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    Die Klinik für Innere Medizin 2 des Klinikums Frankfurt Höchst lädt ein zum Patienten-Forum Leberzirrhose am 27. August

    Frankfurt a.M. Die Leber ist das größte und stoffwechselaktivste Organ des Menschen mit einem Gewicht von 1.200 bis 2.000 Gramm. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben besteht in der Steuerung des Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsels, in der Ausscheidung giftiger Stoffe wie Alkohol und mit der Nahrung aufgenommener Schadstoffe aus dem Körper sowie der Herstellung von Bluteiweißen, wie z.B. Gerinnungsfaktoren. Ist die Entgiftungsfunktion der Leber durch einen zu hohen Alkoholkonsum oder eine chronische Leberentzündung gestört, kann dies weitreichende Folgen für den Organismus haben. Die Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Klaus Haag lädt in der Reihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ Patienten, Angehörige und Interessierte zum Patienten-Forum „Leberzirrhose: Symptome, Komplikationen und therapeutische Möglichkeiten“ ein. Los geht’s am Dienstag, 27. August 2013, um 19 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Diese Informationsveranstaltung findet im Rahmen des Leberzentrums des Klinikums Frankfurt Höchst statt, das im operativen Bereich unter der Leitung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, steht. Als Experten stehen der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2, Prof. Dr. med. Klaus Haag, sowie sein leitender Oberarzt Dr. med. Rami Masri-Zada und Fachärztin Dr. med. Jenifer Weinrich den Gästen Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Häufigste Ursache für eine Leberzirrhose sind ein vermehrter Alkoholkonsum, Virusinfekte (Hepatitis), Fettleibigkeit und Diabetes. Aber auch erblich bedingte Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder Medikamente können die Leber schädigen. Zunächst kommt es zu einer Vermehrung von Bindegewebe (sog. Leberfibrose). Im Laufe der Zeit gehen immer mehr Zellen der Leber zugrunde und werden durch narbiges Bindegewebe ersetzt, was dann im Weiteren zu einem kompletten Umbau und damit zur Leberzirrhose führt.
    Da die Leber in der Regel jedoch keine Schmerzen bereitet, werden krankheitsbedingte Störungen oftmals erst spät und bei fehlenden Symptomen gar nicht erkannt. Spezialisierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Lebererkrankungen sind deshalb unabdingbar, um Patienten die besten Therapiechancen zu eröffnen. Das Klinikum Frankfurt Höchst wurde kürzlich als erstes Zentrum in Frankfurt als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zertifiziert.

    Neben der Beeinträchtigung der Leberfunktion spielt bei den Komplikationen der Leberzirrhose die Entstehung eines Leberkrebses eine wichtige Rolle. „Eine Leberzirrhose begünstigt stark das Auftreten eines Leberkrebses, das Risiko hierfür beträgt bis zu 5% pro Jahr. Andererseits entwickeln sich rund 90 Prozent aller Leberkrebs-Erkrankungen auf dem Boden einer Leberzirrhose. Daher erfordern alle Erkrankungen der Leber eine exakte Diagnostik und optimale Therapie“, betont Prof. Dr. med. Klaus Haag, stellvertretender Leiter des Leberzentrums. Der therapeutische Erfolg einer individualisierten und differenzierten Behandlungsstrategie ist dabei von einer fachübergreifenden und qualitätsgesicherten ärztlichen Zusammenarbeit abhängig. Im Leberzentrum des Klinikums Frankfurt Höchst agieren in enger interdisziplinärer Abstimmung Chirurgen, Gastroenterologen, Radiologen, Onkologen und Pathologen gemeinsam, um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen.

    Das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber ist eng in das Tumorzentrum Frankfurt Höchst eingebunden und verfügt damit über eine optimale Anbindung an das Expertenwissen der am Tumorzentrum beteiligten Fachärzte und Fachdisziplinen. So werden in einer wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenz alle onkologischen Patienten besprochen und Therapieentscheidungen unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Forschung festgelegt. Chemotherapien können in der Onkologischen Ambulanz des Tumorzentrums unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin), verabreicht und weitere Therapieentscheidungen aus einer Hand getroffen werden.

    Nicht nur die körperlichen Auswirkungen einer onkologischen Erkrankung, sondern auch die seelischen Belastungen sind als ganzheitlicher Therapieansatz im Tumorzentrum mit berücksichtigt. Im Bedarfsfall stehen speziell auf die onkologische Belastungssymptomatik weitergebildete Psychoonkologen den Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung zur Seite.

    Das Tumorzentrum ist durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO) zertifiziert und steht für eine hochmoderne qualitätsgeprüfte und fachabteilungsübergreifende Patientenversorgung, strukturierte Prozessabläufe nach wissenschaftlich überprüften Leitlinien und einer hochwertigen pflegerischen und medizinischen Betreuung.

    Hierbei bilden die nachfolgenden Zentren weitere Spezialisierungen, die entweder direkt zum Tumorzentrum gehören wie das Brustzentrum (zertifiziert durch die EUSOMA und die DKG), das Gynäkologische Krebszentrum (zertifiziert durch die DKG) und das Darmzentrum (zertifiziert durch die DKG) oder als Kompetenzzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst mit ihrem Versorgungsangebot die Behandlung onkologischer Erkrankungen unterstützen. Hierzu gehören das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas (zertifiziert durch die DGAV), das Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie (zertifiziert durch die DGAV) sowie das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber (zertifiziert durch die DGAV).

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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