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    Die Missing Basics-Innovationsbarriere in Arztpraxen für die Diffusion internetmedizinischer Lösungen

    Die Internetmedizin gewinnt an Boden?
    Online-Videosprechstunden, Home Monitoring, App-Kommunikation: die Anzahl der Möglichkeiten für niedergelassene Ärzte, parallel zu persönlichen Kontakten mit Patienten in Verbindung zu treten und zu bleiben, werden immer vielfältiger. Und auch die Kosten des Einsatzes der neuen Technologie sind in Anbetracht des Nutzens durchaus vertretbar, teilweise besteht sogar schon heute die Möglichkeit einer (Teil-)Abrechenbarkeit. Die Internetmedizin ist bereit, die neue Ära der ambulanten Medizin – und nicht nur dieser – einzuleiten.
    Die Patienten wären bereit?
    Doch wie steht es bei den Patienten? Bei vielen Patienten existiert eine hohe grundsätzliche Bereitschaft, sich auf neue Beziehungskanäle mit ihren Ärzten einzustellen, wenn ihre Versorgungsqualität hierdurch verbessert wird. Ohnehin besitzt das Internet als Informationsquelle bereits eine hohe Verbreitung und Akzeptanz. Die Anzahl konkreter digitaler Arzt-Patienten-Projekte ist bislang zwar noch gering und nur ein kleiner Teil der Bevölkerung involviert, aber diese Situation kann sich mit einer zunehmenden Anzahl an Ärzten, die entsprechende Leistungen offerieren, rasch positiv verändern.
    Die Anwender und die Missing Basics-Innovationsbarriere ?
    Verändert man die Betrachtungsperspektive weg von Möglichkeiten, Vorteilen und von der Patienteneinstellung hin zu den Anwendern, den niedergelassenen Ärzten, sind gegenwärtig allerdings Zweifel im Hinblick auf eine schnelle Diffusion der neuen Techniken angebracht. Stehen auf der Entwicklungsseite von Innovationsgeist getragene Unternehmer und auf der Nachfrageseite neugierige Interessenten, finden sich auf der Anwenderseite eher veränderungsunwillige Unternehmer, die zum großen Teil noch mit den Basics des Managements der eigenen Betriebe hadern. Die folgenden Kennzahl verdeutlichen die Situation:
    – Praxisanalysen zeigen, dass in Arztpraxen – über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. –größen betrachtet – durchschnittlich nur 53% der für ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement notwendigen Regelungen und Instrumente eingesetzt werden.
    – Die hieraus resultierende Patientenzufriedenheit erfüllt lediglich 61% der Anforderungen und Wünsche.
    – Selbst in Betrieben, in denen die Teams akut keine Beeinträchtigung ihrer Arbeit verspüren, existieren häufig Risikofaktoren, die mittel- bis langfristig zu Problemen führen.
    – Die In- / Output-Relation für den Aktionsbereich „Organisation“ beträgt gegenwärtig 46,8% zu 58,3%.
    – In Bezug auf ein Adhärenz-förderndes Praxismanagement beläuft sich der Adherence Materialization Score (AMS) auf 46%, der Adherence Impact Score (AIS) auf 39%.
    – Knapp 40% der niedergelassenen Ärzte halten Praxismarketing für unerlaubt bzw. unnötig.
    Back to the roots
    Untersucht man die Beschreibungen von internetmedizinischen Lösungen auf Websites und in Prospekten, wird in der Regel davon ausgegangen, dass die Adressaten die Grundlagen moderner unternehmerischer Praxisführung beherrschen. Doch die Durchschnittspraxis ist hiervon noch weit entfernt. Eine Praxis mit schlechter Organisation ist z. B. von den Voraussetzungen her gar nicht in der Lage, Online-Videosprechstunden einzusetzen. Und Ärzte, die nicht über Medikamente informieren, benötigen auch keine App zur Erinnerung an die Tabletteneinnahme. Viele Praxisinhaber reagieren deshalb auf digitale Lösungen nicht etwa ablehnend, weil ihnen die Angebote nicht zusagen, sondern weil sie die Vorteile der Lösungen nicht (vollständig) nachvollziehen können. Das wiederum bedeutet: Anbieter von Digital Health-Angeboten können nicht einfach an vorhandenem Wissen anknüpfen, sondern müssen es erst schaffen, um selbst erfolgreich zu sein und die Missing Basics-Innovationsbarriere abzubauen.

    Quelle: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/04/15/die-missing-basics-innovatio...

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