuerungen in Zusammenarbeit zwischen dem Zahnarzt und unserem
    Labor unbürokratisch umgesetzt werden. Da aber nicht jeder Zahnarzt für sich die Übermittlung
    per Email favorisiert, ermitteln wir auch durch einen telefonischen Austausch die vom Zahnarzt gewünschten Alternativen und werden jede mögliche Art der Übermittlung ebenfalls anbieten können. Daneben werden wir im Dezember dieses Jahres
    als Sponsor an einer Vortragsveranstaltung
    teilnehmen, welche sich u. a. mit dem Thema elektronische Abrechnung und Neuerungen der
    GOZ beschäftigt. Auch hier wird ein intensiver Austausch mit den Zahnärzten stattfinden.

    Dental Barometer: Welche Übermittlungswege der Daten bevorzugen die Zahnärzte bei der elektronischen Abrechnung?

    Dr. Jens Hourle: Derzeit kristallisiert sich heraus, dass viele der mit uns zusammenarbeitenden Zahnärzte die Übersendung der Rechnung per Email sowie parallel in Papierform bevorzugen.

    Dental Barometer: Ein wichtiges Thema dabei ist der Datenschutz. Ist die Übermittelung der sensiblen Daten sicher?

    Dr. Jens Hourle: Bei der elektronischen Verarbeitung und Sicherung von personenbezogenen Daten legen wir ständig sehr großen Wert die Datenschutzbestimmungen strikt einzuhalten und das eigene Handelnauf Änderungen in diesem Bereich
    anzupassen. Wir haben daher einen Datenschutzexperten welcher eng mit unserer IT zusammenarbeitet. Ferner arbeiten wir auch extern mit einen auf diesem Gebiet spezialisierten Anwalt zusammen, welcher die für uns relevanten Änderungen im Bedarfsfall analysiert. Wir können
    daher für uns in Anspruch nehmen, dass die Übermittlung sicher ist.

    Dental Barometer: Wird es künftig neben der elektronischen Abrechnung auch noch eine Originalrechnung auf Papier geben?

    Dr. Jens Hourle: Ja, wir werden die Originalrechnung auch weiterhin in Papierform den Zahnarztpraxen zur Verfügung stellen.

    Dental Barometer: Teilweise gab es Kontroversen um die elektronische Abrechnung. Wie ist Ihre ganz persönliche Meinung dazu?

    Dr. Jens Hourle: Die Neuerung der papierlosen Abrechnung führt durch die notwendigen Umstellungen für einen reibungslosen Ablauf, sicherlich zunächst zu einem höheren Verwaltungsaufwand bei den Zahnärzten und Laboratorien. Nach dieser Umstellungsphase bin ich
    aber der Überzeugung, dass sich die Abläufe automatisieren und damit vereinfachen werden.
    Dental Barometer: Falls Zahnärzte zum 1.1.2012 nicht fristgerecht umgestellt haben – welche Konsequenzen hätte dies für die Zahnärzte bzw. auch für die Labore bei der Abrechnung?

    Dr. Jens Hourle: Zunächst wird interessant sein, ob und in welcher Häufigkeit es Übergangsregelungen
    geben wird, die in Ausnahmefällen weiterhin eine Papierabrechnung erlauben. Insgesamt ist aber zu
    befürchten, dass aufgrund eines erhöhten Bearbeitungsaufwands Gebühren für die nicht elektronisch übermittelten Abrechnungen erhoben werden. Wir werden unsere Kunden daher in jeder Art und Weise bei der Umsetzung der elektronischen
    Abrechnung unterstützen und selbst ab 01.01.2012 gerüstet sein.

    Herr Dr. Hourle, vielen Dank für das Gespräch.

    www.mdh-ag.de

    Die MDH AG ist in Deutschland Marktführer für die Produktion von Qualitätszahnersatz aus dem Ausland. In dem von Tarek Mamisch vor mehr als 20 Jahren gegründeten Mülheimer Unternehmen produzieren rund 140 Mitarbeiter in Deutschland und über 1.400 Mitarbeiter in China Qualitätszahnersatz für den deutschen Markt. Bereits rund 4.500 Zahnärzte vertrauen regelmäßig auf die Qualität und den Service der MDH AG. Das Unternehmen ist zertifiziert nach EN ISO 9001:2000, EN ISO 13 485:2003 und AC:2007. Nach einer repräsentativen Kundenzufriedenheitsumfrage wurde der MDH AG vom TÜV Saarland das "Service tested" Prüfzeichen mit der Note gut (1,60) verliehen. Die Labore arbeiten ausschließlich mit hochwertigen, in Deutschland zugelassenen Materialien, die allesamt der deutschen CE-Norm entsprechen.

    MDH AG Mamisch Dental Health
    Dr. Jens Hourle
    Schenkendorfstr. 29
    45472 Mülheim an der Ruhr
    Tel.: 0208/469599-155
    Email: presse@mdh-ag.de

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